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SES: AKW-Sicherheit geht in Hochwasserstudie in Fragezeichen unter – wurden Lehren aus Fukushima gezogen?

(SES) Am 22.2.21 hat das Bundesamt für Umwelt (BAFU) die lang erwartete Studie zur Gefährdungsbeurteilung durch Extremhochwasser an Aare und Rhein (EXAR) publiziert. Das ENSI bestätigte bereits am selben Tag die Sicherheit der Schweizer AKW und fordert die Aktualisierung der Hochwassernachweise für Beznau und Gösgen innert weniger Monate. Die Schweizerische Energie-Stiftung SES bezweifelt die ernsthafte Auseinandersetzung mit den Ergebnissen der EXAR-Studie.

EEX Group Monatsreport Januar: Stromfutures für Schweiz, nordische Länder und Grossbritannien erreichen dreistellige Wachstumsraten

(PM) Im Januar stiegen die europäischen Stromspotmärkte um 3 % auf 54.7 TWh, wobei die Volumen sowohl im Intraday-Markt (+2 % auf 10.3 TWh) als auch im Day-Ahead-Markt (+3 % auf 44.5 TWh) stiegen. Im französischen Day-Ahead-Markt erreicht die Epex Spot einen neuen Monatsrekord von 11.8 TWh (bisheriger Rekord im März 2020: 11.7 TWh). An den Terminmärkten setzten die Stromfutures für die Schweiz (1.2 TWh), die nordischen (766,3 GWh) Länder und Grossbritannien (251.4 GWh) ihre positive Entwicklung fort und erreichten abermals dreistellige Wachstumsraten.

Naturstrom: Eon/Rwe-Deal bedroht Wettbewerb auf dem Energiemarkt und dringend benötigte Innovationsfähigkeit

(PM) 2018 haben Rwe und Eon, die schon zuvor grössten Energiekonzerne Deutschlands, einen Tausch von Geschäftsbereichen vereinbart – Eon erhält das gesamte Netz und Vertriebsgeschäft, Rwe vereint alle Erzeugungsanlagen unter einem Dach. Damit stellen die Unternehmen den Wettbewerb untereinander ein und haben nun jeweils in den einzelnen Geschäftsfeldern eine dominante Stellung. Ein Bündnis aus mehreren Regionalversorgern und dem Unternehmen Naturstrom hat daher die Genehmigung dieses Deals durch die EU-Kommission vor dem Europäischen Gericht in Luxemburg beklagt.

Nordstream 2: Deutsche Umwelthilfe fordert Überprüfung von Bedarf und Klimaverträglichkeit sowie Moratorium für Erdgas-Import-Projekte

(PM) Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) fordert die deutsche Bundesregierung auf, den erneuten Baustopp von Nord Stream 2 als Anlass für eine kritische Überprüfung aller Import-Projekte für Erdgas zu nehmen. Der aktuelle Baustopp geht auf einen Widerspruch der DUH sowie auch des NABU gegen die am Freitag erteilte Genehmigung für den Weiterbau in deutschen Gewässern zurück. Neben Nord Stream 2 in der Ostsee wird an den Standorten Brunsbüttel und Stade an der Nordsee ebenfalls eine Import-Infrastruktur für Erdgas geplant: Die Standorte konkurrieren um den Bau des ersten deutschen Terminals zum Import von Flüssigerdgas (liquified natural gas, LNG).

Deutschland: Sinkende Bürgerbeteiligung - die Energiewende darf man nicht den Grossinvestoren überlassen

(Greenpeace Energy) Laut einer heute veröffentlichten Untersuchung im Auftrag der deutschen Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) sind immer weniger Ökostrom-Anlagen in der Hand von Bürgerinnen und Bürgern (siehe ee-news.ch vom 20.1.21 >>). Laut der von Greenpeace Energy mitfinanzierten Studie war vor zehn Jahren noch mehr als Hälfte der installierten Leistung von Windkraft oder Solaranlagen im Eigentum von Privatleuten und Landwirten. Dieser Anteil hat sich bis 2019 auf nur noch rund 40%. Zugleich hat der finanzielle Einfluss von Konzernen, Banken und Investmentfonds auf die Energiewende zugenommen. Es kommentiert Marcel Keiffenheim, Leiter Politik und Kommunikation bei Greenpeace Energy.

