Ständerat: Betreiber von Wasserkraftwerken sollen bei Konzessionserneuerungen weniger Umweltmassnahmen ergreifen müssen

(SDA) Die Betreiber von Wasserkraftwerken sollen bei Konzessionserneuerungen in der Zukunft weniger Umweltmassnahmen ergreifen müssen als heute. Das hat der Ständerat als Zweitrat entschieden, gegen den Willen einer rot-grünen Minderheit. Die Vorlage dreht sich um Ausgleichs- und Ersatzmassnahmen bei der Nutzung von Wasserkraft.

Stauseen statt Gletscher: Forschende berechnen weltweites Potenzial

(ETH) Mit der Erderwärmung wird das Gros der Gletscher weltweit in den kommenden Jahrzehnten stark abschmelzen. Damit geht auch eine wesentliche Funktion für den Wasserkreislauf verloren. Die Eismassen sind in den Hochgebirgen wichtige Wasserspeicher, die die grossen Flusssysteme speisen und helfen, den Abfluss saisonal auszugleichen. Glaziologen der ETH Zürich und der WSL schätzten das weltweite Wasserspeicher- und Wasserkraftpotenzial ab, das schmelzende Gletscher aufgrund des Klimawandels künftig frei geben könnten.

Andritz: 100 Jahre Kaplanturbine - alte Erfindung unverändert aktuell

(PM) Die vor 100 Jahren erstmals in Betrieb genommene Kaplanturbine dient nicht nur der umweltfreundlichen Energiegewinnung, sondern kann auch das Risiko für wandernde Flussfische minimieren. "Sie war und ist eine sensationelle Erfindung, die auch im nächsten Jahrhundert noch Bestand haben wird", schwärmte Markus Schneeberger, Cheftechniker der Andritz Hydro GmbH , am vergangenen Donnerstag auf dem Symposium zum 100-jährigen Jubiläum der ersten Kaplanturbine im Wiener Palais Hansen Kempinski.

Alpiq: Leistungserhöhung im Wasserkraftwerk Tannuwald

(ee-news.ch) Die Energie Electrique du Simplon, die zu über 80% im Besitz der Alpiq iat, unterzieht das Wasserkraftwerk Tannuwald einer Totalsanierung. Derzeit wird die erste der beiden neuen Maschinengruppen installiert. Die installierte Leistung wird damit von 5.8 auf 6.8 MW erhöht, die jährliche Stromproduktion steigt um 4 Mio. kWh auf 22 Mio. kWh.

OFEN : 65 millions de francs de primes de marché pour la grande hydraulique

(OFEN) Dans les années 2018 à 2022, les exploitants et propriétaires de grandes installations hydroélectriques en Suisse peuvent demander une prime de marché pour la production d’électricité qu’ils doivent vendre sur le marché manifestement en dessous des coûts de revient. La prime de marché par centrale s’élève au maximum à 1 centime par kilowattheure (kWh). L’Office fédéral de l’énergie (OFEN) a examiné les demandes déposées. Les primes de marché 2019 sont octroyées à 17 bénéficiaires. (Text auf Deutsch >>)

BFE: 65 Millionen Franken an Marktprämien für die Grosswasserkraft

(BFE) Betreiber und Eigentümer von Schweizer Grosswasserkraftwerken können in den Jahren 2018 bis 2022 eine Marktprämie für ihren produzierten Strom beantragen, den sie am Markt nachweislich unter den Gestehungskosten absetzen müssen. Die Marktprämie beträgt pro Kraftwerk maximal 1 Rappen pro Kilowattstunde. Das Bundesamt für Energie (BFE) hat die eingegangenen Gesuche geprüft. Die Marktprämien 2019 gehen an 17 Empfänger. (Article en français >>)

Pumpspeicherkraftwerk Nant de Drance: Erste Flutung der Triebwasserwege steht kurz bevor

(PM) Die Bauarbeiten im Pumpspeicherkraftwerk Nant de Drance schreiten voran. In der zweiten Monatshälfte November sollen die beiden Triebwasserwege geflutet werden. Die Triebwasserwege sind wesentliche Elemente für die hydraulische Stromerzeugung. 2021 soll Nant de Drance voll in Betrieb sein.

