Bundesgericht: Staumauer Spitallamm - Etappensieg für Kraftwerke Oberhasli, BFE muss noch einmal über die Bücher

(SDA) Der Investitionsbeitrag des Bundes für die Erneuerung der Spitallamm-Staumauer am Grimselsee BE ist noch nicht vom Tisch. Das Bundesgericht hat einen negativen Entscheid der Vorinstanz aufgehoben. Nun geht das Geschäft zur Neubeurteilung zurück ans Bundesamt für Energie.

OFEN : Force hydraulique en Suisse 2020 – la puissance augmente de 22 MW, 58% de la production durant le semestre d’été

(OFEN) Au 1er janvier 2021, la Suisse comptait 677 aménagements hydroélectriques en exploitation d’une puissance égale ou supérieure à 300 kW (1er janvier 2020: 674 installations). Par rapport à l’année précédente, la puissance maximale au générateur a augmenté de 22 MW, une hausse due à la mise en service de plusieurs nouvelles centrales ainsi qu’à des rénovations d’installations existantes. La hausse induite par les centrales nouvellement mises en exploitation en 2020 est de 61.5 GWh/an. (Text auf Deutsch >>)

BFE: Wasserkraft Schweiz Statistik 2020 – Leistung stieg um 22 MW, Klimawandel erhöht Produktion

(BFE/ee-news.ch) Am 1. Januar 2021 waren in der Schweiz 677 Wasserkraft-Zentralen mit einer Leistung grösser 300 kW in Betrieb (1.1.2020: 674 Anlagen). Die maximale mögliche Leistung ab Generator hat gegenüber dem Vorjahr um 22 MW zugenommen. Die Produktionszunahme gengenüber dem Vorjahr um rund 174 GWh/Jahr ist zu zwei Dritteln auf den Klimawandel, sprich das Abschmelzen der Gletschern, zurückzuführen (Texte en français >>)

Energie Region Goms: Trinkwasserkraftwerk wird rund 900‘000 Kilowattstunden Strom produzieren

(PM) Die Gemeinde Ernen durfte Mitte April ihr Trinkwasserkraftwerk einweihen. Nach knapp einem Jahr Bauzeit konnte dieses dem Brunnenmeister übergeben werden. Das mit einer Investition von knapp drei Millionen Franken erbaute Trinkwasserreservoir ist die neueste Errungenschaft der Erner. Vor rund 12 Jahren, so die Gemeindepräsidentin Christine Clausen, sei die Idee bei ihnen entstanden, das Trinkwasser auch für die Stromproduktion zu nutzen. Dabei wollte man sich auch die Kostendeckende Einspeisevergütung (KEV) zunutze machen, um das Projekt zu stemmen.

Swiss Small Hydro: 17 nouvelles centrales mises en services bénéficiant de la RPC

(Swiss Small Hydro) 2020Comme à chaque printemps, l’OFEN publie la liste mise à jour de tous les bénéficiaires de la RPC/SRI (rétribution à prix coûtant/système de rétribution à l’injection). En 2020, 17 petites centrales hydrauliques ont été ajoutées à l’inventaire, contre 22 en 2019 et 31 en 2018. (Text auf Deutsch >>)

Swiss Small Hydro: 2020 gingen 17 neue KEV-Kleinwasserkraftwerke in Betrieb

(Swiss Small Hydro) Das BFE veröffentlicht jedes Frühjahr eine Liste mit allen KEV-Bezüger (31.03.2021). Im Jahr 2020 wurden 17 Kleinwasserkraftwerke in dieses Inventar aufgenommen. Zum Vergleich: im Jahr 2019 kamen 22 und im Jahr 2018 noch 31 Anlagen hinzu. (Texte en françis >>)

Swiss Small Hydro : Droits d’eau immémoriaux – point de situation établie par l’Agenda 21 sur l’eau

(Swiss Small Hydro) L’arrêt du Tribunal fédéral (TF) du 29 mars 2019 sur le remplacement des droits d’eau immémoriaux (ou perpétuels ou permanents) par des concessions a généré une certaine confusion. Aujourd’hui encore, les détails de la suite de la procédure ne sont pas clairs pour tous les concernés. Malgré tout, certains cantons ont déjà commencé à appliquer la décision, même si, du point de vue de la branche, il y ait encore une certaine marge d’interprétation. (Text auf Deutsch >>)

