CO2-Preis rauf, EEG-Umlage runter: Wie die Stromkosten in Deutschland schon 2022 drastisch gesenkt werden können

(PM) Durch die Nutzung zusätzlicher Einnahmen aus einer CO2-Preiserhöhung für die Senkung der EEG-Umlage können die Strompreise in Deutschland massiv gesenkt werden. Das zeigen aktuelle Berechnungen von Agora Energiewende. Die EEG-Umlage, die derzeit bei 6.5 Cent pro Kilowattstunde liegt, könnte damit mehr als halbiert werden und so wieder auf das Niveau von 2010 sinken.

PtL-Flugkraftstoffe: Bund, Länder und Industrie vereinbaren Fahrplan für den Markthochlauf von Power-to-Liquid-Kerosin

(BMU) Die deutscheUnweltministerin Svenja Schulze, der deutsche Verkehrsminister Andreas Scheuer und der Präsident des deutschen Luftverkehrsverbandes BDL, Peter Gerber, haben gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern weiterer Bundes- und Landesministerien sowie der Luftfahrtindustrie, Mineralölwirtschaft und der Anlagenbauer und -betreiber die PtL-Roadmap unterzeichnet. Mit diesem gemeinsamen Fahrplan verständigen sich Politik und Wirtschaft auf die nötigen Anforderungen und erforderlichen Massnahmen, um die Produktion von Power-to-Liquid-Kerosin in den nächsten Jahren auf- und auszubauen.

EEX Monatsreport April: Volumen am europäischen Stromterminmarkt überwiegend rückläufig – in den USA um 20 % gestiegen

(PM) Die Intraday-Märkte für Strom, betrieben von Epex Spot, stiegen im April 2021 um 28 % auf ein Volumen von 10.7 TWh (April 2020: 8.4 TWh). Der deutsche und der dänische Intraday-Markt erreichten mit gehandelten 6.1 TWh und 0.2 TWh neue Monatsrekorde (vorherige Rekorde: 5.9 TWh im Oktober 2020 und 0.2 TWh im Januar 2021). An den Day-Ahead-Märkten erreichten die schwedischen (1.7 TWh) sowie die polnischen (0.2 TWh) Marktgebiete ebenfalls neue Höchstwerte.

Breakthrough Energy und Dena: Gründen Tech for Net Zero Allianz

(Dena) Breakthrough Energy und die Deutsche Energie-Agentur (Dena) haben gemeinsam die Tech for Net Zero Allianz ins Leben gerufen. Die Allianz will aufzeigen, wie bessere strukturelle Rahmenbedingungen für innovative Klimatechnologien geschaffen werden können, um das Ziel der Klimaneutralität in Deutschland zu erreichen. Der Allianz gehören neben den beiden Gründungsorganisationen bislang 16 Organisationen an, darunter Climate-Tech Startups, Investoren, Forschungseinrichtungen und Think Tanks. Inhaltlich wird die Allianz von 1.5°Ventures, einem Climate-Tech Venture Builder aus Berlin, als Content-Partner unterstützt.

Nordrhein-Westfalen: Kommunen und Unternehmen wollen Erdwärme nutzbar machen - drei Siegerkonsortien gekürt

(FI/IEG) Die drei Konsortien Düsseldorf-Duisburg, Straelen und Düren-Kreuzau sind die Sieger im nordrheinwestfälischen Landeswettbewerb »Wärme aus Tiefengeothermie für NRW«. An allen drei Projekten ist das Fraunhofer IEG beteiligt und bringt seine Expertise in Tiefer Geothermie und modernen Wärmenetzen ein. Die drei Konsortien erstellen nun Machbarkeitsanalysen und entwickeln Konzepte, wie Tiefe Geothermie in eine nachhaltige Wärmeversorgung von Bürgern, Landwirtschaft und Industrie eingebunden werden kann.

VDE: Push für den Rollout intelligenter Messsysteme - Stufenplan und zusätzliches Zertifizierungsverfahren sollen verankert werden

(PM) Das Forum Netztechnik/Netzbetrieb im VDE (VDE FNN) und weitere zentrale Akteure des Energiesektors haben sich für eine beschleunigte und rechtssichere Einführung intelligenter Messsysteme in einen intensiven Dialog mit dem deutschen Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) eingebracht und im verbändeübergreifenden Konsens notwendige Massnahmen erarbeitet.

Die CO2-Challenge: Bürger-App ‚Münster bewegt‘ belohnt Teilnehmende für umweltfreundliche Mobilität

(PM) Die App ‚Münster bewegt‘ hilft dabei, den persönlichen CO2-Fussabdruck zu reduzieren und entschädigt die Teilnehmenden dafür: Wer im Münsterland häufiger auf das Rad und den öffentlichen Nahverkehr (Öpnv) umsteigt oder zu Fuss geht, wird dafür seit Oktober 2020 belohnt. Ausserdem erfahren die App-Nutzerinnen und Nutzer genau, wie viele CO2-Emissionen durch ihre Fahrt mit dem Auto, Bus, der Bahn, dem Taxi oder dem Rad entstehen.

