Weg von Kobalt und Nickel, hin zu nachwachsenden Rohstoffen: Batterieforschungszentrum Meet entwickelt neuartige Zellchemie für Dual-Ionen-Batterie

(PM) Eine hohe Lebensdauer, geringe Kosten sowie eine hohe Nachhaltigkeit – die Anforderungen an stationäre Energiespeicher, beispielsweise für Wind- oder Solarenergie, sind hoch. Ein vielversprechender Hoffnungsträger ist die noch junge Dual-Ionen-Technologie. In einer Kooperation des Pacific Northwest National Laboratory mit Beteiligung des Meet Batterieforschungszentrums entwickelten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler nun eine neuartige Dual-Ionen-Batterie.

EPFL: Pompes à chaleur géothermiques - fort potentiel en zone rurale et insuffisanten ville

(EPFL) Une doctorante de l’EPFL a déterminé l’énergie maximale théorique que les cantons de Vaud et de Genève peuvent extraire de leur sous-sol grâce aux pompes à chaleur géothermiques. En estimant la surface disponible et en simulant virtuellement la production des installations, elle constate que l’usage exclusif de cette technologie, au fort potentiel en zone rurale, ne serait pas suffisant en ville. 

Fraunhofer: Zuverlässigkeit und Lebensdauer von Photovoltaik- und Batterie-Wechselrichtern verlässlich vorhersagen

(IMWS) Eine effiziente und verlässliche Methodik für die Zuverlässigkeits- und Lebensdauer-Vorhersage von Wechselrichtern für Photovoltaik und Batteriespeicher-Anwendungen will das Fraunhofer-Institut für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen IMWS gemeinsam mit Partnern im Projekt »Reliability Design« entwickeln. Das könnte erheblich zur Kostenreduktion der Energieerzeugung beitragen.

Hochschule Luzern: Lastspitzen im Stromverbrauch von Haushalten dank Künstlicher Intelligenz glätten

(HSLU) Werden viele elektrisch betriebene Geräte zur selben Zeit eingeschaltet, verursacht dies Lastspitzen, die für die Energieversorgungsunternehmen zu hohen Netznutzungskosten führen. Forschende der Hochschule Luzern haben mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz eine Lösung entwickelt, um diese Lastspitzen zu glätten. So werden die Verteilnetze nicht über Gebühr belastet und auch die Kunden sparen Geld.

TU Graz: Startet Christian Doppler-Labor für Festkörperbatterien

(TU Graz) Im Fokus des neuen CD-Labors steht die Reduktion der Grenzflächenwiderstände innerhalb der Festkörperbatterie. So soll dieser besonders sichere Energiespeicher fit werden für E-Fahrzeuge und andere Hochenergieanwendungen.

Wenig Gewicht und günstig zu produzieren: Leichtbau-Batteriepack kann E-Mobilität voranbringen

(FI/LBF) Funktionsintegrierter und kosteneffizienter Leichtbau für die Elektromobilität: Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF haben ein Leichtbau-Batteriepack entwickelt, das ausschliesslich Faser-Kunststoff-Verbunde verwendet. So konnte das Gewicht gegenüber Aluminiumgehäusen um 40 Prozent gesenkt werden.

Verbundprojekt Zorro: Wie lässt sich die künftige Energieversorgung CO2-frei auslegen?

(FG) Wie lässt sich die künftige Energieversorgung CO2-frei auslegen? Das erforschen Fraunhofer-Wissenschaftlerinnen und -Wissenschaftler gemeinsam mit Partnern im Verbundprojekt Zorro am Beispiel von Thüringen. Sie entwickeln ein komplexes IT-Ökosystem für die systemische Energiewende. Das Paket an IT-Lösungen soll dabei unterstützen, die Treibhausgasemissionen deutlich zu reduzieren. Das Augenmerk des Vorhabens liegt auf den Systemdienstleistungen, auf die bis zu 20 Prozent der CO2-Emissionen entfallen.

TU Graz und AVL: Starten Battery Safety Center Graz – von Crah-Tests über den hydraulischen Prüfstand bis zur Entsorgung

(PM) Herzstück des Forschungszentrums sind Klimakammern zur gezielten Batterienalterung unter verschiedensten Bedingungen sowie neuartige mechanische Testumgebungen, darunter eine hoch dynamische Crash-Anlage für geladene Batterien.

