IFSN : Le directeur remet son poste de président de la Wenra

(PM) Hans Wanner, directeur de l’IFSN, démissionne de son poste de président de la Wenra. Son successeur est Olivier Gupta, directeur de l’Autorité de sûreté nucléaire française ASN. Le passage de témoin a eu lieu lors de la célébration du 20e anniversaire de la Wenra pendant une conférence de l’IAEA à La Haye. (Text auf Deutsch >>)

ENSI: Direktor Hans Wanner gibt Wenra-Vorsitz ab

(PM) ENSI-Direktor Hans Wanner tritt als Wenra-Vorsitzender zurück. Sein Nachfolger ist Olivier Gupta, Direktor der französischen Aufsichtsbehörde ASN. Die Stabsübergabe erfolgte im Rahmen der Feier zum 20-Jahre-Jubiläum der Wenra an der IAEA-Konferenz in Den Haag. (Texte en français >>)

World Nuclear Waste Report: 60'000 Tonnen alte Brennstäbe - Endlagerung von Atommüll birgt unkalkulierbare technische, logistische und finanzielle Risiken

(PM) Nach Berechnungen des World Nuclear Waste Reports werden alleine in Europa (ohne Russland und die Slowakei) über 60‘000 Tonnen abgebrannter Brennstäbe in Zwischenlagern gehortet. Abgebrannte Brennstäbe sind hochradioaktiver Abfall, der bisweilen immer noch auf eine Lösung für die sichere Entsorgung harrt.

OFEN: Procédure de plan sectoriel sans unités de conditionnement des déchets radioactifs sur les sites des centrales nucléaires de Gösgenet de Leibstadt

(OFEN) Lors de la troisième et dernière étape en cours de la procédure de plan sectoriel, qui vise à sélectionner les sites aptes à abriter les dépôts en couches géologiques profondes destinés aux déchets radioactifs en Suisse, les emplacements des infrastructures de surface notamment seront définis. Ces infrastructures comprennent une installation dans laquelle les déchets radioactifs seront conditionnés dans des conteneurs pour leur stockage définitif. Il est désormais clair que les exploitants des deux centrales nucléaires renoncent à présenter des propositions concrètes concernant une unité de conditionnement des éléments combustibles usés sur leur site suite aux vérifications préalables qu’ils ont effectuées. (Text auf Deutsch >>)

BFE: Sachplanverfahren ohne Verpackungsanlagen für radioaktive Abfälle bei den Kernkraftwerken Gösgen und Leibstadt

(BFE)  In der laufenden dritten und letzten Etappe des Sachplanverfahrens, mit dem nach Standorten für geologische Tiefenlager für radioaktive Abfälle in der Schweiz gesucht wird, werden unter anderem die Standorte der Oberflächeninfrastrukturen festgelegt. Dazu gehört auch eine Anlage, in der die radioaktiven Abfälle in Endlagerbehälter verpackt werden. Nun ist klar: Die Betreiber der beiden Kernkraftwerke Gösgen und Leibstadt verzichten aufgrund ihrer Vorabklärungen auf konkrete Vorschläge zu einer Brennelementverpackungsanlage (BEVA) auf ihrem Gelände. (Texte en français >>)

Öko-Institut: Zweifelt am Sicherheitsnachweis von Beznau I – SES und Greenpeace Schweiz fordern vorläufige Ausserbetriebnahme

(SES) 2018 liess die Atomaufsicht Ensi das AKW Beznau I nach fast drei Jahren Stillstand wieder ans Netz. Zuvor hatte das Ensi den Sicherheitsnachweis der Axpo zu über 1000 Einschlüssen im Reaktordruckbehälter akzeptiert. Die SES hat zusammen mit Greenpeace Schweiz das unabhängige Öko-Institut beauftragt, den Axpo-Sicherheitsnachweis zu analysieren.

IFSN : Gestion du vieillissement dans les centrales nucléaires - le plan d’action national suisse a été remis à la Commission européenne

(IFSN) Dans le cadre de l’examen européen sur la gestion du vieillissement dans les centrales nucléaires, l’IFSN a remis à l’ENSREG le plan d’action de la Suisse. Le plan d’action comporte des mesures destinées à l’amélioration de la surveillance du vieillissement dans les centrales nucléaires suisses. (Text auf Deutsch >>)

ENSI: Alterungsmanagement in Kernkraftwerken - Schweizer Aktionsplan bei Europäischer Kommission eingereicht

(ENSI) Das ENSI hat im Rahmen der europäischen Überprüfung zum Thema Alterungsmanagement in Kernkraftwerken den Schweizer Aktionsplan bei der ENSREG eingereicht. Der Aktionsplan beinhaltet Massnahmen zur weiteren Verbesserung der Alterungsüberwachung in Schweizer Kernkraftwerken. (Texte en français >>)

Deutschland: Umweltministerium setzt sich für schnelle Abschaltung von AKW Beznau ein

(BUM) Das deutsche Bundesumweltministerium setzt sich für eine schnelle Abschaltung des Schweizer AKW Beznau ein. Die Parlamentarische Staatssekretärin Rita Schwarzelühr-Sutter hat sich daher am 10.10.2019 mit einem Schreiben an die Schweizer Bundesrätin für Umwelt Simonetta Sommaruga gewandt. Neben der schnellstmöglichen Abschaltung des AKW Beznau setzt sie sich dafür ein, dass auch die übrigen Schweizer Atomkraftwerke zeitnah ihren Leistungsbetrieb einstellen.

