Siemens: Plant einen der leistungsstärksten Batteriespeicher Europas in Bayern

(ee-news.ch) Siemens Smart Infrastructure und das Unternehmen Zukunftsenergie Nordostbayern (Zenob) unterzeichneten eine Absichtserklärung zur schlüsselfertigen Errichtung eines Batteriespeichers mit einer Leistung von 100 Megawatt in Wunsiedel. Die Anlage mit einer Speicherkapazität von 200 Megawattstunden soll zur Nutzung überschüssiger erneuerbarer Energie beitragen und Bedarfsspitzen im Stromnetz abdecken. Der 5000 Quadratmeter grosse Stromspeicher kann rechnerisch 20‘000 Durchschnittshaushalte mit Strom versorgen.

Earth Overshoot Day: Ökologische Ressourcen für 2021sind heute aufgebraucht

(PM) Am 29. Juli werden alle Ressourcen und das CO2-Budget für das Jahr 2021 aufgebraucht sein. Damit ist der Welterschöpfungstag wieder um 3 Wochen früher. „Der Earth Overshoot Day zeigt deutlich, wie dringend wir Massnahmen für den Klimaschutz brauchen. Die verstärkte Nutzung erneuerbarer Energien sind dabei eine der zentralen Lösungen“, bemerkt Stefan Moidl, Geschäftsführer der IG Windkraft: „Nach dem Beschluss des EAG (österreichisches Erneuerbaren-Ausbau-Gesetz) sind jetzt die Bundesländer am Zug, den Ausbau der Erneuerbaren auch wirklich möglich zu machen.“

Verteilt auf zwei Standorte und mit Laufwasserkraftwerken gekoppelt: Rwe will einen der grössten Batteriespeicher Deutschlands bauen

(ee-news.ch) An den Kraftwerksstandorten in Lingen (Niedersachsen) und Werne (Nordrhein-Westfalen) will Rwe ein Batteriesystem mit einer Gesamtleistung von insgesamt 117 Megawatt (MW) bauen. Das Besondere daran: Die Batterien werden virtuell mit den Rwe-Laufwasserkraftwerken entlang der Mosel gekoppelt. Durch das Hoch- bzw. Herunterregeln der Durchflussmenge an diesen Anlagen will Rwe so zusätzliche Leistung ebenfalls als Regelenergie bereitstellen.

Enertrag: Will mit Partnern Wasserstoff-Speicherkraftwerk im Industriepark Schwarze Pumpe errichten

(PM) Das Reallabor Referenzkraftwerk Lausitz (Reflau) ist einer der Gewinner des Ideenwettbewerbs ‚Reallabore der Energiewende‘ des deutschen Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie. Das Kraftwerk am Industriepark Schwarze Pumpe soll unter ausschliesslicher Nutzung erneuerbarer Energien die Möglichkeiten der Sektorenkopplung aufzeigen und neue Wertschöpfungspotenziale erschliessen. Dabei soll grüner Wasserstoff für die Nutzung in den Sektoren Verkehr, Industrie und Wärme erzeugt werden.

Exportinitiative Energie: Österreich will bis 2030 Erneuerbare-Energien-Anlagen mit Kapazität von 27 TWh bauen

(EE) Die österreichische Bundesregierung will bis zum Jahr 2030 den Energiekonsum des Landes vollständig aus erneuerbarer Energie decken. Der Bundesrat hat im Juli einem entsprechenden Gesetz zugestimmt, das bis zum Jahr 2030 den Bau von PV-Anlagen mit einer Gesamtkapazität von 11 TWh vorsieht. Zudem sind Windkraftanlagen mit einer Kapazität von insgesamt 10 TWh, Wasserkraftanlagen mit einer Kapazität von insgesamt 5 TWh und Biomasseanlagen mit einer Gesamtkapazität von 1 TWh geplant.

Batterieindustrie: Deutsches Wirtschaftsministerium stellt 40 Millionen Euro für Fachkräftesicherung zur Verfügung

(PM) Das deutsche Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) hat eine Förderrichtlinie zur Fachkräftesicherung in der Batterieindustrie gestartet. Gefördert werden sollen Projektkonsortien, die mit Blick auf die in Deutschland neu entstehende Batterie-Wertschöpfung Aus- und Weiterbildungsbedarfe identifizieren und passende Qualifizierungsmassnahmen entwickeln und umsetzen. Insgesamt stehen hierfür bis zu 40 Millionen Euro zur Verfügung.