UDE und Evonik: 2.3 Mio. Euro für Entwicklung von besserem Anodenmaterial für Lithium-Ionen-Batterien

(UDE) Spätestens im Jahr 2023 soll es marktreif sein: Anodenmaterial für Lithium-Ionen-Batterien, das zu leistungsfähigeren Energiespeichern führt. Das Material ist in den Laboren des Center for Nanointegration (CENIDE) der Universität Duisburg Essen (UDE) bereits erprobt worden. Seit dem 1. September fördert das deutsche Bundeswirtschaftsministerium die UDE mit fast 1.7 Mio. Euro, um den Herstellungsprozess in einem gemeinsamen Projekt mit Evonik weiterzuentwickeln und auf den Industriemassstab zu übertragen.

SynErgie: Flexibler Stromverbrauch als smarte Lösung für Fabriken - Strombedarf und Stromerzeugung werden synchronisiert

(PM) Forschende der Fraunhofer-Gesellschaft haben im Projekt SynErgie in der Modellregion Augsburg Konzepte getestet, wie fluktuierende Solar- und Windstromproduktion von Grossverbrauchen besser genutzt werden können, indem der industrielle Stromverbrauch an die Stromproduktion angepasst wird. Die Ergebnisse sind ermutigend. Das Konzept der energieflexiblen Fabrik ist kosteneffizient realisierbar und funktioniert auch in der Praxis – und senkt sogar den CO2-Aussstoss.

Fraunhofer IISB: Brennstoffzelle steuert Energiefluss - die neue Generation der Gleichspannungswandler

(IISB) Ein Gleichspannungswandler, der die Spannung der Brennstoffzelle an den Antrieb anpasst und den Energiefluss steuert, galt es bisher als unmöglich, kleinere Geräte mit höherem Wirkungsgrad zu entwickeln. Forscher des Fraunhofer-Instituts für Integrierte Systeme und Bauelementetechnologie IISB haben nun das Unmögliche möglich gemacht und eine neue Generation von Gleichspannungswandlern entwickelt, die eben diese Anforderungen erfüllt. Für diesen Schritt in die Zukunft erhalten die Forscher den Joseph-von-Fraunhofer-Preis.

Likat: Kaskade von Methanol zu Wasserstoff – Metha-Cycle entkoppelt Windkraft vom Strombedarf

(Likat) Forschende am Leibniz-Institut für Katalyse (Likat) in Rostock können bei milden Bedingungen von unter hundert Grad Celsius und Umgebungsdruck aus Methanol Wasserstoff erzeugen, und zwar in der für Brennstoffzellen notwendigen Ausbeute und Reinheit. Die katalytische Reaktion ist Herzstück des Projektes Metha-Cycle. Erstmals wurden dabei Windkraft, Elektrolyse und CO2-basierte Methanolsynthese sowie die Rückverwandlung des Methanols in H2 direkt miteinander verbunden.

Martin-Luther Universität Halle-Wittenberg: Revolutionärer Kühlstoff macht Batterien schneller ladefähig und gleichzeitig langlebiger

(PM) Ein grosser Schritt in der Weiterentwicklung der E-Mobilität wurde jetzt an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg gegangen: Felix Marske und der Arbeitskreis Prof. Hahn vom Institut für Chemie haben ein neues Material entwickelt, das sich über den Phasenwechsel von flüssigem zu festem Stoff gleichzeitig als Kühlmittel und als Wärmespeicher eignet. Erstere Funktion ist vor allem für die Automobilindustrie interessant, letztere bei in der Bauindustrie.

Weniger Emissionen im Schwerverkehr: Elektrisch angetriebener LKW-Trailer spart 20 Prozent CO2 ein

(FI/LBF) Drittgrösster Verursacher von CO2-Emissionen in Deutschland ist der Verkehr, und einen gewichtigen Anteil daran haben LKW. Das Europäische Parlament und die Europäische Kommission haben daher verbindliche Ziele für die CO2-Minderung von schweren Nutzfahrzeugen festgelegt. Speziell für den Langstrecken-Gütertransport sind batterieelektrische Fahrzeuge aufgrund der hohen Massen und Kosten für die Batterien allerdings schwierig umzusetzen. Weitere Möglichkeiten der Emissionsminderung bieten neue Antriebskonzepte für Nutzfahrzeug-Anhänger, wie das Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF in einem Verbundforschungsprojekt zeigen konnte.