BEE: Ausschreibungsdesign des EEG 2021 verhindert Erreichen der Ausbauziele – Windenergie besonders betroffen

(BEE) Das im Dezember beschlossene deutsche Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) erfuhr kurzfristig weitreichende Änderungen des Ausschreibungsdesigns zum Nachteil einzelner Erneuerbarer-Energien-Technologien. Damit werde die Zielerreichung des notwendigen Ausbaus der Erneuerbaren Energien entscheidend gefährdet, kritisiert der deutsche Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE). Die Stiftung Umwelt Energierecht wies jüngst darauf hin, wie stark das EU-Beihilferecht das EEG 2021 geprägt hat.

CO2-Bepreisung gestartet: Klimaschutzwirkung und Sozialverträglichkeit mangelhaft

(PM) Am 1. Januar 2021 startete in Deutschland der nationale Emissionshandel in den Sektoren Wärme und Verkehr. Damit wird auf fossile Brenn- und Kraftstoffe erstmals ein CO2-Preis erhoben. „Eine nationale CO2-Bepreisung kann einen sehr wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Jedoch hat die [deutsche] Bundesregierung die Chance verpasst, ein klimapolitisch wirksames und sozial gerechtes Modell auf den Weg zu bringen. Sie muss nun dringend nachbessern”, fordert Christiane Averbeck, Geschäftsführerin der Klima-Allianz Deutschland.

BEE-Rückblick 2020: Das Jahr der mutlosen Energiepolitik in Deutschland

(BEE) „Mit dem Beschluss der Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) klang das Jahr der energiepolitischen Mutlosigkeit aus. Für keinen Sektor wurden Weichen gestellt, die die Einhaltung der Klimaziele garantieren. Auch wenn manches Gesetz auf den Weg gebracht wurde, so blieben das EEG für den Stromsektor, das Gebäudeenergie- und das Brennstoffemissionshandelsgesetz für den Wärmesektor oder das Treibhausgasminderungsgesetz für den Verkehrssektor weit unter ihren Möglichkeiten“ so Simone Peter, Präsidentin des deutschen Bundesverbands Erneuerbare Energie e.V. (BEE)

Stilllegungs- und Entsorgungsfonds: AKW-Betreiber sind mit Powerplay erfolgreich

(SES) Am 4. Dezember 2020 hat die Verwaltungskommission des Stilllegungs- und Entsorgungsfonds (Stenfo-VK) die Kosten für Stilllegung der AKW und Entsorgung radioaktiver Abfälle nach unten korrigiert (siehe ee-news.ch vom 29.12.20 >>). Die AKW-Betreiber waren mit ihren Beschwerden vor Bundesgericht sowie dem Druck innerhalb des Stenfo erfolgreich. Sie haben sich tiefere Kosten erkämpft und drohen trotzdem mit einer Klage. Die Schweizerische Energie-Stiftung (SES) kritisiert die destruktive Vorgehensweise der AKW-Betreiber.

VESE: Ab Mitte 2021 keine EU-Anerkennung mehr für Schweizer HKN

(VESE) Der Handel mit Herkunftsnachweisen (HKN) auf Solarstrom weist seit Jahren Vor-und Nachteile auf. Mit langfristigen Verträgen kann er nützlich sein, hingegen stellt es andere vor grosse Unsicherheiten, welche auf der Investitionsseite die Langfristigkeit reduziert. Ab Mitte2021 wird diese Situation verschärft. Die EU wird Schweizer HKN nicht mehr akzeptieren.

