NZZ am Sonntag: Bundesrätin Sommaruga plant kürzere Rekursverfahren für Wasser- und Windkraft-Projekte

(ee-news.ch) Der Ausbau der erneuerbaren Energien soll nicht länger in langwierigen Rekurs- und Gerichtsverfahren stecken bleiben. Umweltministerin Simonetta Sommaruga plant, die Bewilligung für grosse Wasser- und Windkraft-Projekte zu beschleunigen, wie ihr Departement gegenüber der "NZZ am Sonntag" bestätigte.

BKW: Fischlift beim Wasserkraftwerk Mühleberg in Betrieb

(ee-news.ch) Was zum Beipsiel Electrobroc, eine Tochter der die Groupe E, bereits seit 2005 bei der Staumauer Barrage de la Maigrauge in der Freiburger Altstadt betreibt, wurde von der BKW jetzt auch im Wasserkraftwerk Mühleberg realisiert: Eine Fischaufstiegshilfe in Form eines Lifts. Er ermöglicht den Fischen die Wanderung von der Aare flussaufwärts über das rund 20 Meter hohe Wehr in den Wohlensee.

Ckw: Grünes Licht für Kraftwerk Waldemme

(PM) Der Luzerner Regierungsrat heisst das Konzessions- und Baugesuch für das Kraftwerk Waldemme in Flühli gut. Damit macht er den Weg frei für erneuerbaren und klimafreundlichen Strom aus dem Entlebuch. Das Kraftwerk Waldemme soll ab 2023 erneuerbaren Strom für rund 1500 durchschnittliche Vierpersonen-Haushalte liefern. Das Projekt ist eine gute Ergänzung zum Ausbau der Solarenergie durch Ckw. «Mit der Wasserkraft können wir auch dann Strom produzieren, wenn die Sonne nicht scheint und so die Winterversorgung stärken», so Ckw-CEO Martin Schwab.

Donaukraftwerk Ybbs-Persenbeug: Letzte Runde für die Revitalisierung

(PM) Bei der Erneuerung von Österreichs ältestem Donaukraftwerk Ybbs-Persenbeug steht in diesem Winter die Kompletterneuerung der letzten von in Summe sechs Maschinensätzen an. Nach dem Umbau können um 77 Mio. Kilowattstunden mehr an Wasserkraftstrom aus der Donau gewonnen werden. In Summe reichen die dann im modernisierten Kraftwerk erzeugten über 1.4 Mrd. Kilowattstunden für die Versorgung von rd. 400.000 Haushalten.

Nationalrat: Knüpft Ausbau von Kleinwasserkraft nicht an Gewässerschutz - hält an Auktionen für Fotovoltaik fest

(SDA) Der Nationalrat knüpft Investitionsbeiträge an den Ausbau von Kleinwasserkraftwerken nicht an die Umsetzung des Gewässerschutzes und des Fischereigesetzes. Bei der Fotovoltaik hält er an Auktionen für Unterstützungsbeiträge sowohl für Anlagen mit als auch ohne Eigenverbrauch fest. Im Einklang mit dem Ständerat verlängerte er den Wasserzins bis 2030.

Interessengemeinschaft Bündner Konzessionsgemeinden: Explodierende Strompreise rufen nach einer Erhöhung der Wasserzinsen

(PM) Der Börsen-Strompreis explodiert. Er war in diesem Jahrhundert europaweit noch nie so hoch und bewegt sich am Spotmarkt um 15 Rappen pro kWh. Damit hat er sich seit der letzten Anpassung der Wasserzinsen im Jahre 2015 mindestens verdreifacht. Der im Schweizer Alpenraum erzeugte Strom ist heute pro Jahr mehr als eine halbe Milliarde Franken mehr wert. Noch vor zwei Jahren verlangten die Stromkonzerne mit grossem Druck eine massive Reduktion der Wasserzinsen, ja teilweise sogar deren Streichung. Die Bündner Konzessionsgemeinden mussten sogar mit dem Referendum drohen, um dies -vorläufig bis 2024- zu verhindern. Dabei hat HSG-Professor Karl Frauendorfer nachgewiesen, dass die Stromkonzerne mit spekulativem Eigenhandel Milliardenverluste eingefahren hatten, die weit höher waren als die Belastung durch die Wasserzinsen. Gleichzeitig zeigten Energieexperten wie René Baggenstos von Enerprice und andere auf, dass Strom aus Wasserkraft trotz der Wasserzinsen immer ein gutes Geschäft war. Bei den heutigen Börsen-Strompreisen wären auch doppelt so hohe Wasserzinsen locker verkraftbar. Die Wasserzinsen betragen heute ja bloss 1.5 Rappen pro kWh.

