AIEA : Benno Laggner représentera la Suisse au Conseil des gouverneurs de 2020 à 2023

Lors de sa séance du 11 septembre 2020, le Conseil fédéral a nommé l’ambassadeur Benno Laggner au poste de représentant permanent de la Suisse auprès de l’Agence internationale de l’énergie atomique (AIEA) à Vienne. Celui-ci défendra les intérêts de la Suisse au sein du Conseil des gouverneurs de l’AIEA de 2020 à 2023. (Text auf Deutsch >>)

IAEA: Benno Laggner vertritt die Schweiz von 2020-2023 im Gouverneursrat

Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 11. September 2020 Botschafter Benno Laggner zum ständigen Vertreter der Schweiz bei der Internationalen Atomenergieagentur (IAEA) in Wien bestimmt. Er wird die Schweiz von 2020 bis 2023 im Gouverneursrat der IAEA vertreten. Benoît Revaz, Direktor des Bundesamts für Energie (BFE), leitet die Schweizer Delegation an der bevorstehenden 64. Generalkonferenz der IAEA. Die Konferenz findet vom 21. bis 25. September 2020 in Wien statt. Der Bundesrat hat ihm für die Dauer der Konferenz den Titel eines Staatssekretärs verliehen. (Texte en français >>)

Klimapolitik: CO2-Bremse scheitert im Nationalrat

(SDA) In der Bundesverfassung soll keine CO2-Bremse verankert werden. Der Nationalrat hat am Donnerstag einen entsprechenden Vorstoss der Grünen-Fraktion mit 98 zu 85 Stimmen abgelehnt.

Nationalrat: Beharrt auf abgestufter CO2-Abgabe für Privatjets

(Sda) Der Nationalrat bleibt in der letzten Beratungsrunde des CO2-Gesetzes dabei: Für private Flüge soll die CO2-Abgabe nicht pauschal erhoben werden wie es der Ständerat will, sondern abgestuft. Die kleine Kammer ist nun wieder an der Reihe.

Klima-Allianz: Alle Mitglieder-Organisationen sagen Ja zum CO2-Gesetz

(PM) Der Nationalrat bereinigt heute weitere Differenzen im CO2-Gesetz. Für die Klima-Allianz Schweiz mit über 90 grösseren und kleineren Organisationen der Zivilgesellschaft ist klar: Es gilt nun, das Gesetz möglichst rasch unter Dach und Fach zu bringen und umzusetzen. (Texte en français >>)

Alliance Climatique : Tous les organisations membres disent Oui à la loi sur le CO2

(CP) Le Conseil national règle aujourd'hui les différences dans la loi sur le CO2. Pour l'Alliance Climatique Suisse, qui regroupe plus de 90 organisations de la société civile, grandes et petites, une chose est claire : la loi doit maintenant être finalisée et mise en œuvre le plus rapidement possible. (Text auf Deutsch >>)

Umwelt: Das haben die Räte zum CO2-Gesetz bisher entschieden

(SDA) Der Ständerat hat die Totalrevision des CO2-Gesetzes am Montag zum zweiten Mal beraten. Eine Zwischenbilanz nach Themenfeldern, was die Räte bisher beschlossen haben:

Deutschland: DVGW und VDE setzen sich für konsequente Gesamtsystembetrachtung mit Power-to-Gas ein

(VDE) DVGW und der VDE empfehlen, die Strom- und Gasinfrastrukturen gezielt für die Energiewende zu nutzen. Hierzu ist es erforderlich, dass Power-to-Gas- und Elektrolysetechnologien weiterentwickelt, der Hochlauf erneuerbarer Gase beschleunigt sowie Markthemmnisse abgebaut und Ordnungsrahmen angepasst werden. Um wirtschaftliche Anreize für den Einsatz von PtG-Anlagen zu schaffen, sind diese ordnungsrechtlich nicht als (Letzt-)Verbraucher zu behandeln, sofern diese netzdienlich sind.

