Exportinitiative Energie: Senegal befreit klimafreundliche Energieanlagen von der Mehrwertsteuer

(©EE) Die Regierung im Senegal befreit 22 Komponenten Erneuerbarer-Energien-Anlagen von der Mehrwertsteuer. Darunter PV-Panels, PV- Wechselrichter, und PV-Batterien sowie thermische Solaranlagen. Auch auf manche Bauteile für Wind- und Biogasanlagen erhebt das Land zukünftig keine Mehrwertsteuer mehr. Dies geht aus einer interministeriellen Verordnung hevor, die eine Liste der steuerbefreiten Anlagen festlegt.

Alliance Climatique : En plus des corrections, la Commission de l'environnement propose des affaiblissements supplémentaires

(CP) La commission de l'environnement du Conseil des États a confirmé l'affaiblissement du projet de loi sur le CO2 du Conseil national et en a apporté de nouveaux affaiblissements (voir ee-news.ch du 19.8.20 >>). Néanmoins, la Commission suit la légère amélioration de l'objectif de réduction des émissions en Suisse du Conseil national. La large alliance de la société civile est déçue de ces affaiblissements supplémentaires et exige que le Conseil national et le Conseil des États mettre le cap sur une protection efficace du climat. (Text auf Deutsch >>)

Dena und Transition énergétique Québec: Starten Energiewende-Kooperation

(PM) Die Deutsche Energie- Agentur (Dena) und die staatliche „Transition energetique Quebec“ (TEQ) haben mit einem gemeinsamen Workshop ihre internationale Energiewende-Kooperation gestartet. Ziel der Zusammenarbeit von Deutschland und Quebec ist es, Praxiserfahrungen zu teilen und gemeinsam Forschungs- und Pilotprojekt für die Energiewende zu realisieren. Im Fokus stehen der Einsatz von Wasserstoff und Innovationen im Bereich der Energieeffizienz, wie zum Beispiel serielles Sanieren.

Ende der Atomstromerzeugung rückt näher: Ausbau der erneuerbaren Energien in Süddeutschland muss stärker forciert werden

(PM) Bis Ende 2022 werden die letzten sechs Atomkraftwerke in Deutschland abgeschaltet. Allein in Süddeutschland müssen dann über 4000 Megawattinstallierte Leistung durch andere Stromerzeuger ersetzt werden. Die im Herbst anstehende Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) muss dafür die Weichen stellen, fordert die PlattformErneuerbare Energien Baden-Württemberg (Plattform EE BW).

Deutschland: Import von Klimageräten in den vergangenen 10 Jahren um 40 % gestiegen

(PM) Während der Corona-Krise nahm der Import von Klimageräten nach Deutschland insgesamt ab: Er lag im Zeitraum von Januar bis Mai 2020 bei einem Wert von 763 Millionen Euro und damit 11 % unter dem des Vorjahreszeitraums (857 Millionen Euro). Rückgänge waren vor allem bei den Klimaanlagen für Kraftfahrzeuge zu verzeichnen (-43,7 %), während die Importe von Klimakompaktgeräten, die in Wohngebäuden zum Einsatz kommen, um 90.4 % anstiegen.

Studie: Wasserstofftransport auf der Schiene ist möglich

(PM) Wasserstoff muss dort verfügbar sein, wo er benötigt wird – zum Beispiel in Fuhrparks oder Schienentankstellen. Der Transport über die Strasse? Ganz schön kohlendioxidlastig. Aber was wäre eine umweltfreundliche Alternative? Die Landesenergieagentur Hessen (LEA) hat bei DB Energie, dem Energieversorger der Deutschen Bahn, eine Studie in Auftrag gegeben, wie der Wasserstoff umweltfreundlich von A nach B gelangt. Mit spannenden Ergebnissen für die Zukunft.

Deutsche Bundesregierung: Beruft Leiter des Fraunhofer ISE in den Expertenrat für Klimafragen

(ee-news.ch) Prof. Hans-Martin Henning, Institutsleiter des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE und Professor für Solare Energiesysteme an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, wurde von der deutschen Bundesregierung in den neuen Expertenrat für Klimafragen berufen. Das unabhängige Expertengremium aus fünf Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern soll die Bundesregierung bei der Anwendung des Bundesklimaschutzgesetzes beraten.

