Fraunhofer IEG: Geothermie ist Grundbaustein für die Energiewende Nordrhein-Westfalens

(IEG) Das Netzwerk Geothermie NRW der Energie Agentur NRW hat am 4.9.20 gemeinsam mit der Fraunhofer-Einrichtung für Energieinfrastrukturen und Geothermie (Fraunhofer IEG) aus Bochum die 16. NRW Geothermiekonferenz als Web-Konferenz ausgerichtet. Die Konferenz informierte über neue Anwendungsmöglichkeiten im Bereich der Geothermie, internationale und nationale Projekte sowie Projekte regionaler Energieversorger.

KIT: Elektroden schneller trocknen – Batterien kostengünstiger herstellen

(KIT) Elektroden für Lithium-Ionen-Batterien schneller und energieeffizienter zu trocknen und damit kostengünstiger herzustellen – darauf zielt das am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) koordinierte neue Projekt EPIC. Ein innovatives Trocknungsmanagement in der Elektrodenherstellung senkt die Kosten der Batterieproduktion, verbessert die Umweltbilanz und stärkt den Standort Deutschland. Das Bundesforschungsministerium fördert EPIC mit drei Millionen Euro.

Etude DUREE : Comment rénover les bâtiments à temps

(BV) Trouver le moment idéal pour la rénovation d'un bâtiment n'est pas chose aisée. L'une des raisons est que les différentes parties du bâtiment et le bâtiment lui-même ont des durées de vie très différentes. Une étude financée par l'Office fédéral de l'énergie a mis en lumière l'ampleur de ces différences. L'une des principales recommandations des scientifiques est que les propriétaires ne devraient pas attendre trop longtemps avant de procéder à une remise à neuf. (Text auf Deutsch >>)

DUREE-Studie: Wie man Gebäude rechtzeitig erneuert und Sanierungsmuffel motiviert

(BV) Den idealen Zeitpunkt für eine Gebäudesanierung zu finden ist nicht leicht. Ein Grund: Die verschiedenen Bau- und Gebäudeteile haben eine sehr unterschiedliche Lebensdauer. Wie gross die Differenzen sind, hat eine vom Bundesamt für Energie unterstützte Studie beleuchtet. Eine zentrale Empfehlung der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler lautet: Eigentümer sollten mit einer Sanierung nicht zu lange warten. (Texte en français >>)

Studie: Klimaschäden kosten Wirtschaft erheblich mehr als erwartet

(PM) Steigende Temperaturen durch den Ausstoss von Treibhausgasen können der Wirtschaft grösseren Schaden zufügen als frühere Untersuchungen vermuten liessen – das zeigt eine neue Studie des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) und des Mercator Research Institute for Global Commons and Climate Change (MCC). Die Wissenschaftler haben auf der Grundlage eines in dieser Form erstmals entwickelten Datensatzes des MCC genauer untersucht, wie sich der Klimawandel auf Gebiete wie etwa US-Bundesstaaten, chinesische Provinzen oder französische Départements auswirkt, also unterhalb der nationalstaatlichen Ebene.

Sined: Erforscht Anpassung von Systemdienstleistungen für sichere Stromnetze in der Energiewende

(PM) Erneuerbare Energien werden zukünftig den steigenden Energiebedarf decken. Heutzutage ist das deutsche Stromnetz für den sicheren Betrieb noch auf Systemdienstleistungen aus konventionellen Grosskraftwerken angewiesen. Im Leitprojekt ‚Systemdienstleistungen für sichere Stromnetze in Zeiten fortschreitender Energiewende und digitaler Transformation‘ (Sined) forschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Energie-Forschungszentrums Niedersachsen (EFZN) mit dem Ziel, die bisherigen Systemdienstleistungen weiterzuentwickeln und an die veränderten Anforderungen und Möglichkeiten anzupassen.

Recyclemat: Kritische Rohstoffe aus Lithium-Ionen-Batterien recyceln und direkt wieder verwerten

(PM) Die steigende Nachfrage nach grossen Lithium-Ionen-Batterien für den Verkehrs- und Energiesektor führt zu einem sehr schnell ansteigenden Bedarf an Rohstoffen. Manche werden von der Europäischen Union als kritisch eingestuft, etwa Kobalt, Lithium und Naturgrafit. Die heute verfügbaren Recyclingverfahren gewinnen allerdings bislang nur einige Metalle zurück. Lithium wird überhaupt nicht recycelt. Damit künftig bei der Rohstoffversorgung keine Engpässe und Preisrisiken entstehen, prüft das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) in dem neuen Projekt Recyclemat, wie sich Batterieelektroden wiederaufarbeiten lassen, so dass Materialien möglichst vollständig rückgewonnen und direkt als Rohstoff für die Herstellung neuer Elektrodenmassen eingesetzt werden können.

Industrielle Abwärme für Fernwärme: Datenbank zeigt grosse Potenziale für Versorgung von Haushalten

(FI/ISE) Abwärme aus der energieintensiven Industrie ist oft für den Einsatz in Fernwärmesystemen geeignet, jedoch meistens ungenutzt. Eine detaillierte Übersicht der in der EU verfügbaren Potenziale liefert jetzt eine Datenbank des Projekts Seenergies. In Deutschland könnten 29 Petajoule Abwärme aus Industriestandorten genutzt werden, was dem Bedarf von mehr als einer halben Million Haushalte entspricht. So könnten unter anderem die in der Fernwärme typischen Kohle- und Gaskraftwerke ersetzt werden. Die Informationen stehen als Karten und herunterladbare Datensätze zur Verfügung.

Empa: Wie gefährlich sind brennende Elektroautos?

(Empa) Was passiert, wenn ein Elektroauto in einem Strassentunnel oder in einer Tiefgarage Feuer fängt? Im Versuchsstollen Hagerbach setzten Empa-Forscher gemeinsam mit dem Tunnelsicherheitsexperten Lars Derek Mellert Batteriezellen von Elektroautos in Brand, analysierten die Verteilung von Russ und Rauchgasen sowie die chemischen Rückstände im Löschwasser.

KIT: Untersucht Prozesse der Metallanreicherung in Geothermalwässern und potenzielle Wertstoffe in Tiefenwässern im Oberrheingraben

(KIT) Wasser aus der Tiefe des Oberrheingrabens lässt sich zur Wärme- und Stromgewinnung nutzen, ähnliche mineralreiche Wässer sind aber auch grundlegend für die Bildung von Erzvorkommen in der Region. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) untersuchen den Energie- und Stofftransport im Grabenbruchsystem, um die Bildung von Erzlagerstätten und das Entstehen unerwünschter mineralischer Ablagerungen in Geothermiekraftwerken exemplarisch zu verstehen.

DIW: Ausstieg aus Kohlekraft für Deutschland, Polen, Südafrika, Australien, Indien und China zu vertretbaren Kosten möglich

(ee-news.ch) Eine Vergleichsstudie über einen Ausstieg aus der Kohlekraft von Deutschland, Polen, Südafrika, Australien, Indien und China zeigt: In allen Ländern kann zu vertretbaren Kosten auf Kohle verzichtet werden. Den Ländern wird zudem empfohlen, Anreize für neue Investitionen in Kohlekraft so frühzeitig wie möglich abzubauen, um zu vermeiden, dass Vermögen vernichtet wird.

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