CKW: Stauwehr von Kraftwerk Rathausen wird saniert

(PM) CKW ersetzt über die Wintermonate das Stauwehr vom Kraftwerk Rathausen. Die Investitionen belaufen sich auf von 1.5 Mio. Franken. Seit 125 Jahren produziert das Kraftwerk Strom.

Belgien: Mit der Kraft von Nordsee-Wellen Strom erzeugen

(PM) Mit der Kraft von Meereswellen Strom erzeugen – das geschieht seit kurzem an einer Versuchsanlage in der belgischen Nordsee. Die Anlage wurde von der Firma Nemos gemeinsam mit der Universität Duisburg-Essen (UDE) und weiteren Partnern entwickelt. Zwei Jahre lang soll der Testbetrieb laufen. Ist er erfolgreich, soll ein Kraftwerk gebaut werden.

CEATE-E: Une solution transitoire pour les biocarburants et les mesures de protection du climat

(CEATE-E) La Commission de l’environnement, de l’aménagement du territoire et de l’énergie du Conseil des Etats entend faire en sorte que les principaux instruments prévus dans la loi sur le CO2 actuelle soient reconduits sans interruption jusqu’à ce que la révision totale de la loi en question entre en vigueur. La commission a néanmoins créé des divergences par rapport aux décisions prises par le Conseil national. D’autre part, elle veut aller plus loin que le Conseil national s’agissant de la réglementation transitoire des mesures de protection du climat. (Text auf Deutsch >>)

UREK-S: Übergangslösung für biogene Treibstoffe und Klimaschutzmassnahmen

(UREK-S) Die Kommission für Umwelt, Raumplanung und Energie des Ständerates (UREK-S) sorgt für die lückenlose Weiterführung der wesentlichen Instrumente des bestehenden CO2-Gesetzes, bis die neue Fassung der Totalrevision in Kraft tritt. Bei der Übergansregelung für die CO2-Gesetzgebung will die Kommission weitergehen als der Nationalrat. (Texte en français >>)

Wasserkraft in Deutschland: Thüringen nutzt die Potenziale voll aus

(PM) Die Wasserkraft wird schon seit vielen Jahren für die erneuerbare Energieerzeugung genutzt. 7099 Wasserkraftwerke waren 2018 in Deutschland installiert, knapp die Hälfte davon in Bayern. Insgesamt war eine Leistung von über 5600 MW Wasserkraft angelegt. Auch deutsche Bundesländer, deren Potenzial für die Wasserkraftnutzung geringer ist als in Bayern, können von der Energie aus Wasserkraft profitieren.

Nationalrat: Lockert Umweltauflagen für Wasserkraftwerke bei Konzessionserneuerungen

(SDA) Die Betreiber von Wasserkraftwerken sollen künftig bei Konzessionserneuerungen weniger Umweltmassnahmen ergreifen müssen als bisher. Das hat der Nationalrat am Donnerstag entschieden. Er hat mit 123 zu 63 Stimmen eine Gesetzesänderung angenommen, die auf eine parlamentarische Initiative von Albert Rösti (SVP/BE) zurückgeht. Die Vorlage geht nun an den Ständerat.

EKZ: Kraftwerk Dietikon erneuert und fischgängig gemacht

(ee-news.ch) EKZ hat den Umbau des Hauptkraftwerks und Neubau des Dotierkraftwerks abgeschlossen. Künftig produziert das Kraftwerk rund 18% mehr Strom. Gleichzeitig hat EKZ Massnahmen für den Fischschutz umgesetzt, die vom BAFU auferlegt und finanziert wurden. Die Wiederherstellung der Fischgängigkeit war ein zentraler Bestandteil der Konzessionserneuerung.

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