AKW Mühleberg: Seit dem 15. September endgültig ausser Betrieb genommen

(ENSI) Am 20. Dezember 2019 hat das AKW Mühleberg den Leistungsbetrieb eingestellt (siehe ee-news.ch vom 19.12.2019 >> und ee-news.ch vom 20.12.2020 >>). Formell gilt es aber erst seit dem 15. September 2020 als endgültig ausser Betrieb genommen. Damit wurde die Betriebsbewilligung von der Stilllegungsverfügung abgelöst. Im Reaktorgebäude wurden Anlageänderungen umgesetzt, damit das Brennelementlagerbecken autark und redundant gekühlt werden kann.

AKW Beznau: Roland Schmidiger wird definitiv neuer Leiter

(ee-news.ch) Anfang Oktober 2020 übernimmt Roland Schmidiger, der langjährige Stellvertreter und jetzige Interimsleiter, definitiv die Leitung des AKW Beznau. Mit seinem Führungsteam soll Roland Schmidiger laut Axpo den zuverlässigen und sicheren Betrieb des AKW Beznau gewährleisten. Der Führungswechsel war erforderlich, nachdem sich die Geschäftsleitung des Werks nach zehn Jahren von Kraftwerksleiter Michael Dost getrennt hatte. Grund waren unterschiedliche Auffassungen in Bezug auf die künftige Führung der Anlage und die Zusammenarbeit mit anderen Konzerngesellschaften (siehe ee-news.ch vom 25.8.20 >>).

Axporama: Besucherzentrum von AKW Beznau schliesst aufgrund von Besuchermangel

(SDA) Energiekonzern Axpo schliesst nach 47 Jahren sein Besucherzentrum Axporama in Böttstein AG in Sichtweite der beiden Atomreaktoren Beznau. Der Grund für die Schliessung per Ende Jahr sind gemäss Axpo die zurückgehenden Besucherzahlen und die Betriebskosten.

AKW Beznau: Beginn des Brennelementwechsels in Block 2

(PM) Block 2 des AKW Beznau wurde am Dienstag, wie geplant, für die Durchführung des Brennelementwechsels vom Netz genommen. Mit der neuen Beladung des Reaktorkerns wird die Anlage für die nächste Betriebsperiode bereit sein.

AKW Beznau: Ensi weicht zentraler Kritik aus

(SES) Das Öko-Institut hat die Stellungnahme des Ensi zur Kritik am Sicherheitsnachweis von Beznau 1 analysiert und reagiert heute mit einer Replik. Nach eingehender Prüfung kommt die Schweizerische Energie-Stiftung SES zum Schluss, dass das Ensi die Zweifel am Sicherheitsnachweis nicht ausräumen kann, da es auf die Hauptkritikpunkte nicht ausreichend eingegangen ist.

Atomkraftwerk: Zweiter Druckwasserreaktor im elsässischen Fessenheim wird heute Abend heruntergefahren undstillgelegt

(SDA) Im elsässischen Fessenheim wird das betriebsälteste Atomkraftwerk Frankreichs endgültig abgeschaltet. Der zweite Druckwasserreaktor soll nach Angaben des Betreibers EDF am späten Montagabend (ab ca. 23.30 Uhr) heruntergefahren werden.

ENSI-Rat: Atomaufsicht darf sich keine Interessenskonflikte leisten

(SES) Martin Zimmermann ist gestern als ENSI-Rat-Präsident zurückgetreten. Die Schweizerische Energie-Stiftung SES begrüsst diesen Entscheid (ee-news.ch 25.6. >>). Die jüngst bekanntgewordene Vergangenheit Zimmermanns in verschiedenen Atomlobby-Verbänden hätte die Glaubwürdigkeit des ENSI stark beeinträchtigt. «Wir können uns in der Schweiz, wo wir den ältesten Atomkraftwerkspark der Welt betreiben, keine Interessenskonflikte in der Atomaufsicht leisten», kommentiert SES-Geschäftsleiter Nils Epprecht.

Ensi: Präsident der Atomaufsicht tritt nach sechs Monaten zurück – Vorwürfe von fehlender Unabhängigkeit

(SDA) An der Spitze des Eidgenössischen Nuklearsicherheitsinspektorats (Ensi) findet nach einem halben Jahr schon wieder ein Wechsel statt: Martin Zimmermann tritt per Ende Juni als Ratspräsident zurück. Auslöser sind laut Ensi Vorwürfe, Zimmermann sei nicht unabhängig.

CEATE-E: Demande un rapport d’examen dans le domaine de la radio protection - Pas de moratoire fédéral sur l’exploitation de gaz de schiste

(ee-news.ch/CEATE-E) La Commission de l’environnement, de l’aménagement du territoire et de l’énergie du Conseil des Etats (CEATE-E) charge le Conseil fédéral de faire une analyse portant sur les domaines de la radioprotection des centrales nucléaires et de la médecine. Il s’agira de montrer si les mesures de protection sont proportionnées par rapport à l’utilité des technologies impliquant de la radioactivité. La commission a par ailleurs proposé de ne pas donner suite à l’initiative du canton de Genève «Pour un moratoire fédéral sur l'importation, l'exploration et l'exploitation de gaz de schiste en Suisse». (Text auf Deutsch >>)

UREK-S: Kommission fordert Prüfbericht im Bereich Strahlenschutz - kein Moratorium zur Förderung von Schiefergas

(ee-news.ch/UREK-S) Die Kommission für Umwelt, Raumplanung und Energie des Ständerates (UREK-S) beauftragt den Bundesrat, im Bereich Strahlenschutz von Kernenergieanlagen und Medizin einen Bericht auszuarbeiten. Im Fokus steht das Verhältnis von Schutz und Nutzen bei der Verwendung von Technologien, bei denen Radioaktivität auftritt. Die Kommission hat zudem beschlossen, der Standesinitiative des Kantons Genf «Import, Exploration und Förderung von Schiefergas. Schweizweites Moratorium» keine Folge zu geben. (Texte en français >>)

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