Conseil fédéral : adopte le rapport sur les émissions de CO2 négatives

Lors de sa séance du 2 septembre 2020, le Conseil fédéral a adopté un rapport sur l’importance des émissions négatives de CO2 pour la future politique climatique de la Suisse. L’extraction durable de CO2 de l’atmosphère (émissions négatives) nécessite des technologies spéciales, qui ne sont pas encore toutes suffisamment éprouvées pour être utilisées. Le rapport conclut que les objectifs climatiques à long terme ne pourront être atteints qu’au moyen d’émissions négatives. Il en ressort que la Confédération doit créer dès à présent les conditions-cadres permettant de développer ces technologies dans le but d’extraire le CO2 de l’atmosphère et de le stocker durablement. Grâce à ses capacités de recherche et d’innovation, la Suisse est bien placée pour jouer un rôle important dans le développement de ces technologies. (Text auf Deutsch >>)

Bundesrat: Verabschiedet Bericht zu negativen CO2-Emissionen

Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 2. September 2020 einen Bericht über die Bedeutung von negativen CO2-Emissionen für die künftige Schweizer Klimapolitik gutgeheissen. Um CO2 dauerhaft aus der Atmosphäre zu entfernen, bedarf es spezieller Technologien, die erst teilweise vorhanden sind. Der Bericht kommt zum Schluss, dass negative Emissionen zur Erreichung der langfristigen Klimaziele unverzichtbar sind. Er empfiehlt dem Bund, bereits heute die Rahmenbedingungen für den starken Ausbau dieser Technologien zur Entnahme und dauerhaften Speicherung von CO2 zu schaffen. Die Schweiz sei dank ihrer Forschungs- und Innovationskraft so gut aufgestellt, dass sie eine wichtige Rolle bei der Entwicklung dieser Technologien einnehmen kann. (Texte en français >>)

SES: Im Gegenentwurf zur Gletscher-Inititative fehlt der verbindliche Ausstieg aus den fossilen Energien

(SES) Die Schweizerische Energie-Stiftung SES begrüsst, dass der Bundesrat das Anliegen der Gletscher-Initiative mit einem direkten Gegenentwurf aufnimmt (siehe ee-news.ch vom 5.9.20 >>). Nicht nachvollziehbar ist allerdings, dass im Entwurf auf die vollständige Abkehr von fossilen Brenn- und Treibstoffen verzichtet wird.

Conseil fédéral: Ouvre la consultation sur le contre-projet direct de l’initiative pour les glaciers – zéro net sous conditions…

Le 2 septembre 2020, le Conseil fédéral a ouvert la procédure de consultation sur le contre-projet direct relatif à l’initiative pour les glaciers. Celui-ci poursuit le même objectif que l’initiative : réduire à zéro net les émissions de gaz à effet de serre d’ici à 2050. Le projet du Conseil fédéral tient toutefois compte des besoins en matière de sécurité du pays, de l’acceptabilité sur le plan social et de la situation particulière des régions de montagne ainsi que des régions périphériques. C’est pourquoi il ne prévoit pas d’interdiction générale des agents énergétiques fossiles à partir de 2050. (Text auf Deutsch >>)

Gletscher-Initiative: Bundesrat eröffnet Vernehmlassung zu direktem Gegenentwurf – Ausstieg aus Fossilen unter Vorbehalt

Der Bundesrat hat am 2. September 2020 die Vernehmlassung zum direkten Gegenentwurf zur Gletscher-Initiative eröffnet. Dieser verfolgt im Grundsatz das gleiche Ziel wie die Gletscher-Initiative: Netto-Null Treibhausgasemissionen bis 2050. Der Entwurf des Bundesrates trägt jedoch den Bedürfnissen der nationalen Sicherheit Rechnung und berücksichtigt die Sozialverträglichkeit sowie die spezielle Situation in den Berg- und Randgebieten. Deshalb schliesst er ein grundsätzliches Verbot fossiler Energieträger ab 2050 aus. (Text en français >>)

Les directeurs cantonaux de l'énergie : Soutiennent la loi sur le CO2

(ENDK) Dans la perspective de l'élimination des divergences lors de la session d'automne, les directeurs et directrices cantonaux de l'énergie ont adopté leur position par rapport aux dispositions de la loi sur le CO2 ayant une incidence sur les bâtiments. Ils soutiennent l'introduction de valeurs limites de CO2 pour le remplacement du chauffage, avec une disposition transitoire en faveur des cantons. Dans le domaine du bâtiment, la réduction des émissions de CO2 va donc de pair avec l'augmentation de l'efficacité et l'autoproduction d'électricité. (Text auf Deutsch >>)

