SES: Langzeitstudien 35 Jahre nach Tschernobyl geben Hinweise auf Tausende Strahlenopfer in der Schweiz - es gibt keine unbedenkliche Strahlendosis

(SES) «Tschernobyl» hat das Vertrauen in die Atomtechnologie weltweit erschüttert: Die nördliche Hemisphäre wurde durch den AKW-Unfall mit der Energie von über 200 Hiroshima-Atombomben massiv verstrahlt. Hauptbetroffene waren – und sind immer noch – die Einwohnerinnen und Einwohner der Ukraine, Weissrusslands und weiterer Staaten der ehemaligen UdSSR. Aber auch die von Tschernobyl weit entfernte Schweiz ist vom radioaktiven Fallout betroffen: Krebstote, Krankheiten und erhöhte Säuglingssterblichkeit sind die Folgen. PSR/IPPNW und die Schweizerische Energie-Stiftung SES fordern, dass die Schweizer Behörden die langfristigen Folgen der ionisierenden Strahlung anerkennen und in der Strahlenschutzgesetzgebung verankern müssen.

35 Jahre nach Tschernobyl: AKW sind Technologie der Vergangenheit – Vollversorgung mit Erneuerbaren ist möglich

(PM) Atomkraftwerke sind teuer, brauchen enorm lange für die Errichtung und ihr Anteil an der Stromerzeugung ist seit Jahren im Sinkflug, berichtet der World Nuclear Industry Status Report 2020. „35 Jahre nach dem Super-Gau in Tschernobyl wird eines deutlich: Atomkraftwerke sind eine Technologie der Vergangenheit“, bemerkt Stefan Moidl, Geschäftsführer der IG Windkraft: „Die Erneuerbaren haben heute bereits eine hohe Bedeutung und in Zukunft wird die vollständige Versorgung durch Erneuerbare Energie Atom- und Fossil-Energie ersetzen. Ich hoffe auf eine beherzte Politik in Österreich, die nun rasch mit dem Erneuerbaren-Ausbau-Gesetz die nötigen Rahmenbedingungen im Parlament beschliesst.“

Ofen : Liste des stocks suisses de matières nucléaires à l'étranger

(Ofen) Depuis l'entrée en vigueur de la loi sur l'énergie nucléaire et de l'ordonnance sur l'application de garanties, tous les stocks de matières nucléaires en possession suisse se trouvant à l'étranger doivent être déclarés chaque année aux autorités de surveillance. Le 6 avril 2021 l’Office fédéral de l'énergie a publié la liste pour 2020. (Text auf Deutsch >>)

Schweizerische Energie-Stiftung: Reportage10 Jahre nach Fukushima – der lange Weg zurück

(SES) Am 11. März 2011 ereignete sich vor Japans Ostküste das grosse Tōhoku-Erdbeben, welches einen Tsunami auslöste, grosses Leid und Zerstörung mit sich brachte und schlussendlich im Super-GAU im AKW Fukushima gipfelte. Was bedeutet es für Mensch und Natur, wenn das sogenannte nukleare Restrisiko bittere Realität wird? Was hat sich seither getan? Und wie sieht das Leben an Japans Ostküste heute aus?

10 Jahre Fukushima: Deutschlands Einsatz für den Atomausstieg geht weiter

(PM) Zum zehnten Jahrestag der Reaktorkatastrophe von Fukushima hat die deutsche Bundesumweltministerin Svenja Schulze 12 Punkte für die Vollendung des Atomausstiegs vorgelegt. Das Papier beschreibt, welche weiteren Schritte auch nach dem Abschalten der letzten deutschen Atomkraftwerke Ende 2022 nötig sind, um die nuklearen Risiken für Deutschland zu minimieren. Enthalten sind Massnahmen und Positionierungen in Deutschland, auf EU-Ebene und international. Diskutiert wurde die Position des Bundesumweltministeriums (BMU) an der BMU-Konferenz ‚Atomkraft 10 Jahre nach Fukushima‘, an der neben Ministerin Schulze auch ihre Amtskolleginnen Tinne van der Straeten aus Belgien und Leonore Gewessler aus Österreich teilnehmen.

Öko-Institut: Webdossier „10 Jahre Fukushima“ aktuelle Informationen und Studien-Übersicht

(PM) Vor zehn Jahren, am 11. März 2011, erschütterte nachmittags ein schweres Erdbeben der Stärke 9,0 die Ostküste Japans. Das Beben löste einen Tsunami aus, dessen Wellen bis zu 38 Meter hoch waren. Das Wasser führte zu massiven Überschwemmungen. Es zerstörte Strassen, die Stromversorgung und weitere Infrastruktur an der japanischen Ostküste.

SES: AKW Beznau jahrzehntelang ohne Erdbebenschutz - lückenlose Aufklärung gefordert

(SES) Anfangs Februar hat das Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat (ENSI) seine Stellungnahmen zu einem ersten Teil der Erdbebensicherheitsnachweise der Schweizer AKW-Betreiber veröffentlicht. Die Nachweise wurden im Nachgang an die Katastrophe von Fukushima 2011 eingefordert. Das wiederkehrende Urteil des ENSI lautet: Alles sicher, alles gut. Die Überprüfung der vollständigen Nachweise steht jedoch noch aus. Die SES kritisiert diese vorauseilende positive Beurteilung.