Swiss Small Hydro: Ablösung von ehehaften Wasserrechten, eine Analyse der Wasser-Agenda 21

(Swiss Small Hydro) Das Bundesgerichtsurteil über die Ablösung ehehafter Wasserrechte durch Konzessionen vom 29.03.2019 hat in der Branche für Verwirrung gesorgt (BGE 145 II 140). Noch heute sind die Details des weiteren Vorgehens nicht für alle Beteiligten klar. Einige Kantone haben bereits mit der Umsetzung des Beschlusses begonnen, obwohl es aus Sicht der Branche noch einen gewissen Interpretationsspielraum gibt. Eine Übersicht der Gutachten und Einschätzungen sowie FAQs der Wasser-Agenda 21. (Texte en français >>)

Hydro-CH2018: Château d'eau en danger - les changements dans la gestion de l’eau seront bien plus importantes que ce que les hypothèses laissaient supposer

(OFEV) Si aucune pénurie générale n’est à déplorer, l’eau peut se raréfier selon les régions et les saisons. À l’inverse, les pluies deviennent plus abondantes et les inondations, localement plus fréquentes. Tels sont les constats qui ressortent des résultats du projet Hydro-CH2018 sur le cycle hydrologique. L'ensemble des utilisateurs de la ressource eau doivent s'adapter à ces changements : les centrales hydroélectriques et les fournisseurs d'électricité, l'agriculture, la navigation et l'industrie. (Text auf Deutsch >>)

Hydrologische Grundlagen zum Klimawandel: Auswirkungen auf die Ressource Wasser sind viel grösser als bisher angenommen – auch für die Wasserkraft

(BAFU) Kein genereller Mangel an Wasser, aber je nach Region und Jahreszeit kann es knapp werden – umgekehrt führt heftigerer Regen lokal zu mehr Überschwemmungen. Diese Veränderungen betreffen auch Kraftwerke und die Stromproduktion. Dies zeigen die Ergebnisse des Projektes Hydro-CH2018 «Hydrologische Grundlagen zum Klimawandel». Alle, die Wasser nutzen, müssen mit diesen Veränderungen beim Wasser umgehen: Kraftwerke und Stromversorger, Trinkwasserversorger, die Landwirtschaft, die Schifffahrt und die Industrie. (Texte en français >>)

ADEV: Neues Kleinwasserkraftwerk an der Emme bei Utzenstorf-Gerlafingen soll Strom für 1600 Personen produzieren

(PM) Ende März haben die Bauarbeiten für ein drittes Kleinwasserkraftwerk an der Emme-Ausleitung Utzenstorf-Gerlafingen begonnen. Indem es ein vorhandenes Potenzial ausnutzt, wird das neue Werk der ADEV Wasserkraftwerk AG ab 2022 erneuerbaren Strom für rund 1600 Personene produzieren.

Kraftwerke Sarganserland AG: Produktion rund 16% über dem langjährigen Mittel - Preis pro kWh steigt von 4.63 auf 5 Rappen

(PM) Die Aktionäre der Kraftwerke Sarganserland AG haben an der Generalversammlung die Jahresrechnung genehmigt und den Verwaltungsrat bestätigt. Die Stromproduktion lag im Geschäftsjahr 2019/20 rund 16 Prozent über dem langjährigen Mittel.

Verbund: Wasserkraftspezialist steigert Konzernergebnis um 13.8%

(PM) Der österreichische Energieversorger Verbund hat die Zahlen für das Geschäftsjahr 2020 vorgelegt. Trotz negativer Auswirkungen durch die COVID-19-Pandemie ist das Unternehmen auf Kurs. Das EBITDA stieg um 9.2 % auf 1292.8 Mio. Euro. Das Konzernergebnis erhöhte sich um 13.8 % auf 631.4 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahr.

Kraftwerke Linth-Limmern: Steigert Produktion von 1.49 Mia. kWh auf 1.71 Milliarden Kilowattstunden

(PM) Die Generalversammlung der Kraftwerke Linth-Limmern AG blickt auf ein produktionsreiches Geschäftsjahr 2019/20 zurück. Die Aktionäre genehmigten die Jahresrechnung, bestätigten den Verwaltungsrat und beschlossen die Auszahlung einer Dividende in der Höhe von 1.75 Millionen Franken.

