DLR: Forschen im Originalmassstab - Bauarbeiten für den Forschungspark Windenergie Krummendeich gestartet

(DLR) Mit dem Forschungspark Windenergie Krummendeich errichtet das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in den nächsten Monaten eine in dieser Zusammensetzung einzigartige Forschungsanlage. Sie soll entscheidend dazu beitragen, dass die Windenergie noch effizienter, kostengünstiger und leiser wird. Der Forschungspark entsteht in der niedersächsischen Samtgemeinde Nordkehdingen im deutschen Landkreis Stade zwischen den Gemeinden Krummendeich, Oederquart und Freiburg (Elbe). Die Bauarbeiten für den Forschungspark sind im Frühjahr 2021 gestartet.

Smart Weld: Pro Offshore-Windenergieanlage dank automatisiertem Schweissverfahren und Jacket-Gründungen 800 Tonnen an CO2 einsparen

(BAM) Schon beim Bau von Offshore-Windenergieanlagen lassen sich viele Tonnen CO2 einsparen liessen. Die deutsche Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) erforscht dazu in einem neuen Projekt zusammen mit Partnern aus Wissenschaft und Industrie die Verknüpfung von Leichtbauprinzipien mit digitalisierter Fertigung. Die Ergebnisse versprechen erhebliche CO2-Einsparpotenziale, die auch auf andere Bereiche des Stahlbaus übertragen werden können: Bei einer durchschnittlichen 12-Megawatt-Anlage liessen sich mit Jacket-Gründungen gegenüber einem Monopile 20% an Gewicht, d. h. ca. 400 Tonnen Stahl und entsprechend rund 800 Tonnen an CO2 einsparen.

OST Instituts für Energietechnik: Evaluierung von Drucksensoren für Aerosense-Messsysteme - Leistung für Windenergieanlagen verbessern und Betriebskosten senken

(OST) Im Herbstsemester 2020 hat Justin Lydement seine Masterarbeit zum Thema "Evaluierung der Drucksensoren für das Aerosense-Messsystem" in der Windenergie-Gruppe des Instituts für Energietechnik (IET) absolviert. Dieses Messsystem wird im Rahmen des dreijährigen Projektes, das im Mai 2020 gestartet hat, entwickelt. In diesem Projekt soll erstmalig ein MEMS[1]-basiertes Oberflächendruck- und Akustik-Messsystem für Rotorblätter von laufenden Windenergieanlagen entwickelt werden.

Fraunhofer IAP: Wasserstoffkraftwerk für den Garten – dank kleinen effizienten Rotoren und sicheren Tanks

(Fraunhofer IAP) Künftig sollen Privatkunden mit kleinen Windrädern Wasserstoff für den Eigenbedarf produzieren. Leichtbauexperten des Fraunhofer-Instituts für Angewandte Polymerforschung IAP, der BTU Cottbus und ein Industriepartner entwickeln dafür jetzt die Schlüsseltechnologien: kleine effiziente Rotoren und sichere Tanks. Ein Frühwarnsystem ist aufgrund der Explosionsgefahr von Wasserstoff vorgesehen. In den nächsten Monaten werden die Rotoren im Freiland getestet. Im Vergleich mit herkömmlichen Kleinwindanlagen sollen sie zeigen, was in ihnen steckt.

Fraunhofer IWES: Baubeginn für Rotorblattprüfstand der Superlative

(IWES) Am Grossen Westring in Bremerhaven startet das Fraunhofer IWES die Bauarbeiten für einen dritten Rotorblatt-Prüfstand, in dem modernste Prototypen von über 120 Meter langen Blätter geprüft werden können. Rund 19 Mio. Euro fliessen in dem Projekt „Zukunftskonzept Betriebsfestigkeit Rotorblätter Phase II“ in den Aufbau einer Prüfinfrastruktur mit modularem Prüfblock sowie die Entwicklung neuer Methoden zur Untersuchung von Teilsegmenten. Der Standort am Fischereihafen bietet den Vorteil, dass über den Seeweg angelieferte lange Blätter nur einen kurzen Weg bis zur Prüfhalle haben.

BAM: Thermografie für Windkraftanlagen praxisreif machen, um Schäden rechtzeitig zu erkennen

(BAM) Windräder müssen extremen Beanspruchungen standhalten. Schäden rechtzeitig zu erkennen, ist für diejenigen, die die Anlagen betreiben, entscheidend, um grössere Reparaturen oder Totalausfälle zu vermeiden. Die deutsche Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) entwickelt das Verfahren der passiven Thermografie weiter, um es rasch in die Anwendung zu bringen.

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