10. Sep 2019

Aktuell stimmt das deutsche Bundeswirtschaftsministerium mit der Europäischen Kommission und weiteren EU-Ländern zwei Grossprojekte zur Batteriezellfertigung ab. Ziel ist ein funktionierendes Ökosystem für die Batterieproduktion.

Batteriezellen made in Europe: Vertreter aus neun EU-Ländern beschliessen zweites Projekt zur Batteriezellfertigung

(ee-news.ch) Neun europäische Staaten haben am 4. September in Berlin das Arbeitsprogramm für einen zweiten europäischen Batterieverbund beschlossen. Bei einem europäischen Workshop am 4. September zur Batteriezellfertigung im deutschen Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) trafen sich Vertreter von Regierungen und rund 30 Unternehmen aus Frankreich, Polen, Italien, Finnland, Belgien, Schweden, der Slowakei, Spanien und Deutschland.


Das Arbeitsprogramm legt fest, welche Aufgaben entlang der Wertschöpfungskette die beteiligten Unternehmen übernehmen sollen. Es ist das zweite europäische Grossprojekt zur Batteriezellfertigung, die auf das Gleis gesetzt wurde.

Batteriezellen made in Europe
Aktuell stimmt das deutsche Bundeswirtschaftsministerium mit der Europäischen Kommission und weiteren EU-Ländern zwei Grossprojekte zur Batteriezellfertigung ab. Sie sollen als sogenannte ‚Important Projects of Common European Interest (IPCEI)‘ realisiert werden. Um das Verfahren von Anfang an zu begleiten, war auch die Europäische Kommission am Workshop vertreten. Das Ziel der Initiative ist ein funktionierendes Ökosystem für die Batterieproduktion – von der Aufbereitung der Rohstoffe über die Batteriezellfertigung bis zum Recycling. Die Batteriezellen made in Europe sollen auf eigenen Innovationen aufbauen und neue Massstäbe bei CO2-Intensität und Nachhaltigkeit der Batterien setzen.

Zudem sollen die Projekte Wertschöpfung und Arbeitsplätze in Deutschland und Europa erhalten und aufbauen. In Deutschland soll ein besonderer Fokus auf Projekten in Strukturwandel-Regionen liegen. Ein erstes Projekt, an dem ein deutsch-französisches Konsortium beteiligt ist, wurde bereits im Juni der Europäischen Kommission vorgestellt und pränotifiziert.

Text: ee-news.ch, Quelle: Deutsches Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi)

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