ZHAW: Neues Material ermöglicht energieeffizientere CO2-Rückgewinnung

(ZHAW) Weltweit wird an Technologien geforscht, um CO2-Moleküle aus der Atmosphäre und aus Abgasströmen zu separieren. ZHAW-Forschende haben nun ein neues Hybridmaterial entwickelt, mit welchem das CO2 schon bei tieferen Temperaturen zurückgewonnen werden kann. Ein neues Material ermöglicht eine energieeffizientere CO2-Rückgewinnung, welche gegen den Klimawandel helfen soll.

Siemens Schweiz: Jungforscher der Fachhochschule Nordwestschweiz gewinnen regionalen Siemens Excellence Award

(PM) Pascal Merkli aus Würenlos/AG (23) und Glenn Kohler aus Habsburg/AG (23) gewinnen den mit 4000 Franken dotierten regionalen Siemens Excellence Award. Ihre Bachelorarbeit mit dem Titel «Implementierung einer Testanlage für ein Energiemanagementsystem» hat die Jury überzeugt. Die beiden Studenten der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) sind damit für den mit 10‘000 Franken dotierten nationalen Siemens Excellence Award 2022 nominiert.

Projekt Alano: Kit forscht mit Partnern an sicheren Feststoffbatterien

(Kit) Feststoffbatterien können die Elektromobilität voranbringen. Im neuen anwendungsorientierten Projekt Alano befassen sich Partner aus Industrie und Forschung unter der Koordination von Bmw mit Lithium-Batterien der nächsten Generation: Lithiummetall als Anodenmaterial und ein fester Elektrolyt ermöglichen, bei hoher Sicherheit die Energiedichte auf Zellebene zu erhöhen und damit die Reichweite von Elektroautos zu verlängern. Das Helmholtz-Institut Ulm (Hiu), das vom Karlsruher Institut für Technologie (Kit) und der Universität Ulm gegründet wurde, ist an dem Vorhaben beteiligt.

"Sprint" – Nouveau module NEST en fonctionnement : De la déconstruction à la réutilisation – le plus rapidement possible

(Empa) "Sprint" pose de nouvelles normes en matière d'économie circulaire de la construction: En dix mois seulement, des bureaux flexibles et conformes à la norme COVID-19 ont été construits au NEST, la plateforme de recherche et d'innovation de l'Empa et de l'Eawag, en recourant essentiellement à des matériaux et des composants issus de déconstructions. Le nouveau module NEST montre que, dans le secteur du bâtiment, les matériaux réutilisables existent en grandes quantités et qu'ils ne demandent qu'à être collectés et utilisés. (Text auf Deutsch >>)

Sprint – Neue NEST-Unit in Betrieb: Vom Rückbau zum Re-Use in kürzester Zeit

(Empa) Sprint setzt neue Massstäbe für kreislaufgerechtes Bauen: In nur zehn Monaten wurden flexible und COVID-19-konforme Büroräume im NEST, der Forschungs- und Innovationsplattform von Empa und Eawag, aus grösstenteils wiederverwendeten Materialien und Bauteilen gebaut. Die neue NEST-Unit zeigt: Der Bestand an wiederverwendbaren Materialien sowie das Re-Use-Potential in der Industrie sind gross und müssen nur abgeholt resp. genutzt werden. (Texte en français >>)

Fraunhofer ISI: Leitet Konsortium des Innovationscluster-Projekts ‚Hochleistungsladen im Lkw-Fernverkehr‘

(FI/ISI) Das vom Fraunhofer Isi geleitete und unter der Schirmherrschaft des Vda stehende Projekt ‚Hochleistungsladen im Lkw-Fernverkehr‘ (Hola) ist eines von drei Innovationsclustern für klimafreundliche Lkw-Antriebstechnologien, die das deutsche Verkehrsministerium (Bmvi) kürzlich vorstellte. Konkret werden im Hola-Projekt an vier Standorten je zwei Hochleistungsladepunkte mit dem Megawatt Charging System (Mcs) aufgebaut und im realen Logistikbetrieb untersucht.

Stories: Neuer Schub für die Energiespeicherforschung in Europa

(Kit) Bis 2050 wollen die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union (EU) die Klimaneutralität erreichen. Dafür müssen sie nicht nur die erneuerbaren Energien ausbauen, sondern auch in Energiespeicher investieren. Ihre Entwicklung soll nun das europäische Forschungskonsortium Stories beschleunigen. Koordiniert wird es vom Helmholtz-Institut Ulm (Hiu), das vom Karlsruher Institut für Technologie (Kit) und der Universität Ulm gegründet wurde.

