Roadmap des Fraunhofer Isi: Wie entwickeln sich Feststoffbatterien in Zukunft?

(FI/Isi) Das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung Isi hat eine Roadmap für Feststoffbatterien entwickelt, die ein weites Spektrum von der Material-, Komponenten- und Zell- bis hin zur Anwendungsebene betrachtet. Darin werden bestehende sowie neueste Forschungserkenntnisse kritisch bewertet und die Entwicklungspotenziale von Feststoffbatterien mit denen etablierter Lithium-Ionen-Batterien für den Zeitraum der kommenden 10 Jahre verglichen. Die Roadmap zeigt: Feststoffbatterien haben viel Potenzial, müssen ihre Kommerzialisierbarkeit aber in den kommenden fünf Jahren unter Beweis stellen.

Öko-Institut: Mit dezentralen Flexibilitäten 1 Mrd. Euro Stromerzeugungskosten sparen und Stromnetze entlasten

(Öko-Institut) Szenarienberechnungen für Deutschland zeigen, dass dezentrale, flexible technische Erzeuger und Verbraucher erneuerbarer Energien – vor allem Wärmepumpen und Elektrofahrzeuge – die jährlichen Kosten der Stromerzeugung um bis zu eine Milliarde Euro reduzieren können. 2020 lag das technische Flexibilitätspotenzial dezentraler Erzeuger und Verbraucher noch bei rund 10 Terawattstunden (TWh). Das waren knapp 2 Prozent des Stromverbrauchs (558 TWh). Bis zum Jahr 2050 kann sich die flexibilisierbare Strommenge auf rund 220 TWh verzwanzigfachen.

OFEN : Lancement du quatrième appel d’offres du programme d’encouragement SWEET

(OFEN) L’Office fédéral de l’énergie (OFEN) a lancé le quatrième appel d’offres dans le cadre du programme d’encouragement SWEET (SWiss Energy research for the Energy Transition). Intitulé «Co-évolution du système énergétique et de la société suisse et sa représentation dans des simulations coordonnées», cet appel d’offres est doté d’un budget total de 10 millions de francs, qui sera alloué par tranches à un partenariat de recherche durant 10 ans. Le délai de soumission des pré-propositions (pre-proposals) est fixé au 16 juin 2022. (Text auf Deutsch >>)

BFE: Vierte Ausschreibung des Förderprogramms SWEET gestartet

(BFE) Das Bundesamt für Energie hat die vierte Ausschreibung innerhalb des Förderprogramms SWEET (SWiss Energy research for the Energy Transition) gestartet. Zum Leitthema «Ko-Evolution des Schweizer Energiesystems und der Schweizer Gesellschaft und ihre Darstellung in koordinierten Simulationen» wird ein Forschungskonsortium mit einem Budget von 10 Mio. Franken über 10 Jahre gefördert werden. Die Bewerbungsfrist für Pre-Proposals läuft bis zum 16. Juni 2022. (Texte en français >>)

CircuBAT: Ein zweites Leben für Autobatterien – neues Forschungsprojekt verbessert Ökobilanz der E-Mobilität

(BFH) Das Forschungsprojekt CircuBAT will den Kreis zwischen Produktion, Anwendung und Recycling von Lithium-Ionen-Batterien aus der Mobilität schliessen. Dafür suchen sieben Schweizer Forschungsinstitutionen sowie 24 Unternehmen gemeinsam nach Optimierungsmöglichkeiten für mehr Nachhaltigkeit in allen Lebensabschnitten der Batterie. Das Projekt ist Teil der neu lancierten Flagship Initiative der Förderagentur Innosuisse.

Hochschule Luzern: Startet Initiative für eine smarte und nachhaltige Entwicklung der Zentralschweiz

(PM) Die Hochschule Luzern hat die Initiative Smart Region Zentralschweiz lanciert. Sie trägt damit dazu bei, dass die Zentralschweiz als städtische und ländlich-alpine Region in der digitalen Transformation vorne mit dabei ist. Herzstück der Initiative ist das Smart Region Lab in Rotkreuz, in dem an interaktiven Datentischen und mit Hilfe weiterer digitaler Tools gearbeitet wird.

