Exportinitiative Energie: Malediven investieren in Energiegewinnung aus Abfällen

(©EE) Die Asiatische Entwicklungsbank (ADB) stellt der maledivischen Regierung Zuschüsse und Darlehen in Höhe von rund 73 Millionen US-Dollar (62 Millionen Euro) für den Bau einer Verbrennungsanlage zur Verfügung, die aus Abfällen Energie gewinnen soll. Die Waste-to-Energy-Anlage soll über eine Verbrennungskapazität von 500 Tonnen pro Tag verfügen sowie über eine 8-MW-Anlage zur Rückgewinnung überschüssigen Stroms. Ausserdem will die Regierung eine Deponie und ein System zur Kontrolle der Luftverschmutzung bauen lassen. Das Projekt soll insgesamt rund 151 Millionen US-Dollar (128 Millionen Euro) kosten.

Powerfuels: Erste Studienergebnisse zeigen Einsparpotenzial von 140 Gigatonnen CO2 bis 2050

(dena) Powerfuels werden bis Mitte des Jahrhunderts eine wichtige Rolle an den globalen Energiemärkten spielen. Der globale Handel wird für Europa eine Kostenreduktion für Powerfuels von bis zu 30 Prozent ermöglichen. Sie werden weltweit zur Einsparung von 140 Gigatonnen CO2-Äquivalent beitragen, von denen rund 18.5 Gigatonnen auf Europa entfallen werden. Das sind die Kernergebnisse der Studie ‚Powerfuels in a Renewable Energy World‘ der Deutschen Energie-Agentur (dena) und der LUT University, die im Rahmen der Global Alliance Powerfuels-Conference diskutiert werden.

Juwi in Deutschland: Neues Führungstrio für die operativen Gesellschaften

(ee-news.ch) Mit Beginn des Herbstes bekommt Juwi aus dem rheinhessischen Wörrstadt ein neues Führungstrio für das deutschlandweite Wind- und Solarenergiegeschäft. Christian Arnold, Björn Broda und Jörg Blumenberg übernehmen die Leitung der Geschäftsbereiche Projektentwicklung und Betriebsführung. Sie sollen insbesondere die Chancen der Märkte jenseits der Förderung durch das deutsche Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) systematisch erschliessen.

Deutschland: Mehr Heizungen mit Geothermie im Einsatz

(PM) Die Förderprogramme der deutschen Bundesregierung für erneuerbare Energien und Energieeffizienz im Gebäudesektor verzeichnen auch im zweiten Quartal 2020 eine hohe Nachfrage. Das geht aus der Statistik des deutschen Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) hervor. Bis zum 31.7.2020 wurden 15‘110 Anträge für eine Förderung von geothermischen Wärmepumpen gestellt. Damit wird auf das Jahr gesehen ein deutliches Wachstum des Marktes erreicht.

Exportinitiative Energie: Irland erhält 150 Mio. Euro für die Installation intelligenter Stromzähler

(©EE) Die Europäische Investitionsbank (EIB) unterstützt das irische Energieunternehmen ESB Networks mit einem Darlehen in Höhe von 150 Millionen Euro bei der Installation intelligenter Stromzähler. Mit den digitalen Zählern können Verbraucher und Unternehmen ihren Stromverbrauch beziehungsweise die Einspeisung ihres Stroms – etwa aus Solarzellen vom Dach – besser und komfortabler managen. Bis zum Jahr 2024 will ESB 2.4 Millionen solcher Stromzähler in allen Haushalten und Unternehmen in Irland installieren. Allein bis Ende dieses Jahres sollen 200‘000 alte Zähler durch neue ersetzt werden.

Studie: Versorgungssicherheit in kalten Wintern sinkt in Nordwesteuropa bis 2030

(PM) Mit Grünstrom betriebene Wärmepumpen sollen die Energiewende im Gebäudesektor vorantreiben. Doch bei Kälte treiben sie die Lastspitzen nach oben. Um Versorgungslücken in Nordwesteuropa zu vermeiden, sind robuste und gut koordinierte Ausbaupläne gefragt. In kalten Wintern, wie zuletzt im Jahr 2012, könnte künftig eine Lücke von bis zu 3.2 TWh Strom auftreten. Das zeigt die Studie ‚2030 Peak Power Demand in North-West Europe‘ des Energiewirtschaftlichen Instituts (EWI) an der Universität zu Köln und des französischen Beratungsunternehmens E-Cube Strategy Consultants im Auftrag des französischen Energieversorgers Engie.

Gas-Oil-Nuclear-Pressreview: Fossile als Hauptsünder für Methanausstoss - platzt aufgrund der Corona-Krise die Kohlenstoffblase?

(WS) Neben Abfall, Reisanbau und Biotreibstoffen trägt die Förderung fossiler Rohstoffe rund 35% zu den globalen Methanemissionen bei. Lesen Sie den Pressreview von Walter Stocker, Geologe und ehemaliger Präsident von ASPO Schweiz, zum Beispiel darüber, dass aufgrund des Preiszerfalls durch die Corona-Krise nun sogar Länder wie Saudi Arabien in Bedrängnis sind.

