Dunkle Fermentation: Versuchsanlage der Fachhochschule Münster erzeugt rund um die Uhr Wasserstoff und Methan aus Abwasser

(PM) Bio-Wasserstoff und Methan aus Industrieabwasser gewinnen – das ist das Ziel von Hytech. Im Forschungsprojekt am Fachbereich Energie – Gebäude – Umwelt der Fachhochschule (FH) Münster arbeitet ein Team um Elmar Brügging und Tobias Weide daran, mithilfe der dunklen Fermentation industrielle Reststoffe zu verwerten, die bislang energetisch kaum verwertet werden. Eine entsprechende zweistufige Versuchsanlage ist seit Anfang des Jahres nun auf dem Steinfurter Campus der Hochschule in Betrieb und läuft rund um die Uhr.

Tum und Lut: Treibstoff Ethanol aus Restholz lässt sich finanziell wettbewerbsfähig und technisch effizient herstellen

(Tum) Eine drastische Reduzierung der CO2-Emissionen ist erforderlich, um die Folgen des Klimawandels zu begrenzen, so der jüngste Bewertungsbericht des Zwischenstaatlichen Ausschusses für Klimaänderungen. Die Herstellung von Kraftstoffen aus erneuerbaren Quellen wie Holz- und Strohresten oder erneuerbarem Strom wäre eine Möglichkeit, die Kohlenstoffemissionen des Verkehrssektors zu verringern. Forschende der Technischen Universität München (Tum) arbeiten daran.

Fachhochschule Münster: Rindermist – ein Reststoff mit energetischem Potenzial

(PM) Im Interreg-Projekt Emma (kurz für: Effiziente, maximale Methanproduktion aus Abfallströmen) haben ein Forschungsteam des Fachbereichs Energie – Gebäude – Umwelt der Fachhochschule Münster und das niederländische Unternehmen Cornelissen Consulting Services Methoden überprüft, um aus Biomasse Energie zu gewinnen. Die Hochschulforscher*innen haben in kleinem Massstab eine Anlage konzipiert, die Reststoffe vergären kann. Konkret: Rindermist.

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