Bundesamt für Strahlenschutz: Wildpilze in Bayern wegen Reaktorkatastrophe von Tschernobyl teilweise immer noch radioaktiv belastet

(ee-news.ch) Mehr als 33 Jahre nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl sind einige Wildpilze in Teilen Bayerns immer noch mit radioaktivem Cäsium belastet. Das belegen Messergebnisse, die das deutsche Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) veröffentlicht hat. Laut dem Bericht liegt die Belastung bestimmter Pilzarten bei bis zu 2400 Becquerel pro Kilogramm Frischmasse. Wie hoch die Belastung mit Cäsium-137 ist, schwankt sehr stark je nach Pilzart und von Standort zu Standort.

Le DETEC: Octroie une nouvelle autorisation de forage pour un dépôt en couches géologiques profondes dans le domaine d’implantation de Jura-est

(ee-news.ch) Le 7 octobre 2019, le Département fédéral de l’environnement, des transports, de l’énergie et de la communication (DETEC) a octroyé une nouvelle autorisation de forage pour examiner les domaines d’implantation potentiels pour un dépôt en couches géologiques profondes. Cette autorisation concerne un forage dans le domaine d’implantation de Jura-est. (Text auf Deutsch >>)

UVEK: Erteilt Bewilligung für Sondierbohrung im potenziellen Standortgebiet für geologische Tiefenlager Jura Ost

(ee-news.ch) Das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) hat am 7. Oktober 2019 der Nagra eine weitere Sondierbohrung für die Untersuchung potenzieller Standortgebiete für geologische Tiefenlager bewilligt. Die Bewilligung betrifft eine Sondierbohrung im Standortgebiet Jura Ost. (Texte en français >>)

Conseil fédéral : Participation accrue de la Confédération aux coûts de gestion des déchets radioactifs

(Conseil fédéral) Fin 2018, de nouveaux calculs ont montré que depuis des années, les contributions de la Confédération pour la gestion des déchets radioactifs provenant des domaines de la médecine, de l’industrie et de la recherche étaient trop basses car le volume des déchets incombant à la Confédération était bien plus important que ce qui était initialement prévu. Lors de sa séance du 27 septembre 2019, le Conseil fédéral a par conséquent décidé de régler entièrement la dette ainsi accumulée auprès de la Nagra par un versement unique et d’adapter les contributions annuelles de la Confédération à partir de 2020. (Text auf Deutsch >>)

Bundesrat: Höherer Bundesanteil an den Kosten für die Entsorgung der radioaktiven Abfälle

(Bundesrat) Ende 2018 zeigten neue Berechnungen, dass diese Beiträge Bundes für Kosten der Entsorgung der radioaktiven Abfälle aus Medizin, Industrie und Forschung seit Jahren zu tief waren, weil das Volumen der Bundesabfälle seit geraumer Zeit deutlich grösser ist als ursprünglich angenommen. An seiner Sitzung vom 27. September 2019 hat der Bundesrat deshalb beschlossen, die aufgelaufene Schuld mit einer Einmalzahlung an die Nagra definitiv zu tilgen und die Jahresbeiträge des Bundes ab 2020 anzupassen. (Texte en français >>)

Deutschland: Steuerzahler müssen Atomkraft in der EU weiter mit hohen Millionensummen finanzieren

(PM) Deutschland muss trotz seines Ausstiegs aus der Atomkraft die Europäische Atomgemeinschaft Euratom weiterhin mit hohen Millionenbeträgen finanzieren. Wie eine aktuelle Kurzanalyse des Forums Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) im Auftrag des Ökoenergieanbieters Greenpeace Energy zeigt, fliessen über den EU-Beitrag Deutschlands allein 2019 rund 80 Millionen Euro aus deutschen Steuermitteln in den Euratom-Haushalt. Änlich geht es dem AKW freien Österreich.

Anti-AKW-Bewegung: Gewaltfreie Aktion Kaiseraugst ist Geschichte

(PM) Die Gewaltfreie Aktion Kaiseraugst (GAK) spannt mit Nie wieder Atomkraftwerke (NWA) zusammen. Damit nimmt ein wichtiges Stück Schweizer Anti-AKW-Geschichte ihr Ende. Die GAK wurde im Dezember 1973 von Jungsozialisten, Umweltschützern und Friedensaktivisten gegründet, um das AKW Kaiseraugst zu verhindern.

AKW Gösgen: Nicht geprüfte Druckmessumformer im Einsatz

(SDA) Im Atomkraftwerk Gösgen SO standen insgesamt 101 nicht auf ihre Eignung für Störfallbedingungen geprüfte Druckmessumformer im Einsatz. Nachdem dies der AKW-Betreiber im Mai bemerkt hatte, wurden die Teile ausgewechselt.

DETEC : Octroie une nouvelle autorisation de forage pour le dépôt en couches géologiques profondes Jura-est

(DETEC) Le 11 septembre 2019, le Département fédéral de l’environnement, des transports, de l’énergie et de la communication (DETEC) a octroyé une nouvelle autorisation de forage. Cette autorisation concerne un forage dans le domaine d’implantation de Jura-est. (Text auf Deutsch >>)

UVEK: Erteilt Bewilligung für Sondierbohrungen für geologisches Tiefenlager Jura Ost

(UVEK) Das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) hat am 11. September 2019 eine weitere Sondierbohrung bewilligt. Die Bewilligung betrifft eine Sondierbohrung im Standortgebiet Jura Ost. (Texte en français >>)

USA: AKW Three Mile Island hat seinen Betrieb eingestellt

(SDA) Das US-Atomkraftwerk Three Mile Island in Pennsylvania, in dem sich vor 40 Jahren der schlimmste Reaktorunfall in der Geschichte der USA ereignet hat, hat am Freitag endgültig seinen Betrieb eingestellt. Der 1974 hochgefahrene Reaktor 1 wurde am Mittag abgeschaltet.

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