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Lichtblick schlägt die Einführung eines Durchleitungsmodells vor. Damit könnten Kunden überall den Stromtarif ihres frei gewählten Anbieters laden. Zudem sollte alle 200 Kilometer eine Schnelllade-Tankstelle eingerichtet werden.

Schnelllade-Gesetz: Lichtblick fordert freie Anbieterwahl an Strom-Tankstellen

(PM) Am21. April berät der Ausschuss für Verkehr und digitale Infrastruktur des Deutschen Bundestags das Schnelllade-Gesetz. Es könnte die Energiewende im Verkehrssektor beflügeln. Dafür sind allerdings Nachbesserungen erforderlich. Lichtblick fordert den Deutschen Bundestag in einem offenen Brief auf, für einen fairen und verbraucherfreundlichen Wettbewerb an der Ladesäule zu sorgen.


„Der Bundestag darf die strukturellen Fehler des Ladesäulenmarkts nicht auch noch auf die Schnelllade-Infrastruktur übertragen”, fordert Ralf Schmidt-Pleschka, Koordinator für Energie- und Klimapolitik.

Abenteuer Stromtanken
Strom zu tanken ist in Deutschland immer noch ein Abenteuer. Intransparente und überhöhte Preise sowie Probleme bei der Nutzung und dem Bezahlvorgang erweisen sich als ernstes Hindernis für den Hochlauf der Elektromobilität. „Stromkunden sollten so bald wie möglich an jeder Ladesäule zum Stromtarif ihrer Wahl tanken können,“ so Ralf Schmidt-Pleschka.

Durchleitung als verpflichtendes Standardmodell
Konkret schlägt Lichtblick die Einführung eines Durchleitungsmodells vor. Damit könnten Kunden überall den Stromtarif ihres frei gewählten Anbieters laden – zum transparenten und festen Preis. Ein solches Modell wird ab dem 1. Juni 2021 ermöglicht – allerdings nur auf freiwilliger Basis. „Wir fordern, dass die Politik die Durchleitung zum verpflichtenden Standardmodell an allen öffentlichen Ladesäulen macht.“

Lichtblick fordert zudem, alle 200 Kilometer eine Schnelllade-Tankstelle einzurichten. Die Standorte müssen zudem genug Platz bieten, um künftig mehr Ladesäulen zu erreichten. Und nicht zuletzt müssen die Zugangs- und Bezahlvorgänge kundenfreundlich und kontaktlos per Karte möglich sein.

Text: Lichtblick SE

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2 Kommentare

Max Blatter

Wie pflegt Asterix seinem "kräftig gebauten" Freund manchmal zu sagen: "Obelix, verkomplizier die Sache nicht!" Würde sich "Lichtblick" das auch zu Herzen nehmen, wäre das doch schon mal ein Lichtblick!

Wenn ich in einen Coop-Supermarkt gehe, habe ich auch nicht die freie Wahl zwischen Produkten von Coop, Migros, Globus, Denner, Aldi, Lidl, Spar, ...

Willie

Soll Lichtblick halt mal Ladesäulen aufstellen. Ätzend deren Argumentation von einem Verein der nichts tut um die Situation der mangelnden Infrastruktur zu lösen.

Ich will auch bei der Aral ums Eck den günstigen Benzin der freien Tankstelle vom Stadtrand..... Geht nicht? Sachen gibts...

Die Schnelllader aufstellen soll mal wieder der BUND und die Steuerzahler. Die Gewinne will man beim Konzern sehen. Alles ohne Invest versteht sich. Eine Regelung wie in den Stromnetzen macht nur eins. Sie verhindert den Markt und macht das ganze nebenbei auch noch teuer.

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