Deutschland: Könnte Energiebedarf bei entsprechender Erhöhung der Ausbauziele schon bald vollständig erneuerbar decken

(Diw) Der gesamte deutsche Energiebedarf liesse sich innerhalb der nächsten zehn bis 15 Jahre ausschliesslich mit erneuerbaren Energien decken. Das ist die zentrale Erkenntnis einer aktuellen Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (Diw Berlin), für die die EnergieökonomInnen Claudia Kemfert, Christian von Hirschhausen, Mario Kendziorski und Leonard Göke Szenarien einer Vollversorgung durch Photovoltaik, Windkraft und andere Erneuerbare berechnet haben.

ABB-Forschungszentrum Baden-Dättwil: Till Rümenapp über nimmt die Leitung

(PM) Am 1. August 2021 übernimmt Till Rümenapp die Leitung des Schweizer Forschungszentrums von ABB in Baden-Dättwil. Er tritt die Nachfolge von Stefan Ramseier an, der den Standort seit 2014 leitete und nun in die von ABB mitgegründete Beratungsfirma Consenec übergewechselt ist.

Dena-Studie Green & Sustainable Finance im Gebäudebereich: Transformation des Finanzmarkts erforderlich

(Dena) Die Mobilisierung privater Mittel ist eine bisher wenig beachtete Chance, um Fortschritte insbesondere in der Gebäudesanierung zu erreichen. Das verdeutlicht die Studie ‚Green & Sustainable Finance mit Fokus auf den Immobilienbereich‘ der Deutschen Energie-Agentur (Dena). Ein zentraler Ansatz, der die Kapitalmobilisierung unterstützt, ist die grüne Finanzierung, auch bekannt als Green bzw. Sustainable Finance. Dabei handelt es sich um finanzwirtschaftliche Instrumente, die Investitionen in den Klima- und Umweltschutz fördern.

Siemens: Realisiert in Wunsiedel eine der grössten grünen Wasserstoffproduktionen Deutschlands

(ee-news.ch) Startschuss für eines der grössten grünen Wasserstoffprojekte in Deutschland: Mit dem offiziellen Spatenstich in Wunsiedel begannen die Bauarbeiten für eine Wasserstofferzeugungsanlage mit einer Anschlussleistung von 8.75 Megawatt. Pro Jahr sollen dort bis zu 1350 Tonnen des Gases ausschliesslich mit regenerativer Energie, zum Beispiel aus Photovoltaik oder Windkraft, hergestellt werden. Der Wasserstoff soll in Verkehr und Industrie eingesetzt werden und so jährlich bis zu 13‘500 Tonnen CO2 vermeiden. Die neue Wasserstofferzeugungsanlage soll Sommer 2022 in Betrieb gehen.

Energiedienst Holding: Gutes Halbjahr mit besserem operativem Ergebnis und deutlich gesteigertem EBIT - Fusion von Tritec und Winsun

(PM) Im ersten Halbjahr 2021 steigerte die Energiedienst Holding AG ihren Betriebsertrag gegen über der Vorjahresperiode um 15 Millionen Euro auf 547 Millionen Euro. Dies entspricht einem Anstieg von rund 3 Prozent. Auch operativ hat sich die Unternehmensgruppe gegenüber dem Vorjahreszeitraum weiter verbessert. Der Adjusted EBIT, das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern, steigt auf 26 Millionen Euro. Er liegt damit 8 Prozent oder rund 2 Millionen Euro über dem Vorjahr. Der Absatz sowie die Erlöse im Vertriebsgeschäft steigen im ersten Halbjahr ebenso deutlich an.

EEX: Anzahl von handelbaren Jahresfälligkeiten wird von derzeit 6 auf 10 Jahre erhöht

(PM) Die European Energy Exchange (EEX) wird ihre Produktpalette am Stromterminmarkt um zusätzliche langfristige Fälligkeiten erweitern. Ab dem 27. September erhöht die EEX die Anzahl der handelbaren Jahresfälligkeiten für deutsche, italienische und spanische Stromfutures von derzeit sechs auf zehn Jahre. Damit ermöglicht sie ihren Handelsteilnehmern die Preisabsicherung bis zu zehn Jahre im Voraus und unterstützt so die weitere Integration erneuerbarer Energien in den Strommarkt.

Erneuerbare Energien in Deutschland: Gemischte Bilanz im 1. Halbjahr 2021 - Rückgang von 10 Prozent bei grünem Strom

(UBA) Wenig Wind sorgte im ersten Halbjahr 2021 in Deutschland für einen Rückgang von 10 Prozent bei grünem Strom. Auch der Biokraftstoff-Absatz sank durch die pandemiebedingt geringe Reisetätigkeit um etwa 13 Prozent, während die Nutzung erneuerbarer Energieträger für Wärme wegen des kalten Frühjahrs um 13 Prozent anstieg. Das zeigen die aktuellen Daten der Arbeitsgruppe Erneuerbare Energien-Statistik (AGEE-Stat).