Neuerscheinung: Handbuch zur Versorgung von Quartieren mit Niedertemperatur-Fernwärme - Campus Lichtwiese der TU Darmstadt als Anwendungsstudie

(PM) Ein neu erschienenes Handbuch zur Versorgung von Quartieren mit Niedertemperatur-Fernwärme enthält die Ergebnisse des „Annex TS2“ – ein Forschungsprojekt, das von 2018 bis 2021 im Rahmen des Programms „District Heating and Cooling“ (DHC) der Internationalen Energieagentur (IEA) durchgeführt wurde. Beispielhaft wird das Energiesystem des Campus Lichtwiese der TU Darmstadt analysiert.

Europäisches Forschungsprojekt zur Wasserstoffabtrennung: Pilotanlage zum Testen von Membranen zur Trennung von Erdgas und Wasserstoff

(PM) Wasserstoff lässt dem Erdgasnetz anteilig beimischen, transportieren und bedarfsgerecht für Anwendungen in der Mobilität, Industrie und im Wärmemarkt bereitstellen. Für Anwendungen, die kein Gasgemisch vertragen, muss der Wasserstoff wieder entfernt werden. Das betrifft insbesondere gasqualitätssensitive Industriekunden. Sechs Partnerunternehmen aus Gaswirtschaft und Forschung haben das gemeinsame Projekt „Membrantrennung Erdgas-Wasserstoff Prenzlau“ gestartet.

Empa : Rénover le bilan énergétique des batiments suisses - d'abord trier, puis redévelopper

(Empa) La Suisse se construit. Le pays compte environ 1,8 million de bâtiments, et seul un pour cent de ce parc immobilier est rénové chaque année. En d'autres termes, il faudra 100 ans pour que l'ensemble du parc immobilier du pays soit rénové - ce qui serait trop lent pour réaliser la transition énergétique. Mais avant que les politiciens ne décident de stimuler les programmes de subventions, il faut d'abord structurer cette énorme tâche : Quelles mesures sont utiles à quel endroit ? Par où commencer ? (Text auf Deutsch >>)

Empa: Energiehaushalt von Gebäuden - erst sortieren, dann sanieren!

(Empa) Die Schweiz ist bebaut. Rund 1.8 Millionen Gebäude stehen im Land, und pro Jahr wird nur ein Prozent dieses Gebäudebestandes saniert. Es dauert also rechnerisch 100 Jahre, bis der Gebäudebestand im Land durchgehend erneuert ist – das wäre zu langsam, um die Energiewende zu schaffen. Doch bevor die Politik stimulierende Förderprogramme beschliesst, muss diese gewaltige Aufgabe zunächst gegliedert werden: Welche Massnahmen sind wo sinnvoll? Womit fangen wir an? (Texte en français >>)

Fraunhofer IGB: CO2 als Rohstoff für Kunststoffe und Co.

(IGB) Kohlenstoffdioxid ist einer der Haupttreiber des Klimawandels – die CO2-Emissionen müssen daher künftig sinken. Einen möglichen Weg zur CO2-Reduktion zeigen Fraunhofer-Forschende auf: Sie nutzen das Klimagas als Rohstoff, etwa für Kunststoffe. Dazu stellen sie aus CO2 zunächst Methanol und Ameisensäure her, die sie via Mikroorganismen zu Bausteinen für Polymere und Co. umwandeln. Die industriele Anwendung könnte in rund 10 Jahren möglich sein.

Kit: Forschende untersuchen erstmals Verhalten eines Katalysators für die Wasser-Elektrolyse auf atomarer Ebene

(Kit) Wasserstoff, der mit Strom aus erneuerbaren Energien hergestellt wird, gilt als Schlüsselelement der Energiewende: Er kann aus Wind und Sonne gewonnene Energie CO₂-neutral chemisch speichern. Am Karlsruher Institut für Technologie (Kit) haben Forschende die Prozesse an der Oberfläche des Iridiumoxid-Katalysators für die Wasser-Elektrolyse untersucht. Ihren Forschungsbeitrag zur Entwicklung verbesserter und effizienterer Katalysatoren stellen sie im Journal ACS Catalysis der American Chemical Society vor.