Verbund: Investiert mehr als eine halbe Milliarde Euro in Pumpspeicherprojekte

(PM) Der österreichische Energieversorger Verbund gab bekannt, über eine halbe Milliarde Euro in den Bau da 480 MW-Pumpspeicherprojekt Limberg III (Kaprun, Salzburg) und das 48 MW-Pumpspeicherprojekt Reisseck II+ (Reisseck, Kärnten) investieren zu wollen.

Centrale hydroélectrique Gletsch-Oberwald : Petite et flexible - énergie de pointe et services système pour les petites centrales hydroélectriques

(BV) Produire de l'électricité lorsqu'elle génère le plus de revenue ou peut être utilisée pour stabiliser le réseau électrique - telle a toujours été l'idée commerciale à la base des centrales hydroélectriques à accumulation. Les petites centrales hydroélectriques dans les Alpes souhaitent maintenant imiter ce qui était auparavant l'apanage des grands acteurs. En fait, elles sont également capables de fournir, dans une certaine mesure, de l'énergie de pointe et des services système. C'est ce que démontre un projet de recherche soutenu par l'OFEN pour la petite centrale hydroélectrique de Gletsch-Oberwald. Le projet a étudié le potentiel économique d'une exploitation flexible, mais aussi des impacts sur l’écologie fluviale. (Text auf Deutsch >>)

Forschungsprojekt am Wasserkraftwerk Gletsch-Oberwald: Auch Kleinwasserkraftwerke können Spitzenenergie liefern und Systemdienstleistungen leisten

(BV) Strom dann produzieren, wenn er gute Erlöse bringt oder zur Stabilisierung des Stromnetzes eingesetzt werden kann – das war stets die Geschäftsidee von leistungsfähigen Speicherkraftwerken. Was bisher den Grossen vorbehalten war, wollen kleine Wasserkraftwerke in den Alpen nun nachahmen. Tatsächlich sind auch sie in der Lage, in gewissem Umfang Spitzenenergie und Systemdienstleistungen zur Verfügung zu stellen. Das zeigt ein vom BFE unterstütztes Forschungsprojekt am Kleinwasserkraftwerk Gletsch-Oberwald. Das Projekt hat das ökonomische Potenzial eines flexiblen Betriebs untersucht, aber auch Auswirkungen auf die Flussökologie. (Texte en français >>)

SAK: Im Kraftwerk Herrentöbeli an der Thur wird die ETH Zürich den neu entwickelten Fischleitrechen zum ersten Mal im Feld testen

(PM) Die ETH Zürich entwickelt zusammen mit der St.Gallisch-Appenzellische Kraftwerke (SAK) einen innovativen Fischleitrechen zum bestmöglichen Schutz der Tiere beim Passieren von Kraftwerksanlagen. Die SAK stellt dabei ihr Kraftwerk Herrentöbeli als Pilot- und Demonstrationsanlage zur Verfügung. Das neuartige Fischleitrechen-Bypass-System wurde im Rahmen eines europäischen Forschungsprojekts im Versuchslabor der Versuchsanstalt für Wasserbau (VAW) an der ETH Zürich in Zusammenarbeit mit der FishConsulting GmbH getestet und ist nun unter realen Bedingungen – mit Fischbiologen, Wasserbauplanern, einer Stahlwasserbaufirma, den kantonalen Ämtern für Wasser und Energie sowie für Fischerei und der SAK – weiterentwickelt worden. Das Projekt wird vom Bundesamt für Umwelt (BAFU) finanziell unterstützt und hat zum Ziel, den Schutz abwandernder Fische zu verbessern.

Energieagentur NRW: Neue Broschüre zur Wasserkraft in Nordrhein-Westfalen – Überblick zu Planungsfragen und rechtlichen Bedingungen

(PM) Die Energieagentur Nordrhein-Westfalen (Energieagentur NRW) hat eine neue Broschüre zur Wasserkraft in Nordrhein-Westfalen veröffentlicht. Neben Zahlen, Daten und Fakten liefert sie zudem praktische Informationen, die bei der Planung und Umsetzung eines Wasserkraftprojektes hilfreich sein sollen.

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