Wärme und Strom für Petershagener Schulzentrum: Ewe baut modernes Blockheizkraftwerk

(ee-news.ch) Der regionale Energiedienstleister Ewe errichtet für eine effizientere Strom- und Wärmeversorgung in Petershagen ein neues Blockheizkraftwerk (BHKW) im Grundschulzentrum am Dorfanger. Es soll zwei Erdgasbrennwertkessel im Sporthallen-Neubau ergänzen. Anfang Mai wurde das 3.7 Tonnen schwere Aggregat für das BHKW geliefert. Mit Hilfe eines Krans konnte das Herzstück der Anlage vom Transporter gehoben werden, weiter ging es auf Rollen bin ins Heizhaus neben der Sporthalle.

Nach dem Karlsruher Urteil: Wie die deutsche Bundesregierung jetzt das Klimaschutzgesetz anpassen muss

(PM) Mit einer Reform des Klimaschutzgesetzes in sechs zentralen Bereichen kann die deutsche Bundesregierung sowohl den Massgaben des Bundesverfassungsgerichts Rechnung tragen, als auch die Vorgaben aus dem EU-Klimaschutzgesetz umsetzen. Einen entsprechenden Reformvorschlag zum Gesetz hat Agora Energiewende am 3. Mai in einem Eckpunktepapier vorgelegt. Darin wird neben einem höheren 2030-Klimaziel von 65 Prozent Treibhausgasemissionsminderungen gegenüber 1990 auch die vom Bundesverfassungsgericht geforderte Einführung neuer Klimaschutzziele für 2035 und 2040 umgesetzt.

Niederlande: Geothermie auf dem Vormarsch – seit März wird im ehemaligem Shell-Labor in Rijswijk geforscht

(PM) Geothermie ist in den Niederlanden auf dem Vormarsch. Derzeit gibt es 24 Geothermieanlagen, die 2019 5.6 PJ produzierten. Die meisten Projekte gibt es im Bereich der Gewächshausbeheizung, sowie in den Provinzen Südholland und Nordholland. Von den 24 Dubletten in den Niederlanden sind 20 in Produktion. Die Erwartungen an die Geothermie sind hoch und sie soll eine Schlüsselrolle bei der Energiewende spielen. Bis 2050 sollen etwa 25 Prozent oder 200 Petajoule des gesamten Wärmebedarfs in den Niederlanden über Geothermie gedeckt werden.

Ohrfeige für die Politik: Bundesverfassungsgericht gibt jungen Menschen recht – deutsches Klimaschutzgesetz verletzt ihre Freiheitsrechte

(ee-news.ch) 2019 wurde das deutsche Klimaschutzgesetz eingeführt. Darin hatte die Bundesregierung festgelegt, dass der CO2-Ausstoss bis 2030 um mindestens 55 Prozent im Vergleich zu 1990 reduziert werden muss. Für die einzelnen Wirtschaftssektoren wurden bestimmte Ziele festgelegt, allerdings nur bis zum Jahr 2030. Für die Zeit danach enthält das Gesetz keine konkreten Ziele und Vorgaben. Dabei hat die Europäische Union inzwischen gesetzlich festgeschrieben, dass sie bis 2050 klimaneutral sein möchte.

Quantron: Vollelektrische Q-Elion in zwei Serien für moderne Gemeinden und Transportdienste

(PM) Als Vertriebspartner des österreichischen Herstellers MUP technologies GmbH bietet die Quantron AG vollelektrische Q-Elion in zwei Serien an: als Geräteträger in der M-Serie und als Transporter in der T-Serie. Beide befinden sich in der Zulassungsklasse N1 mit einem maximal zulässigen Gesamtgewicht von bis zu 3.5 t. Beide Serien des Q-Elion sind durch vielzählige An- und Aufbaugeräte flexibel einsetzbar und können dank ihrer kompakten Grösse von gerade einmal 1.60 Meter Breite auch schmale Gassen und Gehwege befahren.

Swissgrid: Erfreuliches Unternehmensergebnis 2020 - mittelfristig jährlich Netzinvestitionen von CHF 175 Mio. bis CHF 275 Mio. erwartet

(PM) Swissgrid hat 2020 mit einem erzielten Volumen von CHF 178.1 Mio. deutlich mehr investiert als im Vorjahr (CHF 153 Mio.). Das Unternehmen erzielt ein Unternehmensergebnis von CHF 75.7 Mio. und übertrifft das Vorjahresergebnis (2019: CHF 66.7 Mio., ohne Sondereffekte). Die Eigenkapitalquote erhöhte sich per 31. Dezember 2020 auf 39,1%. (Texte en français >>)

Réunion des ministres de l’environnement des pays germanophones : Les changements climatiques et la biodiversité au centre des discussions