DLR: Klimaneutrales Heizen mit thermochemischen Kalkspeicher - Pilotanlage soll adaptives Hochhaus heizen

(DLR) Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) entwickelt eine Pilotanlage eines thermochemischen Kalkspeichers. Basis des Wärmespeichers ist gebrannter Kalk. Mit diesem lassen sich Gebäude klimaneutral heizen. Gemeinsam wollen das DLR-Institut für Technische Thermodynamik und die Universität Stuttgart die Technologie zum ersten Mal ausserhalb eines Labors testen. Das Ziel ist es, bis zum Jahr 2023 Kalkspeicher für den Einsatz im Gebäudesektor weiterzuentwickeln.

Fraunhofer: Startet Referenzfabrik für Elektrolyseur-Massenproduktion

(FG) Die Kosten zur Herstellung von Elektrolyseuren für grünen Wasserstoff um mehr als ein Viertel senken – daran arbeiten Fraunhofer-Forschende aus Chemnitz, Görlitz, Aachen, Stuttgart und Halle (Saale) in einem neuen Grossforschungsprojekt. Gemeinsam bauen sie eine Referenzfabrik auf, in der in den nächsten vier Jahren neue Produktionsverfahren entwickelt und geprüft werden können.

DLR: Nachhaltiger Leichtbau für Elektromobilität - Prototyp für Batteriegehäusedeckel für E-Autos aus Glasfaser-Vliesstoffen

(DLR) Im Projekt CosiMo (Composites for Sustainable Mobility) haben das DLR, die Universität Augsburg und ein Industriekonsortium von elf Unternehmen die Basistechnologien für geeignete Fertigungsprozesse entwickelt. Die erfolgreiche prototypische Umsetzung erfolgte am in Augsburg. Zur Demonstration wurden Schikanebauteile gefertigt – in Form von Batteriegehäusedeckeln für E-Autos aus Glasfaser-Vliesstoffen.

Fraunhofer IISB: Batterie 4.0 – Aluminium-Ionen-Batterie als potentieller Nachfolger der Lithiumtechnologie

(FI/IISB) Die Prognosen sind sich einig. Sie alle sagen einen drastisch steigenden Bedarf an elektrischen Speichern für mobile und stationäre Anwendungen voraus. Um die Nachfrage zu decken, bedarf es erheblicher Anstrengungen bei der Weiterentwicklung etablierter Batteriesysteme. Gleichzeitig müssen verstärkt neuartige Materialsysteme, so genannte Post-Lithium-Systeme, in einem absehbaren Zeitraum zur Marktreife geführt werden.

HSLU: Konkrete Handlungsempfehlungen für klimagerechtes Bauen - geschoss- und fassadenweise planen ist sinnvoll

(PM) Bisher spielte ein Kühlkonzept beim Bau von Wohnungen nur eine geringe Rolle; wichtig war das Heizkonzept. Dies wird sich ändern, wenn die Klimaveränderung auch hierzulande vermehrt zu heissen Sommern führt. Die Studie «Bereit für den Klimawandel?» der Hochschule Luzern hat untersucht, was das für die Planung neuer Gebäude bedeutet. Da müssen energetische Ansprüche berücksichtigt werden: die Fähigkeit des Gebäudes, Wärme zu speichern, die Fähigkeit der Räume, über Nacht auszukühlen, und der Schutz der Räume vor Hitze durch Sonneneinstrahlung. Gleichzeitig wünschen sich die Bewohnenden helle Räume.

Fraunhofer IWS: Lithium-Schwefel Feststoffbatterie soll Sprung in die industrielle Anwendung gelingen

(IWS) Das im Juli 2021 gestartete Forschungsprojekt »SoLiS – Entwicklung von Lithium-Schwefel Feststoffbatterien in mehrlagigen Pouchzellen« zielt darauf ab, ein vielversprechendes Batteriekonzept aus der Grundlagenforschung in die industrielle Anwendung zu überführen.

Fraunhofer IBP: Carbon Black aus Autoreifen recyceln - Industrielle Anlage bereits im Bau

(IBP) Altreifen werden bislang vorwiegend zur Gewinnung von Energieträgern genutzt: Das darin enthaltene Carbon Black wird nur zu geringen Anteilen recycelt, da es etwa 20 Prozent mineralische Asche enthält. Mit einem neuen Verfahren des Fraunhofer-Instituts für Bauphysik IBP lässt sich diese Asche nahezu vollständig abtrennen – und so sowohl das Carbon Black als auch die Mineralien aus der Asche erneut nutzen.

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