Öko-Institut-Studie: Ökologische und sozio-ökonomische Herausforderungen in Batterie-Lieferketten von Graphit und Lithium

(PM) Eine aktuelle Kurzstudie des Öko-Instituts gibt nun einen Überblick über zwei Rohstoffe, die für die heutigen Generationen von Lithium-Ionen-Batterien von entscheidender Bedeutung sind. Sie skizziert die Herausforderungen für Umwelt und menschliche Gesundheit, die mit dem Lithiumbergbau und der Graphitproduktion verbunden sind.

Vattenfall: Anna Borg wird neue Präsidentin und CEO

(ee-news.ch) Die neue Präsidentin und CEO von Vattenfall heisst Anna Borg. Sie ist seit 2017 Finanzvorstand von Vattenfall und verfügt über langjährige Erfahrung im Energiesektor. Bei Vattenfall war sie zuvor Senior Vice President der Business Area Markets, hat den Bereich Nordic Sales sowie den schwedischen Wärmebereich und das europäische B2C-Geschäft geleitet. Anna Borg war zudem Senior Vice President Nordics bei Klarna. Zudem war sie an der strategischen Neuausrichtung von Vattenfall beteiligt. Das Unternehmen will innerhalb einer Generation ein Leben ohne fossile Brennstoffe ermöglichen.

VDI: Gibt Planungshilfe für E-Ladestationen in Gebäuden heraus

(VDI) Soll das Ziel der deutschen Bundesregierung von einer Million Elektrofahrzeugen auf deutschen Strassen bis 2022 erreicht werden, gehört dazu auch eine sehr gute Ladeinfrastruktur. Dieser Bedarf kann nicht allein mit Ladestationen im öffentlichen Raum erreicht werden. Viele potenzielle Besitzer von E-Fahrzeugen wünschen sich zudem ein Laden der Batterien über Nacht im eigenen Zuhause. Die neue Richtlinie VDI 2166 Blatt 2 widmet sich daher der Schaffung von Ladeplätzen für die E-Mobilität und der konkreten Ausstattung und Ausgestaltung der Ladeplätze in Gebäuden.

Exportinitiative Energie: Südkorea setzt auf Wasserstoff

(©EE) Südkorea will die Nutzung von Wasserstoff vorantreiben. Die Regierung will im kommenden Jahr insgesamt 586.6 Milliarden Won (418 Millionen Euro) investieren, unter anderem in die Wasserstoffproduktion und in die Forschung und Entwicklung von wasserstoffbetriebenen Fahrzeugen. Im Jahr 2022 soll das Budget für die Förderung der Wasserstoffindustrie noch einmal zusätzlich erweitert werden. Das berichtet das Nachrichtenportal BusinessKorea, das den stellvertretenden Energieminister Chung Seung-il aus einer Rede auf einer Energiekonferenz am 19. August zitiert.

Hybrit: Vattenfall, SSAB und LKAB starten erste Pilotanlage zur Produktion von fossilfreiem Stahl

(ee-news.ch) Ende August haben der Stahlkonzern SSAB, das Bergbauunternehmen LKAB und Vattenfall die Pilotanlage Hybrit im nordschwedischen Luleå in Betrieb genommen. Sie ist die bisher einzige Anlage zur Herstellung von fossilfreiem Eisenschwamm. Vor gut zwei Jahren, am 20. Juni 2018, wurde der Grundstein für den Bau der Pilotanlage (DRI / HBI) gelegt (siehe ee-news.ch vom 28.6.2018 >>). Die Anlage wird von der schwedischen Energieagentur finanziell gefördert.

Marktmanipulationen im Energiegrosshandel: Deutsche Bundesnetzagentur eröffnet Bussgeldverfahren gegen drei Marktteilnehmer

(PM) Im Juni 2019 kam es an drei Tagen zu massiven Ungleichgewichten im deutschen Stromnetz. Die Übertragungsnetzbetreiber mussten an diesen Tagen sowohl die Regelenergie über längere Zeiträume vollständig einsetzen als auch weitere Massnahmen ergreifen, um das System stabil zu halten. Die deutsche Bundesnetzagentur hat die im Juni 2019 aufgetretenen erheblichen Bilanzungleichgewichte im deutschen Stromnetz auf Anhaltspunkte für Verstösse gegen das Marktmanipulationsverbot analysiert und anschliessend Bussgeldverfahren gegen drei Strommarktteilnehmer wegen des Verdachts auf Marktmanipulation eingeleitet.

