Links oben Day Ahead Auktion Stundenpreise der vergangenen Woche, rechts oben Base Wochenkontrakte und unten Day Ahead Auktion Base Preise im Jahresverlauf. Grafik: Elcom

Verantwortlich für die hohen Preise in Deutschland war die tiefe Windeinspeisung. Am Wochenende sorgten dann die tiefe Last und viel Sonne für negative Preise. Bild: Elcom

Elcom Strom-Spotmarktbericht vom 2.6.2020: Preisspanne von 100 Euro in Deutschland

(Elcom) Die Schweiz exportierte praktisch die ganze Woche nach Deutschland und Italien, im Gegenzug wurde Strom von Frankreich importiert, wo die Preise fast durchgängig unter den Schweizer Preisen lagen.


Die deutschen Stundenpreise waren in der vergangenen Woche einmal mehr sehr volatil. Dem Höchstpreis von 50.15 EUR/MWh am Dienstag, 26.05.2020, Stunde 20-21, stand ein Tiefstpreis von -48.17 EUR/MWh am Sonntag, 31.05.2020, Stunde 14-15 gegenüber. Dies ist eine Preisspanne von fast 100 EUR.

Gas- statt Kohlestrom
Verantwortlich für die hohen Preise in Deutschland war die tiefe Windeinspeisung. Am Wochenende sorgten dann die tiefe Last und viel Sonne für negative Preise. In Deutschland produzierten die Gaskraftwerke, welche derzeit von tiefen Gaspreisen profitieren, deutlich mehr Strom als die Steinkohlekraftwerke.

Spotmarktbericht vom 02.06.2020 >>

Text: Eidgenössische Elektrizitätskommission (ElCom)

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