Côte d’Ivoire strebt an, bis 2030 mindestens 42 Prozent des Stroms aus erneuerbaren Energiequellen zu erzeugen. Insbesondere für die Solarbranche ist eine Erzeugungskapazität von 400 MW bis Ende des nächsten Jahrzehnts vorgesehen.

Exportinitiative: Côte d’Ivoire erhält Unterstützung zum Ausbau von Solarparks mit 60 MW Leistung

(©EEE) Das afrikanische Land Côte d’Ivoire (Elfenbeinküste) ist der Weltbank-Initiative Scaling Solar beigetreten. Im Zuge dessen haben die Regierung der Côte d'Ivoire und die International Finance Corporation (IFC), Mitglied der Weltbankgruppe, eine Vereinbarung über zwei Solarprojekte mit einer kombinierten Erzeugungskapazität von 60 MW unterzeichnet.


Geplant ist der Bau von zwei Anlagen in Touba und Laboa im Nordosten des Landes. Die Solarparks werden in öffentlich-privaten Partnerschaften (Public Private Partnerships) errichtet und an das Netz angeschlossen.

42 Prozent des Stroms aus Erneuerbaren bis 2030
Côte d’Ivoire strebt an, bis 2030 mindestens 42 Prozent des Stroms aus erneuerbaren Energiequellen zu erzeugen. Insbesondere für die Solarbranche ist eine Erzeugungskapazität von 400 MW bis Ende des nächsten Jahrzehnts vorgesehen. Der Beitritt zur Initiative soll den Ausbau unterstützen.

Bisher hat die Initiative Entwicklungen in Sambia, Senegal, Togo, Madagaskar und Usbekistan unterstützt. Primäres Ziel ist es, private Photovoltaik-Anlagen innerhalb von zwei Jahren auszuschreiben und in Betrieb zu nehmen. Für Projektierer ist Scaling Solar ein attraktives Programm, das die Möglichkeit bietet, an Ausschreibungen teilzunehmen sowie weitreichende Hilfestellung durch die Weltbank und ihren Unterorganisationen zu erhalten.

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©Text: Deutsche Exportinitiative Erneuerbare Energien (EEE)

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