(OFEV) Changements climatiques, biodiversité et relance verte après la pandémie : ces trois thèmes ont été au cœur des discussions entre les ministres de l’environnement des pays germanophones à l’occasion de leur réunion annuelle le 4 mai. Lors de cette rencontre virtuelle, la conseillère fédérale Simonetta Sommaruga a souligné la nécessité de parvenir à des décisions ambitieuses lors des conférences des Nations Unies sur le climat et sur la biodiversité, qui se tiendront à l’automne. (Text auf Deutsch >>)

Klimawandel und Biodiversität: Standen im Zentrum des Treffens der Umweltministerinnen der deutschsprachigen Länder

(BAFU) Klimawandel, Biodiversität und ein nachhaltiger Wiederaufschwung (Green Recovery) nach der Pandemie: Über diese drei Themen sprachen am 4. Mai die Umweltministerinnen der deutschsprachigen Länder an ihrem jährlichen Treffen. An der virtuellen Zusammenkunft betonte Bundesrätin Simonetta Sommaruga, dass es bei der Klima- und der Biodiversitätskonferenz der Vereinten Nationen im Herbst ehrgeizige Beschlüsse brauche. (Texte en français >>)

Next Kraftwerke und Stadtwerke Radolfzell: Kooperieren bei Regionalnachweisen für Ökostrom aus der Region

(PM) Mit 10 Megawatt (MW) installierter Leistung aus einer Photovoltaik-Anlage und 0.25 MW installierter Leistung aus einem eigenen BHKW bieten die Stadtwerke Radolfzell (Baden-Württemberg) ihren Kunden grünen Strom aus der Region an. Die Nachweise über den nachhaltigen, regionalen Strom erhalten sie durch die Kooperation mit Next Kraftwerke. Die beiden Anlagen, die den Strom liefern, sind Teil des virtuellen Kraftwerks. Next Kraftwerke handelt den Strom der Anlagen im Rahmen der Direktvermarktung an der Börse und konnte so die Verbindung zwischen dem PV-Anlagenbetreiber und den Stadtwerken herstellen.

MET Group: Christian Hurlimann wird Renewables Chief Executive Officers

(PM) Das in der Schweiz ansässige Energieunternehmen MET Group gibt die Ernennung eines neuen Renewables Chief Executive Officers mit Wirkung per 1. Mai 2021 bekannt. Christian Hürlimann wird die Weiterentwicklung und Umsetzung der Ausbaustrategie im Bereich erneuerbare Energien bei MET unterstützen.

Von der Küste in den Tank: Energiepark Emden geht in die zweite Stufe – H2Nord erzeugt Wasserstoff aus lokal erzeugtem Ökostrom

(PM) In Ostfriesland entsteht eine regionale Wasserstoffwirtschaft auf Basis von lokal erzeugtem Ökostrom. Keimzelle hierfür ist der Ende 2020 gegründete Energiepark Emden. Dessen Gründungsgesellschafter GP Joule, Terravent und Brons Gruppe haben nun mit der H2Nord eine weitere gemeinsame Tochtergesellschaft geschaffen. Sie soll in einer Elektrolyseanlage mit bis zu 50 Megawatt Leistung grünen Wasserstoff erzeugen und diesen zunächst über drei Tankstellen in Ostfriesland vertreiben. Für die Elektrolyse wird ausschliesslich regionaler Grünstrom genutzt, unter anderem Solarenergie aus dem Energiepark Emden.

EU-Projekt Harp: Startet europaweit Online-Tool zur Bewertung alter, ineffizienter Heizungsanlagen

(PM) Europaweit sind schätzungsweise 60 Prozent aller Heizungsanlagen alt und ineffizient, ihr Anteil am Ausstoss von Treibhausgasen erheblich. Allein in Deutschland kommt in gut einem Fünftel aller Gebäude Öl zum Einsatz, nach Erhebung der Schornsteinfeger sind dies rund 5,4 Millionen Ölheizungen. Das EU-Projekt Harp (Heating Appliances Retrofit Planning) will das ändern und informiert über die Nachteile ineffizienter Heizsysteme sowie Alternativen. Ziel ist es, Heizungssanierungen anzustossen und den Nutzen moderner energieeffizienter Anlagen aufzuzeigen.

Projekt Designnetz: Zeigt nach vier Jahren Forschung und Entwicklung, wie dezentrales Energiesystem technisch umsetzbar ist

(PM) Nach über vier Jahren Forschungs- und Entwicklungsarbeit hat das vom deutschen Bundesministerium für Wirtschaft und Energie geförderte und von Eon geführte Projekt Designnetz (Teil des Sinteg-Förderprogramms) jetzt seine Ergebnisse vorgestellt. 46 Projektpartner haben seit Anfang 2017 in den Modellregionen Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland gemeinsam skalierbare Lösungen entwickelt, mit denen ein nachhaltiges, sicheres und zugleich kosteneffizientes Energiesystem realisiert werden kann.

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