«Mit ihrer Entscheidung für die Windparks Sur Grati und EolJorat Sud zeigen die Gerichte, dass sie beginnen, die Windtechnologie und das damit verbundene Potenzial zu erkennen», freut sich Lionel Perret, Leiter von Suisse Eole in der Romandie.

Zweiter Erfolg vor Gericht für die Schweizer Windenergie innerhalb von 30 Tagen: Waadtländisches Kantonsgericht entscheidet zu Gunsten des Windparks «Sur Grati»

(Suisse Eole) Der zweite positive Gerichtsentscheid für die Schweizer Windenergie innerhalb von weniger als 5 Wochen: Nachdem der Windpark «EolJorat secteur Sud» Ende September grünes Licht erhielt, sprach sich das waadtländische Kantonsgericht nun auch für den Windpark «Sur Grati» aus. Dieser Windpark, der gemäss dem Entwickler Strom für etwa 11'000 Haushalte liefern wird, wird von VOénergies mit Unterstützung der Gemeinden Premier, Vaulion und Vallorbe getragen. (Article en français >>)


«Mit unseren nur 37 Windrädern haben wir gegenüber den angrenzenden Regionen, in denen es insgesamt mehr als 10'000 Windräder gibt, einen grossen Rückstand bei der Windenergie», erklärt Isabelle Chevalley, Präsidentin von Suisse Eole und Nationalrätin. «Mit den Windparks Sur Grati und EolJorat Sud und ihren insgesamt 14 Windrädern kann ein Teil des Schweizer Windenergiepotenzials genutzt werden. Windenergie ist eine Komponente im erneuerbaren Schweizer Energiemix, die mit ihrer hohen Stromproduktion in den Wintermonaten eine saubere und sichere Stromversorgung gewährleistet.»

Sehr gute Nachricht für Energie- und Klimapolitik
Dieser Windpark wird etwa 75 % des Stromverbrauchs der Gemeinden decken, die von VOénergies, dem Stromversorger der Region, beliefert werden. «Dieser zweite positive Gerichtsentscheid innerhalb von weniger als 5 Wochen gründet auf den seriösen Studien, die von unserer Branche erstellt wurden, und auf dem nationalen Interesse an der Windenergie. Er ist eine sehr gute Nachricht für unsere Energie- und Klimapolitik», erläutert Lionel Perret, Leiter von Suisse Eole in der Romandie.

Gerichte entdecken Potenzial der Windenergie
«Mit ihrer Entscheidung für die Windparks Sur Grati und EolJorat Sud zeigen die Gerichte, dass sie beginnen, die Windtechnologie und das damit verbundene Potenzial zu erkennen», freut sich Lionel Perret. «Im September 2018 hatte sich das solothurnische Kantonsgericht bereits für den Windpark auf dem Grenchenberg ausgesprochen und im November desselben Jahres hatte das waadtländische Kantonsgericht die Rekurse gegen den Windpark Sainte-Croix abgewiesen».

Übrigens: Ein einziges Windrad erzeugt ausreichend Strom, damit 2'500 Elektroautos jedes Jahr 15'000 km fahren können. Werden 1.1 Millionen Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor durch Fahrzeuge ersetzt, die mit Windstrom fahren, verringert sich der jährliche CO2-Verbrauch um 2.8 Millionen Tonnen, was einem Viertel der CO2-Emissionen der Fahrzeuge in der Schweiz entspricht.

Text: Suisse Eole

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