Fukushima: 10 ans après la catastrophe nucléaire, 85% de la zone de décontamination reste contaminée

(CP) Dix ans après l’accident nucléaire, la situation autour de la centrale nucléaire de Fukushima au Japon est toujours loin d’être résolue. Tant en ce qui concerne la contamination radioactive du pays que le démantèlement de la centrale nucléaire en ruine, d’énormes problèmes subsistent après l’accident nucléaire de Fukushima Daiichi. Greenpeace Japon a publié deux rapports sur l’héritage complexe du tremblement de terre et du tsunami du 11 mars 2011. (Text auf Deutsch >>)

10 Jahre nach AKW-Katastrophe in Fukushima: 85% des Dekontaminationsgebiets bleiben verseucht

(PM) Die Situation um das AKW Fukushima in Japan ist auch zehn Jahre nach des Atomunfalls alles andere als gelöst. Sowohl bezüglich der radioaktiven Verseuchung des Landes wie des Rückbaus der AKW-Ruine bleiben nach dem Atomunfall von Fukushima Daiichi massive Probleme. Greenpeace Japan hat dazu zwei Berichte veröffentlicht, die das komplexe Erbe des Erdbebens und Tsunamis vom 11. März 2011 beleuchten. (Texte en français >>)

Frankreich: Älteste AKW sollen noch länger laufen – Laufzeitverlängerung auf 50 Jahre

(SDA) Frankreichs Atomaufsicht hat den Weg für den Weiterbetrieb der ältesten Atomkraftwerken des Landes frei gemacht. Gleichzeitig forderte die Autorité de Sûreté Nucléaire den Betreiber EDF auf, Verbesserungen bei der Sicherheit in Angriff zu nehmen, wie es in einer Stellungnahme der Behörde am Donnerstag hiess.

SES: AKW-Sicherheit geht in Hochwasserstudie in Fragezeichen unter – wurden Lehren aus Fukushima gezogen?

(SES) Am 22.2.21 hat das Bundesamt für Umwelt (BAFU) die lang erwartete Studie zur Gefährdungsbeurteilung durch Extremhochwasser an Aare und Rhein (EXAR) publiziert. Das ENSI bestätigte bereits am selben Tag die Sicherheit der Schweizer AKW und fordert die Aktualisierung der Hochwassernachweise für Beznau und Gösgen innert weniger Monate. Die Schweizerische Energie-Stiftung SES bezweifelt die ernsthafte Auseinandersetzung mit den Ergebnissen der EXAR-Studie.

OFEN : Déclaration commune relative au site de l’installation de conditionnement des éléments combustibles

(OFEN) Quel doit être l’emplacement de la future installation de conditionnement des éléments combustibles? Doit-elle se situer au-dessus du dépôt en couches géologiques profondes, à proximité du centre de stockage intermédiaire de Würenlingen, ou ailleurs? Le Conseil fédéral a constaté, dans son rapport sur les résultats de la consultation concernant l’étape 2 du plan sectoriel, que plusieurs sites pouvaient être envisagés. Un groupe de travail suprarégional se penche sur la question depuis juin 2020. Il a maintenant adopté une déclaration commune qui tient compte des points de vue des membres le composant. (Text auf Deutsch >>)

BFE: Gemeinsame Erklärung zur Standortfrage der Brennelemente-Verpackungsanlage

(BFE) Wo soll die Brennelemente-Verpackungsanlage dereinst platziert werden? Direkt oberhalb des geologischen Tiefenlagers, beim Zwischenlager in Würenlingen oder ganz woanders? Der Bundesrat hat im Ergebnisbericht zu Etappe 2 festgelegt, dass verschiedene Standortoptionen geprüft werden können. Eine überregionale Arbeitsgruppe hat sich seit Juni 2020 damit befasst. Sie hat nun eine gemeinsame Erklärung verabschiedet, die den Standpunkten der Mitglieder der Arbeitsgruppe Rechnung trägt. (Texte en français >>)

AKW Leibstadt: Steigert Produktion um 2.6%

(SDA) Das AKW Leibstadt hat 2020 die Stromproduktion um 2.6 Prozent auf 9050 GWh erhöht (2019: 8820 GWh). Im vergangenen Betriebsjahr wurden vier meldepflichtige Ereignisse verzeichnet, die keine Auswirkung auf die Stromproduktion hatten.

