Agora Energiewende: Deutschland droht hinter Klimaziel zurückzufallen

(FH) Steigende Emissionen statt nachhaltiger Emissionsminderung: Die Entwicklungen der Treibhausgasemissionen aus deutschen Kraftwerken im ersten Quartal lassen bereits erahnen, dass Deutschland schon in diesem Jahr die 2020er-Klimahürde wieder reisst. In den ersten drei Monaten des Jahres haben deutsche Kraftwerke gut zehn Millionen Tonnen CO2 mehr ausgestossen als im ersten Quartal 2020.

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BEE: Fordert zeitnahe Korrektur des EEG 2021 – für Zukunftsinvestitionen statt anhaltende Unsicherheit

(BEE) Die zu Beginn dieses Jahres in Kraft getretene Novelle des deutschen Erneuerbaren-Energien-Gesetzes (EEG 2021) benötigt umfassende Nachbesserungen, um notwendige Impulse für den Ausbau der Erneuerbaren Energien zu geben und so ihrem Anspruch zur Erreichung der Klimaziele gerecht zu werden. In einem Entschliessungsantrag zum EEG 2021 verpflichteten sich die Regierungsfraktionen, zeitnah an verschiedenen Stellen Nachbesserungen vorzunehmen. Daran gibt es aus Sicht der Erneuerbaren-Branche erheblichen Korrekturbedarf.

SES: AKW Beznau jahrzehntelang ohne Erdbebenschutz - lückenlose Aufklärung gefordert

(SES) Anfangs Februar hat das Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat (ENSI) seine Stellungnahmen zu einem ersten Teil der Erdbebensicherheitsnachweise der Schweizer AKW-Betreiber veröffentlicht. Die Nachweise wurden im Nachgang an die Katastrophe von Fukushima 2011 eingefordert. Das wiederkehrende Urteil des ENSI lautet: Alles sicher, alles gut. Die Überprüfung der vollständigen Nachweise steht jedoch noch aus. Die SES kritisiert diese vorauseilende positive Beurteilung.

Agora Energiewende: Präsentation mit 10 Fragen und Antworten rund um den Atomausstieg Deutschlands

(PM) Hat der Atomausstieg Deutschland zum Stromimport-Land gemacht? Wie hat sich die Versorgungssicherheit seit 2011 entwickelt? Wie wurde der weggefallene Atomstrom ersetzt? Sind aufgrund des Atomausstiegs die klimaschädlichen CO2-Emissionen gestiegen? Kommt es jetzt zu einer Renaissance der Atomkraft?

Fukushima: 10 ans après la catastrophe nucléaire, 85% de la zone de décontamination reste contaminée

(CP) Dix ans après l’accident nucléaire, la situation autour de la centrale nucléaire de Fukushima au Japon est toujours loin d’être résolue. Tant en ce qui concerne la contamination radioactive du pays que le démantèlement de la centrale nucléaire en ruine, d’énormes problèmes subsistent après l’accident nucléaire de Fukushima Daiichi. Greenpeace Japon a publié deux rapports sur l’héritage complexe du tremblement de terre et du tsunami du 11 mars 2011. (Text auf Deutsch >>)

10 Jahre nach AKW-Katastrophe in Fukushima: 85% des Dekontaminationsgebiets bleiben verseucht

(PM) Die Situation um das AKW Fukushima in Japan ist auch zehn Jahre nach des Atomunfalls alles andere als gelöst. Sowohl bezüglich der radioaktiven Verseuchung des Landes wie des Rückbaus der AKW-Ruine bleiben nach dem Atomunfall von Fukushima Daiichi massive Probleme. Greenpeace Japan hat dazu zwei Berichte veröffentlicht, die das komplexe Erbe des Erdbebens und Tsunamis vom 11. März 2011 beleuchten. (Texte en français >>)

SES: AKW-Sicherheit geht in Hochwasserstudie in Fragezeichen unter – wurden Lehren aus Fukushima gezogen?

(SES) Am 22.2.21 hat das Bundesamt für Umwelt (BAFU) die lang erwartete Studie zur Gefährdungsbeurteilung durch Extremhochwasser an Aare und Rhein (EXAR) publiziert. Das ENSI bestätigte bereits am selben Tag die Sicherheit der Schweizer AKW und fordert die Aktualisierung der Hochwassernachweise für Beznau und Gösgen innert weniger Monate. Die Schweizerische Energie-Stiftung SES bezweifelt die ernsthafte Auseinandersetzung mit den Ergebnissen der EXAR-Studie.

Stilllegungs- und Entsorgungsfonds: AKW-Betreiber sind mit Powerplay erfolgreich

(SES) Am 4. Dezember 2020 hat die Verwaltungskommission des Stilllegungs- und Entsorgungsfonds (Stenfo-VK) die Kosten für Stilllegung der AKW und Entsorgung radioaktiver Abfälle nach unten korrigiert (siehe ee-news.ch vom 29.12.20 >>). Die AKW-Betreiber waren mit ihren Beschwerden vor Bundesgericht sowie dem Druck innerhalb des Stenfo erfolgreich. Sie haben sich tiefere Kosten erkämpft und drohen trotzdem mit einer Klage. Die Schweizerische Energie-Stiftung (SES) kritisiert die destruktive Vorgehensweise der AKW-Betreiber.

SES: Im Gegenentwurf zur Gletscher-Inititative fehlt der verbindliche Ausstieg aus den fossilen Energien

(SES) Die Schweizerische Energie-Stiftung SES begrüsst, dass der Bundesrat das Anliegen der Gletscher-Initiative mit einem direkten Gegenentwurf aufnimmt (siehe ee-news.ch vom 5.9.20 >>). Nicht nachvollziehbar ist allerdings, dass im Entwurf auf die vollständige Abkehr von fossilen Brenn- und Treibstoffen verzichtet wird.

Klage gegen den Bau der Anschlussleitung für Nord Stream 2: Behörden haben Notwendigkeit der Mega-Pipeline nicht geprüft, Baustopp gefordert

(DUH) Am Donnerstag, den 12. März 2020, verhandelt das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg über eine Klage gegen die Erdgas-Pipeline Eugal, die landseitige Anbindung der umstrittenen Erdgasleitung Nord Stream 2. Die Klage gegen Eugal führt der Berliner Journalist Malte Heynen, Eigentümer eines Ackers in Brandenburg, durch den die Pipeline verlegt werden soll, mit Hilfe des Umwelt-Rechtsanwalts Thorsten Deppner aus Berlin. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) unterstützt die Klage mit Recherchen, gefördert wird sie von ClientEarth.

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