pvXchange.com: Photovoltaik-Rückblick auf ein 2020, das vielversprechend anfing, aber dann, aber dann...

(©MS) Was klingt, wie eine Zeile aus einem deutschsprachigen Popsong, soll meinen diesjährigen Jahresrückblick einleiten, denn im Frühjahr war die Welt für uns alle im Wesentlichen noch in Ordnung. Was dann jedoch folgte, war nicht nur eines der wärmsten Jahre seit Aufzeichnung der globalen Temperaturen, sondern insgesamt das verrückteste der letzten Jahrzehnte. Ich werde in diesem und im nächsten Monat einen Blick auf die Entwicklung des deutschen und europäischen Photovoltaikmarktes im Zeichen von Pandemie und Klimakrise werfen, vor allem aber auch auf die Kapriolen, die uns in Deutschland dank eines bestehenden und zu novellierenden Erneuerbare-Energien-Gesetzes immer noch beschäftigen.

BWE-Studie: Dank leistungsfähigern Anlagen in Deutschland Verdoppelung der Windstromerzeugung bis 2030 möglich

(BWE) Windenergieanlagen sind in den vergangenen zwei Jahrzehnten immer leistungsfähiger geworden. Eine neue Studie der Deutschen WindGuard berechnet erstmals die Auswirkung auf die tatsächlichen Erzeugungsmengen. Fazit der Analyse: Der technische Fortschritt ermöglicht eine Verdoppelung der Windstromerzeugung auf über 200 Terrawatt Stunden in Deutschland bis 2030. 2040 könnte mit der gleichen Anzahl Windkraftanlagen wie heute sogar über 700 TWh Strom im Binnenland produziert werden.

Öko-Institut und Stiftung Umweltenergierecht: Empfehlen Katasterlösung bei Einführung von Photovoltaik-Pflicht in Deutschland

(PM) Eine deutschlandweite Verpflichtung, auf Dächern von Neubauten und nach Dachsanierungen Photovoltaikanlagen (PV-Anlagen) zu installieren und zu betreiben, soll als Nutzungs- oder Katasterpflicht ausgestaltet werden. So sollten sich Eigentümer und Eigentümerinnen entscheiden können: Entweder sie installieren und betreiben eine PV-Anlage selbst oder sie tragen ihre Dachfläche in ein Kataster ein, die dann von Dritten für den Betrieb einer PV-Anlage gepachtet werden kann.

1. Schweizer Holzasche-Kongress: Von Rahmenbedingungen und Aschequalität über Forschung und Deponierung bis hin zu Pflanzenkohle und Betonindustrie

(Holz Energie Schweiz) Der 1. Schweizer Holzasche-Kongress vom 12. November 2020 war ein Erfolg. Das grosse Interesse, die engagierte Nutzung des Chats sowie die durchwegs positiven Rückmeldungen zeigen, dass das Thema in der Branche «angekommen» ist und dass ein wachsendes Bedürfnis nach Information und Austausch besteht. Der Weg bis zur sinnvollen Verwertung aller Holzaschen ist noch weit. Der Kongress hat der Holzenergiebranche aufgezeigt, wo sie auf diesem Weg überall noch Hausaufgaben zu erledigen hat. (Texte en français >>)

Hochschule Luzern: Lastspitzen im Stromverbrauch von Haushalten dank Künstlicher Intelligenz glätten

(HSLU) Werden viele elektrisch betriebene Geräte zur selben Zeit eingeschaltet, verursacht dies Lastspitzen, die für die Energieversorgungsunternehmen zu hohen Netznutzungskosten führen. Forschende der Hochschule Luzern haben mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz eine Lösung entwickelt, um diese Lastspitzen zu glätten. So werden die Verteilnetze nicht über Gebühr belastet und auch die Kunden sparen Geld.

Agora Energiewende: Wie die europäische Stahl-, Zement- und Chemieindustrie CO₂-frei wird

(PM) Durch den Einsatz klimaneutraler Technik könnten die Stahl-, Zement- und Chemieindustrie bis 2030 die nötigen Treibhausgasminderungen für alle im europäischen Emissionshandel erfassten Industriesektoren erfüllen. Bislang werden diese Schlüsseltechnologien in der europäischen Diskussion jedoch vernachlässigt. Damit gefährdet die EU ihre langfristigen Klimaziele.

Pellets: Leichter Preisanstieg wegen Heizsaison – Preisrückgang im Vorjahresvergleich wie auch in Deutschland und Österreich

(PM) Gemäss der unabhängigen Erhebung von pelletpreis.ch kostet eine Tonne Pellets im November durchschnittlich CHF 355.20*, das ist ein knappes Prozent mehr als im Oktober und 3.6 % günstiger als im November 2019. Eine Entwicklung, die auch in Österreich und Deutschland zu beobachten ist. (Texte en français >>)

IEA: Rekordjahre 2020 und 2021 – 90 % der neu zugebauten Leistung geht auf das Konto der Erneuerbaren

(ee-news.ch) Während die erneuerbaren Energien der Covid-19-Krise zum Trotz weltweit sehr schnell zulegen, befinden sich Erdöl, Gas und Kohle in einer Abwärtsspirale. Angetrieben wird dieser rasante Zubau der Erneuerbaren insbesondere von China und den USA. Für 2020 wird ein Leistungszubau von insgesamt 200 Gigawatt erwartet, das zeigt der neueste IEA-Bericht „Renewables 2020“. 90% der Stromleistung geht auf das Konto von Wind-, Solar- und Wasserkraft. Die Wind- und Solarleistung könnte in den USA und China um 30% zulegen, da die Projektentwickler noch von auslaufenden Fördermodellen profitieren möchten.

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