Sortie de la BNS des mines de charbon : Cette première étape minimale doit être suivie d'une intégration climatiquecomplète

(Alliance climatique) Le 17 décembre, la Banque nationale suisse (BNS) a publié sa décision d'exclure de ses quelques 900 milliards de réserves de devises étrangères placées à l'étranger les entreprises dont l'activité principale consiste à exploiter des mines de charbon. Ce faisant, elle a ouvert la porte à un passage potentiel à une politique d'investissement respectueuse du climat. Mais ce début plutôt symbolique doit être suivi par la reconnaissance de l'Accord de Paris sur le climat comme ligne directrice de sa politique d'investissement. (Text auf Deutsch >>)

SNB-Ausstieg aus Kohleminen: Erstem Minimalschritt muss umfassende Klimaintegration folgen!

(Klima-Allianz) Am 17.12.2020 veröffentlichte die Schweizerische Nationalbank (SNB) ihren Entscheid, Unternehmen aus ihren im Ausland platzierten rund 900 Milliarden Währungsreserven auszuschliessen, deren Geschäft primär im Betrieb von Kohleminen besteht. Damit hat sie die Tür zu einer möglichen Hinwendung zu einer klimaverträglichen Investitionspolitik geöffnet. Doch diesem eher symbolischen Anfang muss die Anerkennung des Pariser Klimaabkommens als Leitlinie für ihre Investitionspolitik folgen. (Article en français >>)

Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes: Deutscher Bundestag beschliesst Verschiebung von Klimaschutz und Innovation

(BEE) Die Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) wird heute (17.12.2020) Deutschen Bundestag verabschiedet. Für den deutschen Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE) ist damit die Chance vertan, das wichtigste Klimaschutzinstrument zu stärken, Innovation voranzutreiben und die Energiewende zu beschleunigen. „Mit der späten Vorlage der Novelle setzt sich das zähe Ringen um die Zukunft der erneuerbaren Energien in der Bundesregierung fort. Prioritätensetzung sieht anders aus“, so BEE-Präsidentin Dr. Simone Peter.

Fokus Anti-Atom: AKW Beznau und seine hochgefährlichen Probleme mit der Notstromversorgung

(Fokus Anti-Atom) Ein Atomkraftwerk liefert im Normalfall Strom ins Netz, im Notfall aber benötigt es Strom aus dem Netz oder aus seinen Notstromanlagen. Das 51-jährige AKW Beznau wurde dieses Jahr bereits 2-mal wegen der Stromversorgung vom Netz genommen. Am 21. Februar 2020 fiel die externe Versorgung vom Netz aus und gestern am 09. Dezember 2020 musste das AKW heruntergefahren werden, weil die Notstromanlagen Montagemängel aufwiesen (siehe ee-news.ch vom 10.12.20>>). Das Versagen der Notstromversorgung ist hochgefährlich.

SES: Im Gegenentwurf zur Gletscher-Inititative fehlt der verbindliche Ausstieg aus den fossilen Energien

(SES) Die Schweizerische Energie-Stiftung SES begrüsst, dass der Bundesrat das Anliegen der Gletscher-Initiative mit einem direkten Gegenentwurf aufnimmt (siehe ee-news.ch vom 5.9.20 >>). Nicht nachvollziehbar ist allerdings, dass im Entwurf auf die vollständige Abkehr von fossilen Brenn- und Treibstoffen verzichtet wird.

Klage gegen den Bau der Anschlussleitung für Nord Stream 2: Behörden haben Notwendigkeit der Mega-Pipeline nicht geprüft, Baustopp gefordert

(DUH) Am Donnerstag, den 12. März 2020, verhandelt das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg über eine Klage gegen die Erdgas-Pipeline Eugal, die landseitige Anbindung der umstrittenen Erdgasleitung Nord Stream 2. Die Klage gegen Eugal führt der Berliner Journalist Malte Heynen, Eigentümer eines Ackers in Brandenburg, durch den die Pipeline verlegt werden soll, mit Hilfe des Umwelt-Rechtsanwalts Thorsten Deppner aus Berlin. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) unterstützt die Klage mit Recherchen, gefördert wird sie von ClientEarth.

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