Kit: Power-to-Liquid-Anlage kombiniert Synthesegas-Erzeugung aus CO2 direkt mit Kraftstoffherstellung

(Kit) Der Einsatz synthetischer Kraftstoffe könnte zukünftig Treibhausgasemissionen von Flugreisen und Schwertransporten minimieren. Mit einer Power-to-Liquid Anlage von Ineratec, die das Karlsruher Institut für Technologie (Kit) gemeinsam mit dem Spin-off am Energy Lab 2.0 betreibt, rückt das in greifbare Nähe. Die modulare Anlage ist in einem Container untergebracht und soll nun von der Ausgründung in Serie gefertigt werden.

Exportinitiative Energie: Griechische Inseln erhalten eine Milliarde Euro für Klimaprojekte

(©EE) Mit einer Investition in Höhe von einer Milliarde Euro will die griechische Regierung klimafreundliche Projekte auf 20 kleinen Mittelmeerinseln des südosteuropäischen Landes vorantreiben. Das Geld soll unter anderem in den Bau klimafreundlicher Energieanlagen auf den Inseln fliessen. Auch Ladesäulen für E-Autos sowie Energiespeicher wie Wasserstoffanlagen und Batterien sind geplant.

Öko-Institut: Wie kann der EU-Emissionshandel für den Seeverkehr gestaltet werden?

(PM) Die Europäische Kommission hat Mitte Juli das lang erwartete Paket mit Energie- und Klimagesetzen veröffentlicht, mit dem die EU-Klimaziele erreicht werden sollen (Fit for 55, siehe ee-news.ch vom 15.7.2021 >>). Unter anderem steht zur Debatte, den Seeverkehr mit in den EU-Emissionshandel mit aufzunehmen. Wie das gelingen kann, haben Wissenschaftler*innen in einer Studie für das deutsche Umweltministerium analysiert. Wie sich eine solche Regulierung zu potenziellen Massnahmen der Internationalen Seeschifffahrts-Organisation (IMO) verhalten würde, schreibt Wissenschaftlerin Nora Wissner.

Daldrup& Söhne: Erhält fünften Auftrag für Erkundungsbohrung für Schweizer Nagra

(PM) Die Nagra hat die Daldrup & Söhne AG beauftragt, eine weitere Erkundungsbohrung durchzuführen. Die Fertigstellung der Arbeiten in Bachs, nördlich von Zürich, soll plangemäss bis Ende Februar 2022 erfolgen.

Siemens: Bereitet mit E-Bus-Ladelösung Weg für klimaneutralen Busverkehr in Zürich

(ee-news.ch) Siemens hat von den Verkehrsbetrieben Zürich (VBZ) den Zuschlag für die Lieferung, Montage sowie Inbetriebsetzung von 45 E-Bus-Ladestationen vom Typ Sicharge UC erhalten. Installiert wird die Ladeinfrastruktur in der Busgarage Hardau, in der in Zukunft 45 neue E-Busse mit Strom versorgt werden. Die Anlage soll Anfang 2022 in Betrieb genommen werden.

Dena-Kurzgutachten: Klimaneutralität benötigt auch technische CO2-Senken

(Dena) Klimaneutralität braucht Senken. Alle 1.5 Grad-kompatiblen Pfade des IPCC (und die Mehrheit der 2-Grad-Pfade) betonen die Notwendigkeit des massiven Einsatzes von negativen Emissionen ab 2050, aber auch bereits auf dem Weg dahin. Nach der deutschen Treibhausgasneutralität müssen wir netto-negativ werden. Negative Emissionen durch Senken entstehen, wenn langfristig CO2 aus der Atmosphäre entnommen wird. Für Klimaneutralität werden neben den natürlichen Senken auch technische CO2-Senken benötigt. Das Klimaschutzgesetz fordert seit kurzem für 2045 eine jährliche Senkenleistung des Lulucf-Sektors (Land Use, Land Use change and Forestry) von 40 Millionen Tonnen CO2.

EEÖ: E-PKW am wirkungsvollsten - Wasserstoff-Brennstoffzelle weit abgeschlagen

(PM) Über die Frage, wie wir in Zukunft unsere Autos antreiben werden, wenn fossile Energieträger eher früher als später nicht mehr verwendet werden, wird noch viel diskutiert – oft auch zum Schein. Energiewirtschaftlich und praktisch ist die Sache nämlich entschieden: es geht immer schneller in Richtung Elektromobilität.

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