Kantonale Energiedirektoren: Unterstützen CO2-Gesetz

(ENDK) Im Vorfeld der Differenzbereinigung in der Herbstsession haben die kantonalen Energiedirektorinnen und -direktoren (EnDK) ihre Position zu den gebäuderelevanten Bestimmungen des CO2-Geset-zes verabschiedet. Sie unterstützen die Einführung von CO2-Grenzwerten für den Heizungs-wechsel mit einer Übergangsbestimmung zugunsten der Kantone. Im Gebäudebereich wird so die Reduktion von CO2-Emissionen Hand in Hand mit der Effizienzsteigerung und der Eigen-stromerzeugung angegangen. (Texte en français >>)

Greenpeace Energy: Legt aufgrund von negativen Effekten durch geplante Kohle-Entschädigungen Beschwerde bei EU-Kommission ein

(PM) Der Ökoenergieanbieter Greenpeace Energy am 1.9. bei der Europäischen Kommission Beschwerde gegen die im Rahmen des Kohleausstiegs geplanten Entschädigungszahlungen eingelegt. „Wenn die deutsche Bundesregierung die Betreiber von Kohlekraftwerken mit hohen Summen aus Steuergeldern entschädigt, dann ist das aus unserer Sicht eine unerlaubte Beihilfe“, sagt Sönke Tangermann, Vorstand bei Greenpeace Energy. „Brüssel darf dem Plan nicht zustimmen, dass Deutschland Konzernen wie RWE und LEAG einen Kohleausstieg im Schneckentempo vergoldet und damit am Ende auch noch der Energiewende und dem Klimaschutz schadet.“

Neue Studie: Minus 55% CO2-Emissionen bis 2030 in der EU möglich - Massnahmen für Verkehr, Gebäude und Landwirtschaft

(PM) Die EU kann ihre Klimaschutzziele auf minus 55% bis zum Jahr 2030 gegenüber 1990 anheben. Den EU-Mitgliedsstaaten ist es sowohl technisch als auch wirtschaftlich möglich, ein solches Ziel mit geeigneten Massnahmen zu erreichen. Wie dabei das EU-Emissionshandelssystem weiterentwickelt sowie der Klimaschutz in den sogenannten Effort Sharing-Sektoren, also den Bereichen Verkehr, Gebäude und Landwirtschaft, ausgestaltet sein muss, beschreibt die Studie „How to Raise Europe’s Climate Ambitions for 2030: Implementing a -55% Target in EU Policy Architecture“ des Öko-Instituts in Zusammenarbeit mit dem Think Tank Agora Energiewende.

Alliance Climatique : En plus des corrections, la Commission de l'environnement propose des affaiblissements supplémentaires

(CP) La commission de l'environnement du Conseil des États a confirmé l'affaiblissement du projet de loi sur le CO2 du Conseil national et en a apporté de nouveaux affaiblissements (voir ee-news.ch du 19.8.20 >>). Néanmoins, la Commission suit la légère amélioration de l'objectif de réduction des émissions en Suisse du Conseil national. La large alliance de la société civile est déçue de ces affaiblissements supplémentaires et exige que le Conseil national et le Conseil des États mettre le cap sur une protection efficace du climat. (Text auf Deutsch >>)

Klima-Allianz Schweiz: Nebst Korrekturen schlägt die Umweltkommission weitere Verwässerungen vor

(PM) Die ständerätliche Umweltkommission hat an ihrer Sitzung Abschwächungen an der CO2-Gesetzesvorlage des Nationalrates bestätigt und weitere vorgenommen (siehe ee-news.ch vom 19.8.20 >>). Immerhin folgt die Kommission beim Inlandreduktionsziel der leichten Verschärfung des Nationalrats. Die breite Allianz der Zivilgesellschaft ist über die weiteren Abschwächungen enttäuscht und fordert von National- und Ständerat, die Weichen für einen effektiven Klimaschutz richtig zu stellen. (Texte en français >>)

Dena und Transition énergétique Québec: Starten Energiewende-Kooperation

(PM) Die Deutsche Energie- Agentur (Dena) und die staatliche „Transition energetique Quebec“ (TEQ) haben mit einem gemeinsamen Workshop ihre internationale Energiewende-Kooperation gestartet. Ziel der Zusammenarbeit von Deutschland und Quebec ist es, Praxiserfahrungen zu teilen und gemeinsam Forschungs- und Pilotprojekt für die Energiewende zu realisieren. Im Fokus stehen der Einsatz von Wasserstoff und Innovationen im Bereich der Energieeffizienz, wie zum Beispiel serielles Sanieren.

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