Future Energy Lab: dena erprobt mit Branchenakteuren digitale Technologien für die Energiewirtschaft auf Blockchain-und KI-Basis

(dena) Die ersten Pilotierungsprojekte der Blockchain-Strategie der deutschen Bundesregierung sind an den Start gegangen: Unter dem Dach des neu eingerichteten Future Energy Lab werden innovative digitale Technologien beispielsweise auf Basis von Blockchain und künstlicher Intelligenz für konkrete Anwendungen in der Energiewirtschaft erprobt. Das deutsche Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) hat die Deutsche Energie-Agentur (dena) im Februar 2020 mit der Durchführung der in der Blockchain-Strategie der Bundesregierung beschriebenen Projekte im Bereich Energie beauftragt.

Deutschland: Jeder zehnte Deutscheplant die Anschaffung eines Elektrofahrzeugs

(PM) Das Interesse an Elektromobilität in Deutschland wächst. In einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstitut Prolytics im Auftrag des deutschen Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft e.V. (BDEW) gaben 11.3 Prozent der Befragten an, die Anschaffung eines E-Fahrzeugs zu planen. Bei der letzten Umfrage im Oktober 2019 betrug der Wert noch 9.1 Prozent. Insgesamt bekundeten 52.8 Prozent der Befragten Interesse an Elektromobilität. 43.3 Prozent gaben an, kein Interesse daran zu haben. 1.7 Prozent nutzen bereits ein Elektroauto.

Fraunhofer IEG: Geothermie ist Grundbaustein für die Energiewende Nordrhein-Westfalens

(IEG) Das Netzwerk Geothermie NRW der Energie Agentur NRW hat am 4.9.20 gemeinsam mit der Fraunhofer-Einrichtung für Energieinfrastrukturen und Geothermie (Fraunhofer IEG) aus Bochum die 16. NRW Geothermiekonferenz als Web-Konferenz ausgerichtet. Die Konferenz informierte über neue Anwendungsmöglichkeiten im Bereich der Geothermie, internationale und nationale Projekte sowie Projekte regionaler Energieversorger.

Baywa: Bau von 34 MW Solar-Wind-Hybridprojekt in Bayreuth abgeschlossen

(PM) Baywa r.e. hat den Bau eines 10 MW-Solarparks 50 km nördlich von Bayreuth in Deutschland abgeschlossen. Dieser ist im Auftrag eines langjährigen Kunden entstanden, der die örtliche Liegenschaft verwaltet. Der Solarpark nutzt den Netzanschlusspunkt eines seit 2013 bestehenden Windparks mit einer installierten Leistung von 24 MW. Auch dieser wurde bereits unter Mitwirkung von BayWa r.e. realisiert. Eine Erweiterung um 24 MW-Solarleistung ist bereits angedacht.

Baden-Württemberg: Oberleitungs-Lkw starten im Frühjahr 2021 Testbetrieb

(ee-news.ch) Im badischen Murgtal in Deutschland will das Land Baden-Württemberg die Praxistauglichkeit von Oberleitungs-Lkw untersuchen. Auch Fragen zu Lärmschutz und Luftschadstoffen sowie Aspekte autonomen Fahrens und der Vergleich mit der Bahn werden vor Ort erforscht. Im Frühjahr sollen die Testfahrten starten, derzeit werden die Oberleitungen auf der 18 Kilometer langen Teststrecke gebaut.

Greenpeace Energy: Legt aufgrund von negativen Effekten durch geplante Kohle-Entschädigungen Beschwerde bei EU-Kommission ein

(PM) Der Ökoenergieanbieter Greenpeace Energy am 1.9. bei der Europäischen Kommission Beschwerde gegen die im Rahmen des Kohleausstiegs geplanten Entschädigungszahlungen eingelegt. „Wenn die deutsche Bundesregierung die Betreiber von Kohlekraftwerken mit hohen Summen aus Steuergeldern entschädigt, dann ist das aus unserer Sicht eine unerlaubte Beihilfe“, sagt Sönke Tangermann, Vorstand bei Greenpeace Energy. „Brüssel darf dem Plan nicht zustimmen, dass Deutschland Konzernen wie RWE und LEAG einen Kohleausstieg im Schneckentempo vergoldet und damit am Ende auch noch der Energiewende und dem Klimaschutz schadet.“

Siemens Energy: Stellt Strategie für Eigenständigkeit vor

(PM) Siemens Energy hat seine Strategie für die Zeit nach der Abspaltung von der Siemens AG vorgestellt. Das Unternehmen strebt ein beschleunigtes profitables Wachstum an. Für das Geschäftsjahr 2023 strebt der Vorstand eine angepasste EBITA-Marge vor Sondereffekten von 6.5% bis 8.5% an. Zur Erreichung dieses Ziels stellte der Vorstand Massnahmenfelder für die Optimierung der Betriebsabläufe (operational excellence), die marktbedingten Anpassungen des Portfolios sowie die schrittweise Verlagerung des Innovations- und F&E-Schwerpunkts auf Nachhaltigkeit und Service vor. Geschätzt ein Sechstel der weltweiten Stromerzeugung basiert auf Technologien von Siemens Energy.

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