Bis zum Ende des Jahrzehnts soll das Fahrzeugangebot komplett elektrisch sein. Die Nutzfahrzeugflotte soll bis 2024 mit klimaschonenden Antrieben unterwegs sein.

Ford: Baut E-Auto in Köln und investiert eine Milliarde Dollar– bis 2030 soll Angebot komplett elektrisch sein

(SDA) Der US-amerikanische Autobauer Ford investiert eine Milliarde Dollar in den Umbau seines Werks im deutschen Köln, um dort ein Elektroauto für den europäischen Markt zu bauen. Damit erhält die Stadt am Rhein als erster Ford-Standort in Europa den Zuschlag für ein rein batteriegetriebenes Auto.


Damit reiht sich Ford in die Reihe der Autohersteller ein, die auf ganz Elektorantriebe umstellen wollen, das sind u.a. GM, Mazda, Volkswagen, Jaguar und auch Land Roover (siehe ee-news.ch vom 17.2.21 >>).

Der Wagen soll auf Basis der von Volkswagen entwickelten Architektur für kompakte E-Autos wie den ID.3 gebaut werden und ab 2023 vom Band rollen, wie Ford am 17.2.21 ankündigte. Der zweitgrösste US-Autobauer will seine Pkw-Flotte in Europa bis 2026 auf Elektroautos oder Plug-in-Hybride umstellen. Bis zum Ende des Jahrzehnts soll das Fahrzeugangebot komplett elektrisch sein. Die Nutzfahrzeugflotte soll bis 2024 mit klimaschonenden Antrieben unterwegs sein.

Beschleunigung trotz hoher Verluste
Ford hat seine Elektro-Offensive unlängst trotz hoher Verluste beschleunigt und will bis 2025 rund 22 Milliarden Dollar in neue Batterieautos und Hybrid-Fahrzeuge stecken. Nach der erfolgreichen Restrukturierung des Europageschäfts starte Ford nun in eine vollelektrische Zukunft, erklärte Europachef Stuart Rowley.

Milliardenschwere Allianz
VW und Ford hatten vor eineinhalb Jahren eine milliardenschwere Allianz für E-Autos und autonomes Fahren vereinbart. Der Pakt sieht vor, dass der US-Konzern den von Volkswagen entwickelten Elektrobaukasten für kompakte Autos (MEB) nutzt. Binnen sechs Jahren sollen nach früheren Angaben mehr als 600'000 Einheiten vom Band rollen. Dadurch erwarten die Wolfsburger einen zusätzlichen Umsatz von zehn bis 20 Milliarden Dollar. Darüber hinaus liefen damals bereits Gespräche über einen neuen Liefervertrag für ein zweites Fahrzeug. Dann könnte sich die Lieferung an MEB-Plattformen an Ford fast verdoppeln.

©Text: Keystone-SDA

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