Die zentralen Inhalte der neuen stromallmend.ch. Bild: Energiegenossenschaft.ch

Energiegenossenschaft.ch: Relaunch der Stromallmend 10 Jahre nach Fukushima - den Strom von morgen gibt es bereits heute

(PM) Der Löwenanteil des Stroms, der in der Schweiz aus den Steckdosen kommt, wird von den Stromversorgern Axpo, Alpiq oder BKW produziert. Diese grossen Player setzen gemeinsam über 11 Milliarden Franken mit dem Stromgeschäft um – und zwar grossmehrheitlich fossil- und nuklearbasiert. Wer bewusst konsumiert, fragt sich da zurecht: Was oder wen genau unterstütze ich, wenn ich die regelmässig in den Briefkasten flatternde Rechnung bezahle? Fakt ist: Den Strom von morgen, der ausschliesslich aus neuen erneuerbaren Quellen stammt und jenseits von Grosskonzernen erwirtschaftet wird, gibt es bereits heute.


Am Anfang war Fukushima. Super-GAU in Japan, die Welt realisiert, dass AKW auch im 21. Jahrhundert und jenseits der Sowjetunion gefährlich werden können. Es geht ein Ruck durch viele Länder, auch die Schweiz beschliesst, was vorher undenkbar schien: Den Ausstieg aus der Atomenergie. Ein paar Jahre später geht die Klimajugend auf die Strasse und macht uns bewusst, dass auch Kohle- und Gaskraftwerke keine Zukunft mehr haben dürfen. Dazwischen: Die Schweiz diskutiert über die Strommarktöffnung. Diese würde es auch Privathaushalten ermöglichen, frei zu wählen, bei wem sie ihren Strom besorgen – so wie das etwa in der Telekommunikation seit Jahren der Fall ist.

Energie Genossenschaft Schweiz
Im Umfeld von Anti-AKW-Protestcamps beschliesst eine Gruppe um den damaligen WWF Projektleiter Amadeus Wittwer, die Energie Genossenschaft Schweiz zu gründen. Sie soll Konsumentinnen und Produzenten eine wirkliche Alternative zum Solarstrom der Big Players bieten. Solarstrom, der schon deshalb suspekt scheint, weil die genannten Grosskonzerne auch AKWs betreiben – und der zu ungerechten Preisen vermarktet wird.

Ohne Wenn und Aber
Aus der Genossenschaft heraus entwickelt sich die Stromallmend – das faire, stabile, nachhaltige und schweizerische Netzwerk für alle Stromverbraucherinnen, die ein Zeichen setzen. Sie vereint all das, wovon bewusste Stromkonsumenten lange Zeit nur träumen konnten: Solarstrom, der garantiert keine AKWs quersubventioniert und auch nicht dazu beiträgt, Managergehalte in Millionenhöhe zu bezahlen. Solarstrom, für den die Produzentinnen einen fairen Preis erhalten. Solarstrom, der bezahlbar ist. Solarstrom, der einen direkten Impact hat auf den so dringend nötigen weiteren Ausbau der Solarenergie. Solarstrom, der aus einer kleinen Firma stammt, der das Gemeinwohl wichtiger ist als eine hohe Rendite. Kurz: Solarstrom der sozial- und umweltverträglich ist ohne Wenn und Aber.

Via die Stromallmend
Per 11. März – genau 10 Jahre nach Fukushima – wird die Stromallmend mit einer eigenen Website und fünf Produkten online gehen. Die Produktlinie 2021 katapultiert die Stromallmend quasi in die Zeit nach der Strommarktöffnung: Per sofort ist es möglich, auch die Grundversorgung – und nicht nur den solaren Herkunftsnachweis HKN garantiert durch die akkreditierte Zertifizierungsstelle Pronovo – via die Stromallmend zu beziehen. Alles aus einer Hand in einer übersichtlichen Rechnung.

Bis dahin zählt unter stromallmend.ch ein Countdown.

Text: Energie Genossenschaft Schweiz

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