Dlr: Elektrische Leichtfahrzeuge könnten Treibhausgas-Emissionen im Verkehr um mehr als 40 Prozent senken

(PM) Elektrische Leichtfahrzeuge (Light Electric Vehicle, Lev) haben ein grosses Potenzial, die Treibhausgas-Emissionen des Verkehrssektors zu reduzieren. Die Hälfte der derzeit in Deutschland mit dem Auto gefahrenen Kilometer könnte theoretisch auch mit elektrischen Leichtfahrzeugen zurückgelegt werden. Dies würde die Treibhaugas-Emissionen im Vergleich zu Fahrten mit konventionell angetriebenen Pkw um mehr als 40 Prozent senken. Pro Jahr wären das rund 57 Millionen Tonnen weniger Emissionen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (Dlr) im Auftrag des Interessenverbands für elektrische Leichtfahrzeuge Leva-EU.

Batterieentwicklung am Kit: Neuer Forschungsansatz für ultraschnelles Laden

(Kit) Für eine klimafreundliche Mobilität sind ausdauernde Energiespeicher notwendig, mit denen sich Elektrofahrzeuge schnell laden lassen. Deren Erforschung und Entwicklung basieren heute meist darauf, die elektrochemischen Eigenschaften von Batterien mit ausgefeilten Materialzusammensetzungen zu optimieren. Auf einen anderen Ansatzpunkt macht Simon Fleischmann vom Helmholtz-Institut Ulm des Kit und der Universität Ulm gemeinsam mit internationalen Partnern in der Fachzeitschrift Nature Energy aufmerksam.

Fraunhofer ISE: Entwickelt mobilen Teststand für hochaufgelöste Power-to-X-Kinetikanalyse – für Methanol, Dimethylether, Oxymethylenether, Flugkraftstoffen oder Ammoniak

(ISE) Am Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE wurde ein universell einsetzbarer Teststand für Kinetik-Untersuchungen entwickelt, um katalytische Festbettreaktionen unter dynamischen Betriebsbedingungen zu analysieren. Die kompakte, mobile »KISS«-Anlage kann auch direkt vor Ort zum Einsatz kommen.

EU-Forschungsprojekt bestätigt: Rotmilan und Windenergie vertragen sich gut

(Suisse Eole) Wie gefährlich sind Windräder tatsächlich für den Rotmilan? Ein Forschungsprojekt der EU-Kommission, das die wichtigsten Todesursachen von Rotmilanen herausfinden soll, gibt Entwarnung: Haupttodesursache sind Giftköder, der Strassenverkehr, Abschüsse und Stromleitungen. (Texte en français >>)

Fachhochschule Münster: Will mit Energy Harvester industrielle Abwärme als Energiequelle nutzen

(PM) Ob in der Industrie, im Gewerbe oder in Haushalten – in vielen Bereichen entsteht als Nebenprodukt Abwärme, die bislang häufig ungenutzt an die Umgebung abgegeben wird. Eine Forschungsgruppe mit Beteiligung von Prof. Tilman Sanders und Prof. Dieter Scholz von der Fachhochschule (FH) Münster sieht darin ein grosses Energiepotenzial. Im Projekt Theasmart II untersuchen Wissenschaftler*innen und Industriepartner*innen gemeinsam, wie thermische Energie mit Hilfe sogenannter Formgedächtnislegierungen (Fgl) umgewandelt und nutzbar gemacht werden kann.

Fraunhofer ISI: Welche Rolle spielt Ökostrom beim Laden von E-Autos?

(ISI) Eine Untersuchung des Fraunhofer ISI zeigt, dass 59% der Befragten in Deutschland ihre Elektrofahrzeuge bevorzugt Zuhause laden (EU-Durschnitt: 64%). Von den Elektrofahrzeug-Nutzerinnen und Nutzer besitzen 84% einen Ökostromvertrag (EU: 63%), was deutlich über dem Durschnitt der deutschen Haushalte liegt, von denen 2020 nur 30% einen solchen Vertrag besassen.

Zsw: Will mit Projekt Hygenlab Laborinfrastruktur im Bereich der Wasserstoff-Technologien ausbauen

(ee-news.ch) Das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (Zsw) will seine Forschungsinfrastruktur im Bereich Wasserstoff-Erzeugung und E-Fuels am Standort Stuttgart weiter ausbauen. Die Erweiterungen der Forschungen am Zsw betreffen vor allem drei Bereiche: Elektrolysesystem- und Elektrolyseprüftechnik, Recyclingtechnologien für die Erzeugung von Wasserstoff aus Kunststoffabfällen sowie Direct Air Capture-Technologien zur CO2-Gewinnung aus Luft als Grundlage für die Synthese von kohlenstoffbasierten synthetischen Kraftstoffen (E-Fuels).

