Aufgrund günstigen Windstrom importierte die Schweiz während der ganzen Woche Strom aus Deutschland.

Links oben Day Ahead Auktion Stundenpreise der vergangenen Woche, rechts oben Base Wochenkontrakte und unten Day Ahead Auktion Base Preise im Jahresverlauf. Grafik: Elcom

Hohe Windeinspeisung in Deutschland bis Freitag führten zu einer Entkoppelung der deutschen von den Schweizer Preisen. Bild: Elcom

Viel Strom aus den Pumpspeicherkraftwerken, etwas mehr Solarertrag als in der Vorwoche und aufgrund fehlender Windanlagen kaum Windstrom sowie tiefere Atomstromproduktion. Bild: Elcom

Elcom Strom-Spotmarktbericht vom 26.1.21: Hohe Windleistung in Deutschland führt zu durchgehenden Importen in die Schweiz

(Elcom) Die Schweizer Stundenpreise lagen in der vergangenen Woche praktisch durchgängig über den deutschen Preisen. Deshalb importierte die Schweiz während der ganzen Woche Strom aus Deutschland.


Die Ursache war die hohe Windeinspeisung in Deutschland, die bis zum Freitag anhielt und die deutschen Preise von den Schweizer Preisen entkoppelte. Die Entkopplung betraf auch die österreichischen Preise, was eher untypisch ist. Die österreichischen Preise lagen in dieser Phase auf dem Niveau der ungarischen Preise.

Deutsche und französische Stundenpreise bei Null
Am 21.01.2021 waren die Stundenpreise in Deutschland und Frankreich in den frühen Morgenstunden nahe bei Null. Windeinspeisung von bis über 43 GW in Deutschland kombiniert mit der tiefen Last der Nachtstunden führte zu diesen tiefen Preisen.

Tiefe Windprognosen stützen Preis
Am Montag (18.01.) kam das Atomkraftwerk Gösgen nach einer kurzen geplanten Wartungsphase zurück ans Netz. Die Preise der Wochenprodukte legten etwas zu. Tiefere Windprognosen stützten die Preise.

Spotmarktbericht vom 26-01-2021 >>

Text: Eidgenössische Elektrizitätskommission (ElCom)

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