VDE FNN Studie: Bestandsnetze auch bei höheren Spannungen sicher betreiben - höhere Spannung möglich, aber nur zeitlich begrenzt

(VDE) In den internationalen Betriebsmittelstandards für beispielsweise Transformatoren und Schaltgeräte sind kurzzeitige Spannungsüberhöhungen definiert. VDE FNN zeigt in seiner Studie „Spannungsfestigkeit“ für Deutschland: Netzbetriebsmittel wie Freileitungen, Schaltanlagen und Transformatoren können kurzzeitig mit einer Spannung oberhalb der Bemessungsspannung von 123 Kilovolt (kV), 245 kV und 420 kV sicher und ohne Funktionseinschränkungen betrieben werden. Allerdings müssen Dauer und Häufigkeit begrenzt werden.

Stromdao: Gewinnt Delfine Projekt für preis- und anreizbasierte Stromangebote für Industriekunden

(PM) Der Stromdao GmbH hat die Zusage für 138‘000 Euro Fördermittel für ihre Beteiligung am Delfine Projekt erhalten. Das Projekt hat zum Ziel, eine leistungsfähige Stromversorgung zu entwickeln, die industriellen Endkunden preis- und anreizbasierte Stromangebote in einer erneuerbaren Energiewelt zur Verfügung stellen wird.

AEE Deutschland: Startet neue Podcast-Serie zur Mobilität der Zukunft

(AEE) In ihrer neuen Podcast-Serie widmet sich die deutsche Agentur für Erneuerbare Energien e.V. (AEE) Mobilitätsfragen: Welche Antriebsformen sind zukunftsfähig, wie schaffen wir die Verkehrswende im ländlichen Raum und was braucht die Gesellschaft von der Politik, damit die Transformation gelingt? Darüber spricht die AEE mit Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Verbänden, Wirtschaft, Journalismus und Aktivismus und fragt: Wie stellen sie sich die Mobilität der Zukunft vor? Alle sechs Episoden der Podcast-Serie sind ab sofort verfügbar.

Exportinitiative Energie: Effizientere Gebäude und mehr E-Ladestationen in Slowenien

(©EE) Die slowenische Regierung hat den Entwurf eines Energieeffizienzgesetzes vorgestellt. Zukünftig soll der Energieverbrauch und der Verbrauch von Erdgas separat gezählt und abgerechnet werden. Alle Neubauten, die über ein zentrales Heiz- oder Kühlsystem verfügen oder an das Fernwärmenetz angeschlossen sind, müssen mit intelligenten Zählern für die Fernablesungen von Heizung, Kühlung und Warmwasserverbrauch ausgestattet sein. Ausserdem müssen künftig bei Neubauten und renovierten Gebäuden mit mehr als zehn Parkplätzen Ladesäulen für E-Fahrzeuge installiert werden.

Greenpeace Energy: „Komplette Streichung der EEG-Umlage für industriell produzierten Wasserstoff schadet dem Klima“

(PM) Das deutsche Bundeswirtschaftsministerium plant, die Produktionskosten von Wasserstoff zu senken, den Industrieunternehmen mit Strom-betriebenen Elektrolyseuren herstellen. Die industriellen Elektrolyseure sollen dafür von der EEG-Umlage befreit werden. Rechtliche Grundlage wäre eine Ausweitung der „Besonderen Ausgleichsregelung für stromintensive Unternehmen“ auf diesen Bereich. Bislang nutzen industrielle Wasserstoff-Produzenten meist fossiles Erdgas. Es kommentiert Marcel Keiffenheim von Greenpeace Energy:

Kerpen: Will sich mit Sektorenkopplung und grünem Wasserstoff zur Speicherstadt entwickeln

(ee-news.ch) Die nordrhein-westfälische Stadt Kerpen, auf deren Gebiet ein Grossteil des Hambacher Forsts (siehe ee-news.ch vom 9.10.2018 >>) liegt, will im Rahmen des Projekts ‚Speicherstadt Kerpen‘ bis 2032 ein modernes Innovationszentrum und gleichzeitig ein Technologienukleus im Rheinischen Revier werden. Dazu hat sie eine Kooperationsvereinbarung mit den Partnern Innogy Westenergie, Siemens Energy und Stadtwerke Kerpen unterzeichnet.