Exportinitiative Energie: Spanien beseitigt Hindernisse für Erneuerbare-Energien-Projekte

(©EE) Ende Juni hat die spanische Regierung ein Gesetzespaket verabschiedet, das den Einsatz erneuerbarer Energien fördert und bisherige Beschränkungen aufhebt. So ist in Spanien nun erstmals die sogenannte Hybridisierung verschiedener klimafreundlicher Technologien möglich, zum Beispiel eine Kombination aus Solar-, Wind- und Speichersystemen. Das eröffnet Exporteuren klimafreundlicher Energieanlagen neue Geschäftschancen.

Sektorenkopplung: Neugestaltung von EEG-Umlage und Stromsteuer könnte strombasierte Technologien attraktiver machen

(FI/ISI) In der Wärmeerzeugung und im Verkehr sollen strombasierte Technologien zeitnah fossile Brennstoffe ersetzen. Diese Technologien haben aber in Deutschland unter anderem wegen der EEG-Umlage und des dadurch erhöhten Strompreises einen wirtschaftlichen Nachteil gegenüber klassischen Technologien. Das hemmt die Dekarbonisierung dieser Sektoren. Das Fraunhofer ISI hat in einem Forschungsvorhaben untersucht, wie sich eine Neugestaltung von EEG-Umlage und Stromsteuer auf die Wettbewerbsfähigkeit strombasierter Technologien auswirkt und welche finanziellen Folgen sich daraus für Verkehr, Industrie, Haushalte und den Dienstleistungssektor ergeben könnten.

Energiegenossenschaften: Vom Fundament der Energiewende zur Randnotiz?

(AEE) Die Bürger und Bürgerinnen waren lange Zeit die tragenden Akteure der Energiewende. Diese Form der Kooperation ermöglicht den Bürgern und Bürgerinnen den gemeinschaftlichen Bau und Betrieb grösserer Erneuerbare-Energien-Anlagen wie Solarparks oder Biogasanlagen sowie von Nahwärmenetzen, oft in Kooperation mit den Kommunen und lokalen Unternehmen. Die Zeiten für Energiegenossenschaften sind allerdings schwierig geworden. Gerade der Niedergang der Windenergie in Deutschland macht ihnen schwer zu schaffen. Neue Geschäftsfelder müssen erst noch erschlossen werden. Einen Überblick über Energiegenossenschaften und ihre Tätigkeiten bietet der neue AEE Renews Kompakt.

Batteriespeicher mit positiver Bilanz: Lebensmittelhersteller Ingredion konnte nach Inbetriebnahme Lastspitzen deutlich reduzieren

(ee-news.ch) Vattenfall hat Ende vergangenen Jahres eine sogenannte Peakshaving-Batterie für den Speisestärke-Hersteller Ingredion an dessen Firmenstandort in Hamburg installiert. Die Batterie unterstützt das Unternehmen beim Management seiner Lastspitzen. Ingredion ist seither in der Lage, seine Stromabnahmespitzen zu reduzieren und so sein Lastprofil zu glätten.

IFSN : Permet le redémarrage de la centrale nucléaire de Leibstadt suite à la révision

(IFSN) La centrale nucléaire de Leibstadt peut de nouveau être raccordée au réseau après la révision annuelle de 2020. L’IFSN s’est convaincue que tous les travaux d’inspection ont été effectués correctement et conformément à la loi. Elle a octroyé le permis de redémarrage le 11 août 2020. (Text auf Deutsch >>)

ENSI: Genehmigt nach Revision Wiederanfahren des AKW Leibstadt

(ENSI) Das Atomkraftwerk Leibstadt darf nach der Jahresrevision 2020 wieder ans Netz. Das ENSI überzeugte sich davon, dass alle Revisionsarbeiten korrekt und gesetzeskonform ausgeführt wurden. Es erteilte am 11. August 2020 die Freigabe für das Wiederanfahren. (Article en français >>)

Elcom Strom-Spotmarktbericht vom 11.8.20: Hohe Solareinspeisung entkoppelt deutschen Stundenpreis vom französischen und Schweizer Preis

(Elcom) Die vergangene Woche wurde geprägt von tiefer Windeinspeisung in Deutschland, das Maximum lag bei 15 GW, während der tiefste Einspeisewert gerade mal 135 MW betrug. Die Stundenpreise blieben deshalb oberhalb von 20 EUR/MWh. Der deutsche Stundenpreis entkoppelte sich zeitweise vom französischen und vom Schweizer Preis, bedingt vor allem durch die hohe Solareinspeisung in den Mittagsstunden.