Deutsche Bundesregierung: Verständigt sich mit Energieversorgern auf finanziellen Ausgleich und Beilegung aller Rechtsstreitigkeiten zum Atomausstieg

(BMU) Die Bundesregierung hat sich mit den vier Energieversorgungsunternehmen (EVU) EnBW, E.ON/PreussenElektra, RWE und Vattenfall auf Eckpunkte zur Zahlung eines finanziellen Ausgleichs aufgrund des beschleunigten Atomausstiegs nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima 2011 und die Beilegung aller damit in Zusammenhang stehenden Rechtsstreitigkeiten verständigt. Dass ein solcher Ausgleich erforderlich ist, hatte das Bundesverfassungsgericht dem Grunde nach bereits in seinen Entscheidungen vom 6. Dezember 2016 und 29. September 2020 festgestellt - den Atomausstieg selbst hatte es bestätigt.

Agora Energiewende: Präsentation mit 10 Fragen und Antworten rund um den Atomausstieg Deutschlands

(PM) Hat der Atomausstieg Deutschland zum Stromimport-Land gemacht? Wie hat sich die Versorgungssicherheit seit 2011 entwickelt? Wie wurde der weggefallene Atomstrom ersetzt? Sind aufgrund des Atomausstiegs die klimaschädlichen CO2-Emissionen gestiegen? Kommt es jetzt zu einer Renaissance der Atomkraft?

Bundesgericht: Revisionsgesuch eines ehemaligen AKW-Mitarbeiters abgewiesen

(SDA) Das Bundesgericht hat das Revisionsgesuch eines an Blasen- und Prostatakrebs erkrankten ehemaligen AKW-Mitarbeiters abgewiesen. Im November 2020 hatte das oberste Gericht bestätigt, dass die Suva die Erkrankungen zu Recht nicht als Berufskrankheiten anerkannt hat.

Fukushima: 10 ans après la catastrophe nucléaire, 85% de la zone de décontamination reste contaminée

(CP) Dix ans après l’accident nucléaire, la situation autour de la centrale nucléaire de Fukushima au Japon est toujours loin d’être résolue. Tant en ce qui concerne la contamination radioactive du pays que le démantèlement de la centrale nucléaire en ruine, d’énormes problèmes subsistent après l’accident nucléaire de Fukushima Daiichi. Greenpeace Japon a publié deux rapports sur l’héritage complexe du tremblement de terre et du tsunami du 11 mars 2011. (Text auf Deutsch >>)

10 Jahre nach AKW-Katastrophe in Fukushima: 85% des Dekontaminationsgebiets bleiben verseucht

(PM) Die Situation um das AKW Fukushima in Japan ist auch zehn Jahre nach des Atomunfalls alles andere als gelöst. Sowohl bezüglich der radioaktiven Verseuchung des Landes wie des Rückbaus der AKW-Ruine bleiben nach dem Atomunfall von Fukushima Daiichi massive Probleme. Greenpeace Japan hat dazu zwei Berichte veröffentlicht, die das komplexe Erbe des Erdbebens und Tsunamis vom 11. März 2011 beleuchten. (Texte en français >>)

Frankreich: Älteste AKW sollen noch länger laufen – Laufzeitverlängerung auf 50 Jahre

(SDA) Frankreichs Atomaufsicht hat den Weg für den Weiterbetrieb der ältesten Atomkraftwerken des Landes frei gemacht. Gleichzeitig forderte die Autorité de Sûreté Nucléaire den Betreiber EDF auf, Verbesserungen bei der Sicherheit in Angriff zu nehmen, wie es in einer Stellungnahme der Behörde am Donnerstag hiess.

SES: AKW-Sicherheit geht in Hochwasserstudie in Fragezeichen unter – wurden Lehren aus Fukushima gezogen?

(SES) Am 22.2.21 hat das Bundesamt für Umwelt (BAFU) die lang erwartete Studie zur Gefährdungsbeurteilung durch Extremhochwasser an Aare und Rhein (EXAR) publiziert. Das ENSI bestätigte bereits am selben Tag die Sicherheit der Schweizer AKW und fordert die Aktualisierung der Hochwassernachweise für Beznau und Gösgen innert weniger Monate. Die Schweizerische Energie-Stiftung SES bezweifelt die ernsthafte Auseinandersetzung mit den Ergebnissen der EXAR-Studie.

Stilllegungs- und Entsorgungsfonds: AKW-Betreiber sind mit Powerplay erfolgreich

(SES) Am 4. Dezember 2020 hat die Verwaltungskommission des Stilllegungs- und Entsorgungsfonds (Stenfo-VK) die Kosten für Stilllegung der AKW und Entsorgung radioaktiver Abfälle nach unten korrigiert (siehe ee-news.ch vom 29.12.20 >>). Die AKW-Betreiber waren mit ihren Beschwerden vor Bundesgericht sowie dem Druck innerhalb des Stenfo erfolgreich. Sie haben sich tiefere Kosten erkämpft und drohen trotzdem mit einer Klage. Die Schweizerische Energie-Stiftung (SES) kritisiert die destruktive Vorgehensweise der AKW-Betreiber.

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