Leicht, stabil und günstig: Neue faserverstärkte Kunststoffe könnten Rotorblätter von Windenergieanlagen wiederverwertbar machen

(©AE) Leichtgewichte sind ökologischer – das gilt zumindest für Autos oder Flugzeuge. Denn je schwerer sie sind, desto mehr Energie verbrauchen sie. Beim Bau setzen Hersteller darum vermehrt auf leichte und dennoch stabile Materialien. Faserverstärkte Kunststoffe erfüllen diese Anforderungen: Millionen von hauchdünnen Fasern sorgen für Belastbarkeit, der Kunststoff dazwischen für ein geringes Gewicht. Einziger Nachteil: Das Material ist sehr teuer.

Netzeigenschaften von Windenergieanlagen optimieren: Prüfstand für Umrichter-Generatorsysteme von Multi-MW-Turbinen reduziert Kosten und Aufwand

(FI/IWES) Das Fraunhofer-Institut für Windenergiesysteme IWES hat in einer ersten Ausbaustufe einen neuen Prüfstand im Rahmen des Projekts Hil-Gridcop in Bremerhaven offiziell in Betrieb genommen. In der neu errichteten Halle werden künftig Umrichter-Generatorsysteme für multi-Megawatt Windenergieanlagen auf ihre elektrische Netzverträglichkeit hin geprüft. In zwei weiteren Ausbauschritten erweitert das Fraunhofer IWES Prüfkapazitäten für elektrische Systeme von Windenergieanlagen und anderer Energieerzeugungsanlagen.

Likat: Kaskade von Methanol zu Wasserstoff – Metha-Cycle entkoppelt Windkraft vom Strombedarf

(Likat) Forschende am Leibniz-Institut für Katalyse (Likat) in Rostock können bei milden Bedingungen von unter hundert Grad Celsius und Umgebungsdruck aus Methanol Wasserstoff erzeugen, und zwar in der für Brennstoffzellen notwendigen Ausbeute und Reinheit. Die katalytische Reaktion ist Herzstück des Projektes Metha-Cycle. Erstmals wurden dabei Windkraft, Elektrolyse und CO2-basierte Methanolsynthese sowie die Rückverwandlung des Methanols in H2 direkt miteinander verbunden.

Fraunhofer IWES: Projekt „Grüner Wasserstoff für Bremerhaven“ gestartet

(IWES) Windenergie in Form von Wasserstoff speichern, ein Elektrolyseur-Testfeld aufbauen und fünf Anwendungsfälle erproben: das Modellprojekt „Grüner Wasserstoff für Bremerhaven“, gefördert mit 20 Millionen Euro vom Land Bremen und der Europäischen Union (EFRE), ist um Juni offiziell gestartet. Die Windenergieanlage AD8 im südlichen Fischereihafen soll den regenerativen Strom liefern, um die Elektrolyse durchzuführen. Aufgebaut werden 2 MW-Elektrolyseleistung und die Vorbereitung von 8 weiteren Testpads für insgesamt bis zu 10 MW-Elektrolyseurleistung.

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