Links oben Day Ahead Auktion Stundenpreise der vergangenen Woche, rechts oben Base Wochenkontrakte und unten Day Ahead Auktion Base Preise im Jahresverlauf. Grafik: Elcom

Tiefe Windproduktion bei gleichzeitig hoher Last zeichnete die Produktion in Deutschland aus. Bild: Elcom

Elcom Strom-Spotmarktbericht vom12.5.2020: Hohe Fluktuationen in Deutschland, Stabilität in Frankreich und der Schweiz

(Elcom) Die vergangene Woche war geprägt von mehreren Preisspitzen in den deutschen Stundenprodukten. Die Schweizer Preise und die französischen Preise machten diese deutliche Preisbewegung jedoch praktisch nicht mit.


Der Grund für die hohen deutschen Preise war eine sehr tiefe Windproduktion bei gleichzeitig hoher Last. Am 04.Mai 2020 beispielsweise war die Stunde 8-9 bei 55 EUR/MWh. Zu dieser Zeit ist die Photovoltaikeinspeisung noch gering, die Last aber schon hoch, da die Betriebe schon angefangen haben zu arbeiten. Die Windeinspeisung betrug in dieser Stunde nur knapp 3 GW (zum Vergleich: durchschnittliche Einspeisung im April 2020 12.1 GW).

Fast ununterbrochenem Export aus der Schweiz nach Deutschland
Frankreich und die Schweiz haben geringere Lastanstiege und mehr flexible Kraftwerke, um fehlende Energieproduktion auszugleichen, deshalb steigen die Preise in diesen Ländern in der Regel nicht gleich stark an. Die geringe deutsche Windeinspeisung führte auch zu fast ununterbrochenem Export von Strom aus der Schweiz nach Deutschland.

Spotmarktbericht vom 12.05.2020 >>

Text: Eidgenössische Elektrizitätskommission (ElCom)

0 Kommentare

Kommentar hinzufügen

Newsletter abonnieren

Top

Gelesen
|
Kommentiert