Blackstone Resources aus der Schweiz: Will Batteriezellen aus 3D-Druckern herstellen

(ee-news.ch) Das Schweizer Rohstoff-Unternehmen Blackstone Resources will mit seiner deutschen Tochterfirma Blackstone Technology eine Serienfertigung für gedruckte Batteriezellen aufbauen. Die 3D-Druck Technologien hat sich das Unternehmen bereits patentieren lassen. Zudem erforscht Blackstone Technology die Massenproduktion von Festkörper-Batterien. Auch diese sollen später gedruckt werden. Vorteile des Drucks seien einegrössere Energiedichte und eine grössere Zahl von Ladungs-Zyklen.

Alpensozis: Fordern progressive Politik in den Berggebieten und kritisieren Deckelung des Wasserzinses

(sda) Die SP-Gruppe Berggebiete, die sich selber als Alpensozis bezeichnet, fordert eine Politik, die unter anderem die Energiegewinnung und -abgeltung der Berggebiete sicherstellt. Der Tourismus in den Bergtälern soll auch durch eine klimafreundliche Modernisierung von Hotels gefördert werden.

Strassengüterverkehr: Neues Policy Paper zeigt CO2-Einsparpotenziale und Wirtschaftlichkeit der Oberleitungstechnologie auf

(FI/ISI) Der Strassengüterverkehr verursacht mehr als ein Drittel der nationalen Treibhausgasemissionen im Verkehrssektor – und nimmt in Zukunft eher noch zu. Damit Deutschland seine Klimaziele erreichen kann, kommt dem klimaneutralen Güterverkehr eine Schlüsselrolle zu. Ein neuer gemeinsamer Policy Brief des Fraunhofer ISI, des Öko-Instituts und des Ifeu-Instituts zeigt, dass die Oberleitungstechnologie ein grosses CO2-Einsparpotenzial bietet und sich wirtschaftlich rechnen kann.

Elcom Strom-Terminmarktbericht vom 11.8.2020: Frontjahr legt in allen Ländern zu – Hitze treibt Preise an

(Elcom) Vor allem das Frontjahr legte vergangene Woche zu, in allen Ländern war ein Anstieg um mehrere Prozent im Vergleich zur Vorwoche zu verzeichnen. Bei den Quartalsprodukten war der Anstieg weniger stark, und die Monatsprodukte zeigten eine leicht sinkende Tendenz. Haupttreiber für den Preisanstieg am langen Ende waren die gestiegenen Gaspreise. Die heissen Temperaturen in Nordwesteuropa führten zu mehr Gasnachfrage in der Stromproduktion.

Erneuerbare in Europa: Flächenbedarf lässt sich mit geringen Mehrkosten verringern

(PM) Weg von Kohle, Öl und Gas, hin zu Wind- und Solarenergie: Das ist machbar, aber erneuerbare Energien benötigen mehr Platz als konventionelle Energieformen. Eine neue Studie des Instituts für transformative Nachhaltigkeitsforschung (IASS) untersucht, wie der Flächenbedarf eines vollständig auf erneuerbaren Energien beruhenden Stromsystems in Europa verringert werden kann und wie sich dies auf die Kosten auswirkt.

Exportinitiative Energie: Indischer Bundesstaat Maharashtra gibt neues Bauland für klimafreundliche Energieprojekte frei

(©EE) Die Regierung des indischen Bundesstaats Maharashtra will die Stromerzeugung aus Solarenergie vorantreiben. Unter anderem sollen Projektierer zukünftig unfruchtbares Land und Grundstücke staatseigener Energieunternehmen für den Bau von Solaranlagen nutzen können. Das sagte Nitin Raut, Energieminister Maharashtras, bei einem virtuellen Energiemeeting. Ausserdem stellt er einen einfacheren Marktzugang in Aussicht: Projektleiter müssen sich für ihre Vorhaben künftig nur noch an eine Behörde wenden.

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