EBL: Neues Wasserkraftwerk Obermatt mit 600 kW Leistung in Zwingen in Betrieb

(ee-news.ch) Die EBL hat erneuerte Flusskraftwerk Obermatt in Zwingen in Betrieb genommen. Trotz neuer Konzession mit grösserer Restwassermenge konnte zusätzlich ein Mehrertrag für rund 100 zusätzliche Haushalte dazugewonnen werden.

SAK: Nimmt Wasserkraft Schils nach Sanierungs- und Neubauarbeiten wieder in Betrieb

(ee-news.ch) Nach insgesamt rund vier jähriger Bauzeit hat die SAK (St.Gallisch-Appenzellische Kraftwerke AG) ihr Wasserkraftwerk Schils in Flums in Betrieb genommen. Vorausgegangen sind umfassende Sanierungs- und Neubauarbeiten während zwei Bauphasen. Mit der Erneuerung des Kraftwerks Schils investierte die SAK insgesamt 37 Mio. Franken. Dabei wurde eine Produktionssteigerung von rund 20% realisiert. Mit einer jährlichen Gesamtproduktion von 48.5 Mio. kWh ist das Wasserkraftwerk Schils das drittgrösste im Kanton.

Exportinitiative Energie: Neues Pumpwasserkraftwerk in Australien soll 1.5 Millionen Haushalte mit Strom versorgen

(©EE) Die Regierung des australischen Bundesstaates Queensland investiert 22 Millionen australische Dollar (13.7 Millionen Euro) in Studien zum Bau eines Pumpwasserkraftwerkes an der Ostküste des Landes. Im Rahmen des Projektes Borumba Dam Pumped Hydro Energy (Phes) will die Regierung 1.5 Millionen Haushalte mit Strom versorgen. Dadurch sollen etwa 2000 Jobs in der Baubranche entstehen. Außerdem soll das Projekt Queensland näher an das Klimaziel bringen, bis zum Jahr 2030 Energie zu 50 Prozent aus erneuerbaren Energien zu beziehen.

Aventron und Aberdeen Standard Investments: Bündeln Kräfte im Bereich Kleinwasserkraft in Norwegen

(Anzeige) Aventron und Aberdeen Standard Investments ("ASI") haben sich geeinigt, ihre norwegischen Kleinwasserkraftwerksaktivitäten zu fusionieren. Es entsteht dadurch Norwegens drittgrösster Kleinwasserkraftbetreiber mit einer jährlichen Produktion von rund 460 Mio. kWh.

Verteilt auf zwei Standorte und mit Laufwasserkraftwerken gekoppelt: Rwe will einen der grössten Batteriespeicher Deutschlands bauen

(ee-news.ch) An den Kraftwerksstandorten in Lingen (Niedersachsen) und Werne (Nordrhein-Westfalen) will Rwe ein Batteriesystem mit einer Gesamtleistung von insgesamt 117 Megawatt (MW) bauen. Das Besondere daran: Die Batterien werden virtuell mit den Rwe-Laufwasserkraftwerken entlang der Mosel gekoppelt. Durch das Hoch- bzw. Herunterregeln der Durchflussmenge an diesen Anlagen will Rwe so zusätzliche Leistung ebenfalls als Regelenergie bereitstellen.

Energiedienst Holding: Gutes Halbjahr mit besserem operativem Ergebnis und deutlich gesteigertem EBIT - Fusion von Tritec und Winsun

(PM) Im ersten Halbjahr 2021 steigerte die Energiedienst Holding AG ihren Betriebsertrag gegen über der Vorjahresperiode um 15 Millionen Euro auf 547 Millionen Euro. Dies entspricht einem Anstieg von rund 3 Prozent. Auch operativ hat sich die Unternehmensgruppe gegenüber dem Vorjahreszeitraum weiter verbessert. Der Adjusted EBIT, das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern, steigt auf 26 Millionen Euro. Er liegt damit 8 Prozent oder rund 2 Millionen Euro über dem Vorjahr. Der Absatz sowie die Erlöse im Vertriebsgeschäft steigen im ersten Halbjahr ebenso deutlich an.

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