Druckwasserreaktor Flamanville: Vom «Rolls Royce du nucléaire» zum Albtraum Frankreichs

(©SES/FM) Der Bau des EPR-Reaktors in Flamanville sollte die französische Atomwirtschaft neu lancieren. Inzwischen beschleunigt das Debakel des Projekts aber den Niedergang der einst stolzen nationalen Vorzeigeindustrie. Ohne ständige massive Staatshilfe wäre Frankreichs Nuklearbranche bereits pleite. Seit Beginn des Projekts haben sich die Kosten um das 5.6-fachen der ursprünglich veranschlagten Kosten erhöht.

Stilllegungs- und Entsorgungsfonds: AKW-Betreiber sind mit Powerplay erfolgreich

(SES) Am 4. Dezember 2020 hat die Verwaltungskommission des Stilllegungs- und Entsorgungsfonds (Stenfo-VK) die Kosten für Stilllegung der AKW und Entsorgung radioaktiver Abfälle nach unten korrigiert (siehe ee-news.ch vom 29.12.20 >>). Die AKW-Betreiber waren mit ihren Beschwerden vor Bundesgericht sowie dem Druck innerhalb des Stenfo erfolgreich. Sie haben sich tiefere Kosten erkämpft und drohen trotzdem mit einer Klage. Die Schweizerische Energie-Stiftung (SES) kritisiert die destruktive Vorgehensweise der AKW-Betreiber.

Centrales nucléaires : Nouvelle fixation des coûts pour la désaffectation et la gestion des déchets dépassent de CHF 372 millions le montant de la demande initiale

(Stenfo) Les coûts totaux prévisibles pour la désaffectation des installations nucléaires et la gestion des déchets radioactifs ont été fixés par la Commission administrative des fonds de désaffectation et de gestion des déchets (CA Stenfo) à CHF 23,856 milliards (coûts de désaffectation CHF 3,779 milliards, coûts de gestion CHF 20,077 milliards). Cette décision résulte de la révision de l’étude de coûts 2016, d’une première proposition de la Commission administrative de décembre 2017 au DETEC, ainsi que de la prise en compte d’éléments complémentaires. Les coûts totaux ainsi fixés par la CA Stenfo dépassent de CHF 372 millions le montant de la demande initiale. (Text auf Deutsch >>)

AKW: Stenfo legt Kosten für Stilllegung und Entsorgung um CHF 372 Millionen höher fest als ursprünglich beantragt

(Stenfo) Die voraussichtlichen Gesamtkosten für die Stilllegung der Kernkraftwerke und die Entsorgung der radioaktiven Abfälle betragen CHF 23.856 Milliarden (Stilllegungskosten CHF 3.779 Milliarden, Entsorgungskosten CHF 20.077 Milliarden) – dies hat die Verwaltungskommission des Stilllegungs- und Entsorgungsfonds (Stenfo) so festgelegt. Die Verfügung erfolgt auf Basis der überprüften Kostenstudie 2016, eines ersten Antrags der Verwaltungskommission vom Dezember 2017 an das UVEK sowie des Einbezugs zusätzlicher Erkenntnisse. Stenfo legt die Gesamtkosten um CHF 372 Millionen höher fest als ursprünglich beantragt. (Texte en français >>)

Fokus Anti-Atom: AKW Beznau und seine hochgefährlichen Probleme mit der Notstromversorgung

(Fokus Anti-Atom) Ein Atomkraftwerk liefert im Normalfall Strom ins Netz, im Notfall aber benötigt es Strom aus dem Netz oder aus seinen Notstromanlagen. Das 51-jährige AKW Beznau wurde dieses Jahr bereits 2-mal wegen der Stromversorgung vom Netz genommen. Am 21. Februar 2020 fiel die externe Versorgung vom Netz aus und gestern am 09. Dezember 2020 musste das AKW heruntergefahren werden, weil die Notstromanlagen Montagemängel aufwiesen (siehe ee-news.ch vom 10.12.20>>). Das Versagen der Notstromversorgung ist hochgefährlich.

Axpo: AKW Beznau für Arbeiten an Notstandsdieseln vom Netz

(PM) Am 9.12.20 sind beide Blöcke des AKW Beznau vom Netz genommen worden. Bei der Überprüfung im Rahmen eines Nachweises zur Erdbebensicherheit wurde bei zwei von sechs Notstromdieseln festgestellt, dass bei Schockabsorbern (Schwingungsdämpfer) eine Montageabweichung vorlag. Dies muss korrigiert werden.

Partner

  • Agentur Erneuerbare Energien und Energieeffizienz

Ist Ihr Unternehmen im Bereich erneuerbare Energien oder Energieeffizienz tätig? Dann senden sie ein e-Mail an info@ee-news.ch mit Name, Adresse, Tätigkeitsfeld und Mail, dann nehmen wir Sie gerne ins Firmenverzeichnis auf.

Newsletter abonnieren

Top

Gelesen
|
Kommentiert