Fraunhofer-Leitprojekt Manitu: Entwickelt Materialien für nachhaltige Tandemsolarzellen

(FI/ISE) Der Wirkungsgrad von Siliziumsolarzellen lässt sich aufgrund von physikalischen Grenzen nicht mehr beliebig steigern. Mit Tandemsolarzellen aus mehreren lichtabsorbierenden Schichten sind dagegen Wirkungsgrade von über 35 % möglich. Im Fraunhofer-Leitprojekt Manitu entwickeln sechs Fraunhofer-Institute nachhaltige, effiziente und kostengünstige Tandemsolarzellen auf Basis neuer Absorbermaterialien.

Freiburger Rathaus im Stühlinger: Europas grösstes Netto-Nullenergie-Gebäude kann netzdienliche Rolle übernehmen

(PM) Das seit 2017 betriebene Rathaus im Stühlinger der Stadt Freiburg ist das europaweit grösste öffentliche Netto-Nullenergiegebäude. Das Gebäude soll in der Jahresprimärenergiebilanz genauso viel Energie zur Verfügung stellen, wie es selbst benötigt. In einem Forschungsprojekt unterstützt das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE das Monitoring des Verwaltungsgebäudes.

ZHAW: Senkrechte Solaranlage und kühlendes Gründach ergänzen sich ideal

(ZHAW) Wegen des Klimawandels werden kühlende Gründächer immer wichtiger. Dank senkrechter Solarmodule können Pflanzen auf Dächern gut neben Solaranlagen gedeihen. Gemäss ZHAW-Messungen sind die spezifischen Energieerträge mit denen herkömmlicher Solaranlagen vergleichbar. Zudem führt eine helle Dachbegrünung zu mehr Stromertrag.

PNR 70: Photovoltaïque intégré au bâtiment - esthétique, efficace et accepté par la société

(CP) Dans le cadre du PNR 70, des chercheurs et chercheuses ont étudié l’installation de systèmes photovoltaïques intégrés aux bâtiments (building integrated photovoltaics – BIPV) sur des toitures et façades existantes en se basant sur des critères esthétiques, écologiques et économiques. Selon le type de bâtiment, d’installation et du dispositif de stockage, il est possible d’atteindre un taux d’auto-approvisionnement allant jusqu’à 87% pour les bâtiments rénovés. (Text auf Deutsch >>)

NFP 70: Gebäudeintegrierte Photovoltaik ist ästhetisch, effizient und akzeptiert

(PM) Photovoltaikanlagen auf Dächern und Fassaden könnten über 50% des heutigen Strombedarfs decken. Dazu müssten jedoch auch bestehende Gebäude, insbesondere Wohngebäude in Städten, konsequent genutzt werden. Oft sind Bauherren und Architekten allerdings skeptisch, ob sich PV-Anlagen bei der Renovierung bestehender Gebäude rechnen und den ästhetischen Anforderungen der jeweiligen Umgebung entsprechen. Je nach Art des Gebäudes, der Installation und des möglichen Energiespeichers kann für das mit GiPV sanierte Gebäude ein Selbstversorgungsgrad von bis zu 87 Prozent erzielt werden. (Texte en français >>)

Kerasolar: Neues Materialkonzept für Solarzellen – Kit will Photovoltaik mit keramischen Funktionsmaterialien kombinieren

(ee-news.ch) Ein grundlegend neues Solarzellenkonzept wollen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) im Projekt ‚Neuartige flüssig-applizierte keramische Solarzellen“ (Kerasolar) entwickeln. Dabei verbinden sie Forschung zu Photovoltaik mit keramischen Funktionsmaterialien, um so die Vorteile verschiedener Solarzellentechnologien zu bündeln: die Druckbarkeit organischer und die Langzeitstabilität kristalliner Solarzellen sowie die Ferroelektrizität des Bleihalogenid-Perowskits.

Eye2Sky: Vernetzte Wolkenkameras prognostizieren Licht und Schatten – Solarleistung im Minutentakt vorhersagbar

(DLR) Die Intensität der Sonneneinstrahlung wirkt sich zunehmend auf unser Energieangebot aus. Stromnetzbetreiber müssen künftig mehr und mehr auf den Durchzug einzelner Wolkenfelder reagieren, weil diese in kürzester Zeit den Energieertrag zahlloser Solaranlagen in einer ganzen Region beeinflussen. Somit kann eine präzise Wolkenvorhersage im künftigen, aus erneuerbaren Energien gespeisten Energiesystem einen Beitrag für ein stabileres Stromnetz leisten.

KIT: Belegt Ferroelektrizität von Perowskit-Solarzellen und erhält dafür Erwin-Schrödinger-Forschungspreis

(ee-news.ch) Silizium gilt als Platzhirsch unter den Solarzell-Technologien. Doch schnell haben metallorganische Perowskit-Solarzellen aufgeholt und im Labor ebenfalls Wirkungsgrade von 25 Prozent erreicht. Ein multidisziplinäres Team von sechs Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) hatte etwa Belege für ferroelektrische Mikrostrukturen gefunden und konnte damit die Eigenschaften moderner Perowskit-Solarzellen erklären.

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