Photovoltaik: Warum der Schutz der Menschenrechte die Modulpreise steigen lässt - 40% des weltweit verfügbaren Polysiliziums kommt aus der Region Xinjiang

(©MS) Die Solarindustrie, sowie alle mit ihr verbundenen Akteure verstehen sich ganz überwiegend als Freunde und Beschützer des Klimas, der Menschheit an sich und damit natürlich auch als Verfechter von Demokratie und Menschenrechten. Selbst grössere chinesische Konzerne geben gleichlautende Statements ab, zumindest wenn sie an westlichen Börsen notiert sind. Ob diese Beteuerungen immer aufrichtig und ehrlich sind, darüber möchte ich hier nicht spekulieren. Was aber hat das Thema Menschenrechte überhaupt mit der Solarbranche zu tun? Welche Zusammenhänge es da gibt, die für den weiteren Erfolg der Photovoltaik in Europa und deren schnellen Ausbau vielleicht nicht ganz unwichtig sind, darauf komme ich weiter unten noch zu sprechen.

pvXchange.com: Verzockt - wie die Photovoltaik-Marktentwicklung allen einen Strich durch die Rechnung macht

(MS) Es gibt immer Gewinner und Verlierer - des einen Freud ist des anderen Leid. Betrachtet man das vergangene Jahr, so sind die Akteure innerhalb der Solarbranche sicherlich eher auf der Gewinnerseite gelandet, wohingegen die Tourismussparte zu den grössten Verlierern der Pandemie gehört. Aber auch innerhalb der Regenerative-Energien-Branche gibt es beide Extreme. Ausgelöst wird die Ungleichheit in Deutschland unter anderem durch die gerade erst verabschiedete EEG-Novelle. Speziell im Photovoltaikbereich wird das Pendel erst einmal zugunsten der Installateure von Kleinanlagen umschwenken. Bei Installationen bis 30 kW sind im neuen Gesetz Marktbarrieren abgebaut worden.

Axpo und IWB: Schreiten dank Denner zur Tat - Muttsee-Solarstromanlage soll nächsten Sommer doch gebaut werden

(ee-news.ch) Im Sommer 2020 ging die 410-kW-Photovoltaikanlage von ewz an der Staumauer Albigna im Bergell auf rund 2100 m. ü. Meer ans Netz. Jetzt zieht auch die Axpo nach: Sie will nach längerer Ankündigung nun mit der IWB an der Muttsee-Staumauer eine 2.2-MW-Solarstromanlage realisieren. Möglich macht‘s Denner: Der grösste Discounter der Schweiz wird den produzierten Solarstrom während 20 Jahren abnehmen.

pvxchange.com Photovoltaik-Rückblick 2020 Teil 2: Einfach mal Danke sagen ...

(MS) Danke wofür - Danke für Nichts? So hart will ich mich ausnahmsweise einmal nicht ausdrücken. Das Jahr hatte neben dem ganzen Krisengeschehen auch ein paar gute Impulse und Entwicklungen für uns im Angebot. Welche das sind, möchte ich im zweiten Teil meines Jahresrückblicks beleuchten, sowie einen kleinen Ausblick auf die kommenden Monate geben. (zu Teil 1 ee-news.ch vom 27.11.20 >>)

BSW Solar: Etwas Licht, aber zu viel Schatten – Potenzial von Gewerbedächern wird nur teils erschlosssen

(BSW Solar) Das am 17.12.20 im deutschen Bundestag verabschiedete Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG 2021) bezeichnet der deutsche Bundesverband Solarwirtschaft (BSW) als eine verpasste Chance für den Klimaschutz. Das von der deutschen Bundesregierung zugelassene Ausbautempo bei der Solartechnik sei nicht einmal halb so schnell wie von zahlreichen Wissenschaftlern für notwendig erachtet. Die Gesetzesnovelle verschlechtere zudem die Investitionsbedingungen für gewerbliche Solardachbetreiber teils erheblich. Von der Gesetzesreform profitieren würden kleinere solare Prosumer, Solarpioniere und Investoren grösserer Solarparks.

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