Deutschland und Ukraine: Vereinbaren Energiepartnerschaft

(PM) Der deutsche Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier und Olha Buslawez, amtierende Energieministerin der Ukraine, haben eine ‚Gemeinsame Absichtserklärung zur Gründung einer Energiepartnerschaft‘ unterzeichnet. Mit ihr sollen die Aktivitäten der deutschen Bundesregierung, die in diesem Bereich bereits seit vielen Jahren im Rahmen bilateraler Projekte in der Ukraine aktiv ist, konsolidiert werden.

Exportinitiative Energie: Jamaika baut erneuerbare Energien aus

(©EE) Das jamaikanische Energieministerium will neue Energieerzeugungsprojekte mit einer Kapazität von mehr als 500 MW ausschreiben. Die Energie soll vorwiegend aus erneuerbaren Quellen stammen, darunter 320 MW aus Wind- und Solarenergie. Das hat Jamaikas Energieministerin verkündet, berichtet die jamaikanische Tageszeitung „The Gleaner“. Ab Anfang des Jahres 2021 will das Land Investoren für einen Teil der neuen Kapazitäten suchen. Für Exporteure aus der Erneuerbare-Energien-Branche könnten sich durch die Ausschreibung Geschäftschancen ergeben.

E-Mobilität: EnBW testet induktives Laden von E-Bussen während der Fahrt

(ee-news.ch) Im Rahmen eines Demonstrationsprojektes will die EnBW das kontaktlose Laden von elektrisch betriebenen Bussen im Personennahverkehr testen. In Karlsruhe baut das Unternehmen hierfür eine Teststrecke, auf der ein Elektro-Nahverkehrsbus während der Fahrt über induktive Ladetechnik im Strassenbelag aufgeladen und emissionsfrei betrieben werden kann. Über 80 Personen können so rein elektrisch transportiert werden.

Naturstrom: Unterstützt E-Carsharing in Bürgerhand

(ee-news.ch) Die neugegründete Dachgenossenschaft Vianova bietet einer breiten Zielgruppe deutschlandweit E-Carsharing zum Selbermachen. Der Öko-Energieversorger Naturstrom beteiligt sich als Gründungsmitglied an der Genossenschaft und bringt seine unternehmerische Erfahrung und Reichweite sowie sein breites genossenschaftliches Netzwerk ein.

Dena-Analyse: Künstliche Intelligenz – vom Hype zur energiewirtschaftlichen Realität

(Dena) Künstliche Intelligenz (KI) ist bereits in einigen Handlungsfeldern der Energiewirtschaft angekommen und hat das Potenzial, die integrierte Energiewende weiter voranzubringen, so das Ergebnis der aktuellen Analyse „Künstliche Intelligenz – vom Hype zur energiewirtschaftlichen Realität“ der Deutschen Energie-Agentur (Dena). Die Analyse hat für neun konkrete Anwendungsfelder unter anderem den technischen Entwicklungsstand und das Aufwand-Nutzen-Verhältnis untersucht sowie Handlungsempfehlungen abgeleitet. Um KI zukünftig stärker in der Energiewirtschaft zu etablieren, sind vor allem ein stärkerer Austausch unter den Akteuren, Pilotprojekte und Nachhaltigkeitskonzepte notwendig.

Neue Studie: Minus 55% CO2-Emissionen bis 2030 in der EU möglich - Massnahmen für Verkehr, Gebäude und Landwirtschaft

(PM) Die EU kann ihre Klimaschutzziele auf minus 55% bis zum Jahr 2030 gegenüber 1990 anheben. Den EU-Mitgliedsstaaten ist es sowohl technisch als auch wirtschaftlich möglich, ein solches Ziel mit geeigneten Massnahmen zu erreichen. Wie dabei das EU-Emissionshandelssystem weiterentwickelt sowie der Klimaschutz in den sogenannten Effort Sharing-Sektoren, also den Bereichen Verkehr, Gebäude und Landwirtschaft, ausgestaltet sein muss, beschreibt die Studie „How to Raise Europe’s Climate Ambitions for 2030: Implementing a -55% Target in EU Policy Architecture“ des Öko-Instituts in Zusammenarbeit mit dem Think Tank Agora Energiewende.

Erdölindustrie: US-Ölriesen Exxon und Chevron erleiden Milliardenverluste – auch Total und Shell rutschen in tief in die roten Zahlen

(©SDA) Die beiden grössten US-Ölmultis ExxonMobil und Chevron sind im zweiten Quartal tief in die roten Zahlen geraten. Der globale Konjunktureinbruch wegen der Corona-Pandemie liess die Nachfrage und die Preise am ohnehin schon schwächelnden Ölmarkt weiter sinken, das brachte die Branchenriesen stark unter Druck. Auch die internationale Konkurrenz hat grosse Schwierigkeiten.

