Helmholtz-Zentrum Berlin: Auf dem Weg zu bleifreien und stabilen Perowskit-Solarzellen

(HZB) Die besten Perowskit-Solarzellen schaffen zwar hohe Wirkungsgrade, enthalten aber giftiges Blei. Bleifreie Perowskit-Solarzellen erreichten bislang nur geringe Wirkungsgrade, die zudem schnell abnehmen. Eine neue Arbeit einer internationalen Kooperation zeigt nun, wie sich stabile Perowskit-Schichten herstellen lassen, die Zinn anstelle von Blei enthalten. Dabei schützen organische Verbindungen das Zinn vor Oxidation und sorgen für Stabilität.

Europäisches Projekt Pero Cube: Grünes Licht für Wearables auf Perowskit-Basis

(CSEM) Im Projekt Pero Cube, das durch das EU-Programm Horizon 2020 finanziert wird, entwickeln Forschende flexible, leichte Elektronik auf Perowskit-Basis. Damit sollen neue kommerzielle Anwendungen für die Beleuchtungs-, Energie- und Telekommunikationsindustrie möglich werden, unter anderem stabilere und kostengünstigere Solarpaneelen. Das vom CSEM in Neuenburg koordinierte Konsortium bringt 14 industrielle und akademische Partner aus 10 europäischen Ländern zusammen. (Texte en français >>)

Fraunhofer ISE: Kalibrierlabor Callab PV Modules reduziert Messunsicherheit auf weltweite Bestmarke von 1.1 Prozent

(ISE) Das Kalibrierlabor Callab PV Modules des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE hat von der Deutschen Akkreditierungsstelle (DAkkS) die Reakkreditierung als unabhängiges Kalibrierlabor gemäss der neuen Norm DIN EN ISO/IEC 17025: 2018 erhalten. Dabei erreichte das Labor einen weltweiten Spitzenwert von 1.1 Prozent Messunsicherheit in der Kalibrierung von Photovoltaikmodulen. Die Reproduzierbarkeit der Messungen liegt sogar bei lediglich 0.2 Prozent.

Lade-PV: Fraunhofer ISE testet fahrzeugintegrierte Photovoltaik für Elektro-Nutzfahrzeuge im Verbundprojekt

(ee-news.ch) Der Schwerlastverkehr verursacht 6 Prozent der CO₂-Emissionen in der EU. Direkt am Fahrzeug produzierter Solarstrom kann diese Bilanz um 5 bis 7 Prozent verbessern. Im Projekt Lade-Photovoltaik wollen vier Industrieunternehmen und zwei Fraunhofer-Institute unter Leitung des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE die Marktfähigkeit von PV-Anwendungen im Lastenverkehr demonstrieren.

Unabhängigkeit auch in puncto Energie: Die Schweizer Photovoltaik–Forschung sollte auch hier genutzt werden!

(©AL) Global wurden bereits 0.65 TW installiert und doch trägt die Photovoltaik erst nur ca. 4% zur globalen Stromproduktion bei. Es braucht noch viel mehr Solarmodule, um den gesamten Energiebedarf für Gebäude, Verkehr und Industrie zu decken. Sehr viel mehr: Abhängig vom berechneten Energiebedarf und Energiemix sind 30 bis über 70 TW installierte Photovoltaik-Leistung erforderlich, um die CO2 - Emissionen bis 2050 auf null zu reduzieren. Also mehr als das 50 bis 100-fache der heute installierten Leistung!

Fraunhofer ISE: Dank Projekt ArKol das Wärmepotenzial von Fassaden erschliessen

(ISE) Etwa 30% der Endenergie in Deutschland werden heute für Raumwärme und Trinkwassererwärmung eingesetzt. Zu einem Gelingen der Wärmewende können Fassaden als »Wärmewände« einen Beitrag liefern, der bislang wenig Beachtung gefunden hat. Ein Forschungskonsortium unter Leitung des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE hat im Projekt »ArKol« zwei neuartige solarthermische Fassadenkollektoren entwickelt, die architektonisch ansprechend einen integralen Bestandteil der Fassade darstellen: einen Streifenkollektor und eine solarthermische Jalousie.

ETHZ: Energieautarke Schweizer Haushalte bis 2050?

(ETHZ) Bis 2050 könnten viele Ein-​ und Mehrfamilienhäuser in der Schweiz mit Photovoltaik genügend Energie für den Eigenbedarf produzieren – Heizen und das Aufladen von Elektrofahrzeugen miteingerechnet. Dies berichten der Masterstudent Ursin Gstöhl und Stefan Pfenninger, Oberassistent an der Professur für Klimapolitik der ETH Zürich, im Fachjournal Plos One.

Projet de recherche Circusol: Entre dans sa phase de démonstration - une deuxième vie pour les batteries électriques et les modules photovoltaïques

(BHF) L’industrie de l’énergie solaire doit devenir plus durable. La Haute école spécialisée bernoise BFH développe depuis 2018, dans le cadre d’un projet de recherche de l’UE mené en collaboration avec des partenaires européens, des modèles commerciaux circulaires pour l’industrie solaire. L’accent est mis sur la réutilisation des modules PV désaffectés et des batteries de véhicules électriques défectueuses. Le projet entre maintenant dans sa phase de démonstration. (Text auf Deutsch >>)

Forschungsprojekt Circusol: Eintritt in die Demonstrationsphase - ein zweites Leben für Elektroauto-Batterien und Solarmodule

(BHF) Die Solarenergie-Industrie muss umweltfreundlicher werden. In einem EU-Forschungsprojekt entwickelt die Berner Fachhochschule BFH seit 2018 zusammen mit europäischen Partnern zirkuläre Geschäftsmodelle für die Solarbranche. Die Wiederverwendung von ausgedienten PV-Modulen und defekten Elektrofahrzeug- Batterien stehen im Fokus. Das Projekt tritt nun in die Demonstrationsphase ein. (Texte en français >>)

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