Kit: Infolge des Klimawandels drohen in Deutschland sinkende Grundwasserspiegel

(Kit) Der Klimawandel hat unmittelbare Auswirkungen auf die Grundwasserressourcen. Auch in Deutschland drohen in den nächsten Jahrzehnten abnehmende Grundwasserspiegel. Dies ist das Ergebnis einer Studie des Karlsruher Instituts für Technologie (Kit) und der deutschen Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (Bgr), die jetzt in der wissenschaftlichen Fachzeitschrift Nature Communications veröffentlicht wurde.

Pufferspeicher für grüne Energie: Einfacher Aufbau macht Alkalimetall-Iod-Batterie wettbewerbsfähig

(PM) Ein unscheinbarer Stahlzylinder – rund sieben Zentimeter im Durchmesser und zehn Zentimeter hoch – könnte der Energiewende einen dringend benötigten Schub verleihen. Denn die Flüssigmetall-Batterie, die Juhan Lee und sein Team am Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (Hzdr) entwickelt haben, hat einen einfachen und kostengünstigen Aufbau. Die Jury des Hzdr-Innovationswettbewerbs zeigte sich zudem beeindruckt, dass sich die Batterie am Ende ihrer Lebenszeit gut recyceln lässt.

Empa: Utiliser la chaleur résiduelle des centres de données - comment le traitement des données peut chauffer les bâtiments

(Empa) Un centre de données récemment installé dans le bâtiment de recherche NEST ne sert pas seulement au traitement des données, mais contribue également au chauffage de l'ensemble du bâtiment. L'installation de serveurs fait partie du projet de recherche européen "ECO-Qube", qui étudie l'intégration des centres de données dans les systèmes de bâtiments et leur fonctionnement efficace sur le plan énergétique. (Text auf Deutsch >>)

Empa: Abwärme von Rechenzentren nutzen - Heizen beim Rechnen

(Empa) Ein neu installiertes Rechenzentrum im Forschungsgebäude NEST dient nicht nur der Datenverarbeitung, sondern hilft mit beim Heizen des gesamten Gebäudes. Die Serveranlage ist Teil des EU-Forschungsprojekts «ECO-Qube», das die Integration von Rechenzentren in Gebäudesysteme und deren energieeffizienten Betrieb untersucht. (Texte en français >>)

Fraunhofer ICT: Karsten Pinkwart in den Beirat der Wasserstoff-Roadmap von Baden-Württemberg berufen

(ITC) Die baden-württembergische Umweltministerin Thekla Walker MdL hat Karsten Pinkwart, Professor an der Hochschule Karlsruhe (Die HKA) und stellvertretender Bereichsleiter für Angewandte Elektrochemie am Fraunhofer-Institut für Chemische Technologie ICT, in den Beirat für die Wasserstoff-Roadmap des Landes Baden-Württembergs berufen.

Fraunhofer ISE: Comet Technologie - erste europäische OME-Produktion in industrienaher Umgebung

(ISE) Während bei PKWs der Trend bei Neuanschaffungen zu Elektrofahrzeugen geht, werden im Schwerlast-, Schiffs- und Flugverkehr sowie im stationären Betrieb noch länger und verbreitet Flüssigkraftstoffe zum Einsatz kommen. Dabei können Oxymethylenether (OME) als E-Fuels die Russ- und Stickoxid-Emissionen von Dieselmotoren deutlich senken. Eine Hürde für deren grossindustrielle Herstellung war bislang das Wassermanagement im Syntheseprozess. Die erste europäische OME-Produktionsanlage ist in Planung

Mit Plug & Play zum Elektroauto: Start-up Deep Drive baut Plattform mit integrierter elektrischer Antriebstechnik

(Tum) Die Entwicklung neuer Elektroauto-Modelle ist aufwändig und teuer. Die Gründer des Start-ups Deep Drive, das an der Technischen Universität München (Tum) gegründet wurde, wollen das ändern: Die von ihnen entwickelten modularen Plattformen mit integrierten Batterien und hocheffizienten Radnaben-Motoren beinhalten Antrieb, Lenkung, Bremsen und Fahrwerk. Auf dieser Basis können Hersteller schnell neue Modelle aufbauen und auf den Markt bringen.

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