Site Assessment in Bangladesh. Da es Probleme mit der Netzqualität und dadurch bedingt einen Ausfall der sensiblen Messtechnik gab, wurde Lidar autark über Batterien mit Strom versorgt. ©Bild: Windtest Grevenbroich

Vom Messkoffer bis zum Fault-Right-Through-Container (FRT-Container) sind sämtliche Arbeitszeuge mobil an jedem Ort einsetzbar. Einer von drei FRT-Containern des Unternehmens aktuell in Indien. ©Bild: Windtest Grevenbroich

Here, there, everywhere: Windtest Grevenbroich legt in Husum Fokus auf internationale Kompetenz

(ee-news.ch) Der Messdienstleister Windtest Grevenbroich will sich an der Fachmesse Husum Wind, die vom 10. bis 13. September stattfindet, als kompetenter Partner für das internationale Geschäft präsentieren. Unter dem Messemotto ‚Here, there, everywhere.‘ bekommen die Besucher in Halle 5 an Stand C03 einen Einblick in die internationale Erfahrung des Unternehmens.


In den vergangenen 20 Jahren seiner Unternehmensgeschichte habe Windtest Grevenbroich mehr als 5500 internationale Projekte realisiert, so Geschäftsführerin Monika Krämer. Dadurch kenne sich Windtest Grevenbroich in den unterschiedlichsten Ländern mit den jeweiligen lokalen Gegebenheiten und Besonderheiten gut aus. Das sei auch Plus für Unternehmen aus Deutschland, die internationale Märkte erschließen möchten.

Site Assessment in Bangladesch
Aktuell setzt Windtest Grevenbroich beispielsweise ein spannendes Site-Assessment-Projekt in Bangladesch um. Auf dem Dach einer Schule in Feni hat das Unternehmen ein Lidar-System installiert und abgenommen. Auf Basis der ermittelten Daten hat Windtest Grevenbroich, beauftragt durch die Suntrace GmbH, ein Wind- und Ertragsgutachten für die Weltbank erstellt. Das Projekt ist Teil eines technischen Hilfsprojekts der Regierung von Bangladesch. In Bangladesh gebe es andere Herausforderungen als in Deutschland, erläutert Projektleiterin Schmitt. So habe es Probleme mit der Netzqualität und dadurch bedingt einen Ausfall der sensiblen Messtechnik gegeben. Deswegen sei Lidar autark über Batterien mit Strom versorgt worden.

Schallmessungen in Luxemburg
Oder Luxemburg. Dort hat Windtest Grevenbroich vom Ministerium für nachhaltige Entwicklung und Infrastruktur die Zulassung zur Durchführung technischer Forschungs- und Prüfaufgabe im Umweltbereich erhalten. Unter anderem darf Windtest Grevenbroich nun offiziell Geräuschmessungen durchführen und anerkannte Geräuschprognosen (Lärmimpaktstudien) erstellen. Dabei ist die Zulassung nicht nur auf Windkraftanlagen beschränkt, sondern umfasst sämtliche gewerblich und industriell genutzten Anlagen, die unter den Immissionsschutz fallen. Durch die interdisziplinäre Erfahrung der Mitarbeiter könne Windtest Grevenbroich nicht nur die Zustandsfeststellung durch Messungen anbieten, sondern auch Problemlösungsstrategien in Puncto Betriebs- und Ertragsoptimierung finden.

Mobile Lösungen für den internationalen Einsatz
Auch das Mess- und Prüfequipment von Windtest Grevenbroich ist für den internationalen Einsatz vorbereitet. Vom Messkoffer bis zum Fault-Right-Through-Container (FRT-Container) entsprechen sämtliche Arbeitszeuge internationalen Standards und sind mobil an jedem Ort flexibel einsetzbar. So steht beispielsweise einer von drei FRT-Containern des Unternehmens aktuell in Indien.

Einen Überblick über das Prüfequipment von Windtest Grevenbroich und wie Hersteller damit ihre Produkte verbessern können, erhalten Messebesucher auch im Rahmen eines Vortrags am Dienstag den 10. September um 14 Uhr im Forum 1 im Congress Centrum der Messe Husum.

Text: ee-news.ch, Quelle: Windtest Grevenbroich

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