Bis zum Jahr 2024 will Abo Wind die jährlichen Überschüsse auf ein Niveau von durchschnittlich mindestens 20 Millionen Euro steigern. Die Ziele der Ampelkoalition stärken diese Erwartung.

Abo Wind: Bestätigt Gewinnprognose für 2021

(ee-news.ch) Die Auswirkungen von Lieferverzögerungen und Preissteigerungen bei Zulieferern gehen auch an Abo Wind nicht spurlos vorbei. Dennoch ist der Vorstand des Projektierers für erneuerbare Energien zuversichtlich, die Gewinnprognose für das laufende Jahr zu erfüllen. Das Unternehmen geht davon aus, dass das Jahresergebnis 2021 geringfügig über dem des Jahres 2020 liegen wird. Im Vorjahr betrug der Jahresüberschuss 13.1 Millionen Euro.


Nach aktuellem Planungsstand erwartet das Unternehmen für das Jahr 2022 wiederum eine leichte Ergebnisverbesserung. Dabei sind Effekte aus Preissteigerungen für Solarmodule und Windkraftanlagen sowie verlängerte Lieferzeiten eingerechnet. Die zum Teil deutlichen Preissprünge belasten die Gewinnmargen einzelner Projekte, für die Abo Wind in Vorjahren bei Ausschreibungen Stromtarife gesichert hatte. Das soll sich langfristig über die Ergebnisse künftiger Tarifausschreibungen sowie die Vereinbarungen zu privatrechtlichen Stromlieferverträgen ausgleichen, so Vorstand Jochen Ahn. Engpässe in der Produktion und Logistik hätten die Zyklen insbesondere von Windkraftprojekten verlängert, so dass sich Erfolge erst später in den Geschäftszahlen niederschlagen würden.

Bis zum Jahr 2024 mindestens 20 Millionen Euro Überschuss jährlich
An der bereits mehrfach geäusserten Erwartung, bis zum Jahr 2024 die jährlichen Überschüsse auf ein Niveau von durchschnittlich mindestens 20 Millionen Euro zu steigern, hält Abo Wind daher fest. Die im Koalitionsvertrag der neuen deutschen Bundesregierung formulierten Ziele unterstützen diese Erwartung. SPD, Grüne und FDP wollen, dass bis 2030 mindestens 80 Prozent des bundesdeutschen Strombedarfs aus erneuerbaren Quellen gedeckt wird (siehe ee-news.ch vom 29.11.2021 >> und ee-news.ch vom 26.11.2021 >>). Unter anderem wegen des steigenden Anteils der Elektromobilität und der fortschreitenden Digitalisierung sei mit einem deutlichen Anstieg des Stromverbrauchs zu rechnen. Um den zu decken, dürften Unternehmen wie Abo Wind in den kommenden Jahren auch in Deutschland sehr viel mehr Wind- und Solarparks ans Netz bringen.

Text: ee-news.ch, Quelle: Abo Wind AG

0 Kommentare

Kommentar hinzufügen

Newsletter abonnieren

Top

Gelesen
|
Kommentiert