Fraunhofer ISE: Konsortium entwickelt kompakten Propan-Kältekreis für Wärmepumpen

(PM) Im Forschungsvorhaben »LC150 Entwicklung eines kältemittelreduzierten Wärmepumpenmoduls mit Propan« entwickelt das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE einen kompakten und kosteneffizienten Kältekreis für Wärmepumpen mit dem Kältemittel Propan.

DLR: Safe Light Regional Vehicle verknüpft Leichtbau mit Brennstoffzellen-Batterie-Hybrid-Antrieb

(ee-new.ch) Mit dem Safe Light Regional Vehicle (SLRV) hat das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) ein neuartiges Kleinfahrzeug entwickelt: Es ist sehr leicht und gleichzeitig besonders sicher. Dafür sorgt die nur rund 90 Kilogramm schwere Karosserie in Sandwichbauweise, die eine sehr hohe passive Sicherheit bietet. Betrieben wird es mit einer Brennstoffzell.

TU Wien: Nachhaltig und günstig Strom speichern dank einer Kombination aus Batterie und Kondensator bestehend aus Kohlenstoff und Salzwasser

(TU Wien) Auf der Suche nach alternativen elektrochemischen Energiespeichern für den Einsatz in der E-Mobilität sowie für die Speicherung von Energie aus erneuerbaren Quellen ist eine Kombination aus Batterie und Kondensator vielversprechend: der „hybride Superkondensator“. Er kann ähnlich schnell geladen und entladen werden wie ein Kondensator und dabei annähernd so viel Energie speichern wie herkömmliche Batterien. Zusätzlich kann er deutlich schneller und viel häufiger geladen und entladen werden – während eine Lithium-Ionen-Batterie eine Lebensdauer von wenigen tausend Zyklen erreicht, schafft ein Superkondensator rund eine Million Ladezyklen.

Fraunhofer ISE: Höhere Wirkungsgrade bei organischer Photovoltaik – neuer Solarzellenrekord auf 1 cm2

(ISE) Die Forschung im Bereich der Organischen Photovoltaik arbeitet mit Nachdruck daran, die Wirkungsgrade weiter zu erhöhen. Neue Materialien aus der synthetischen organischen Chemie haben in den letzten Jahren deutliche Steigerungen des Wirkungsgrads ermöglicht. Eine der Herausforderungen ist dabei, die oftmals auf sehr kleinen Laborzellen erzielten Werte auf grössere Flächen zu übertragen. Das Fraunhofer ISE verzeichnet jetzt zusammen mit dem Freiburger Materialforschungszentrum FMF der Universität Freiburg mit 14.9% einen Rekordwert für organische Solarzellen mit mindestens 1 cm2 Fläche – ein wichtiger Schritt für die Weiterentwicklung dieser kostengünstigen Technologie hin zu einer breiten Anwendungsreife.

Recherche : Le potentiel industriel des pompes à chaleur est sous-estimé – ils maîtrisent également les hautes températures

(BV) Une étude de l’Université de Sciences Appliquées de Buchs (NTB) a examiné un échantillon des grosses pompes à chaleur avec une puissance de 100 kW à quelques 1000 kW sont utilisées en Suisse pour la production de chaleur industrielle dans l’industrie. Les scientifiques plaident pour l’utilisation de la technologie pour fournir davantage de chaleur industrielle à des températures pouvant atteindre 160 °C en présence d’une source de chaleur appropriée. (Text auf Deutsch >>)

Forschung: Industrielle Prozesswärme - Wärmepumpen meistern auch hohe Temperaturen

(BV) Forschende der Interstaatlichen Hochschule für Technik Buchs (NTB) plädieren dafür, mit Wärmepumpen verstärkt Prozesswärme bei Temperaturen von bis zu 160 °C bereitzustellen, wenn eine geeignete Wärmequelle zur Verfügung steht. In eine Studie haben sie Wärmepumpen-Anwendungen von 100 kW bis 1000 kW für Prozesswärme in der Industrie analysiert. (Texte en français >>)

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