Geothermieanlage Kirchweidach: Liefert zukünftig neben Wärme auch Strom

(ee-news.ch) Die Geothermieanlage im bayrischen Kirchweidach soll zukünftig nicht nur Wärme, sondern zusätzlich auch grünen Strom erzeugen. Um das Energiepotenzial der Tiefenwärme voll auszuschöpfen, will Eon mehrere Kleinkraftwerke mit einer Gesamtleistung von knapp 6 Megawatt bauen und die Anlage 15 Jahre lang betreiben.

Deutschland: Bundesregierung beschliesst Klimaschutzbericht 2019 – 35.7 Prozent weniger Treibhausgase als 1990

(PM) Die deutsche Bundesregierung hat den Klimaschutzbericht 2019 beschlossen. Nach den vorliegenden Schätzungen hat Deutschland im Jahr 2019 rund 35.7 Prozent weniger Treibhausgase ausgestossen als 1990. Zum Vergleich: 2018 lag die Minderung bei rund 32 Prozent, 2017 bei 27.5 Prozent. Die Gesamtemissionen 2019 sanken demnach gegenüber dem Vorjahr 2018 um fast 54 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente (minus 6.3 Prozent) auf rund 805 Millionen Tonnen.

BP: Will grössere Teile des Öl- und Gasgeschäftes verkaufen

(SDA) Der Energiekonzern BP bereitet sich laut Insidern auf den Verkauf grösserer Teile seines Öl- und Gasgeschäfts vor. Dies sei auch geplant, wenn sich der in der Coronavirus-Krise eingebrochene Ölpreis erholen sollte, sagten drei mit dem britischen Konzern vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters.

Varta: Verdoppelt Konzernumsatz – Prognose für das Geschäftsjahr 2020 wird angehoben

(PM) Der Varta Konzern setzt das hohe Umsatz- und Ergebniswachstum fort: Der Konzernumsatz ist im ersten Halbjahr um 158% auf 390.7 Mio. EUR gestiegen. Das organische Umsatzwachstum betrug 66.5% (ohne erstmalige Konsolidierung der Varta Consumer). Das bereinigte EBITDA stieg um 174% auf 102,1 Mio. EUR (+124.8% ohne Varta Consumer). Die bereinigte EBITDA-Marge verbesserte sich um 1.5 Prozentpunkte auf 26.1%. Der Konzerngewinn hat sich mit einem Anstieg um 104.9% auf 39.8 Mio. EUR mehr als verdoppelt.

Exportinitiative Energie: Senegal befreit klimafreundliche Energieanlagen von der Mehrwertsteuer

(©EE) Die Regierung im Senegal befreit 22 Komponenten Erneuerbarer-Energien-Anlagen von der Mehrwertsteuer. Darunter PV-Panels, PV- Wechselrichter, und PV-Batterien sowie thermische Solaranlagen. Auch auf manche Bauteile für Wind- und Biogasanlagen erhebt das Land zukünftig keine Mehrwertsteuer mehr. Dies geht aus einer interministeriellen Verordnung hevor, die eine Liste der steuerbefreiten Anlagen festlegt.

Dena und Transition énergétique Québec: Starten Energiewende-Kooperation

(PM) Die Deutsche Energie- Agentur (Dena) und die staatliche „Transition energetique Quebec“ (TEQ) haben mit einem gemeinsamen Workshop ihre internationale Energiewende-Kooperation gestartet. Ziel der Zusammenarbeit von Deutschland und Quebec ist es, Praxiserfahrungen zu teilen und gemeinsam Forschungs- und Pilotprojekt für die Energiewende zu realisieren. Im Fokus stehen der Einsatz von Wasserstoff und Innovationen im Bereich der Energieeffizienz, wie zum Beispiel serielles Sanieren.

Ende der Atomstromerzeugung rückt näher: Ausbau der erneuerbaren Energien in Süddeutschland muss stärker forciert werden

(PM) Bis Ende 2022 werden die letzten sechs Atomkraftwerke in Deutschland abgeschaltet. Allein in Süddeutschland müssen dann über 4000 Megawattinstallierte Leistung durch andere Stromerzeuger ersetzt werden. Die im Herbst anstehende Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) muss dafür die Weichen stellen, fordert die PlattformErneuerbare Energien Baden-Württemberg (Plattform EE BW).

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